Planung Berlin.

Veröffentlicht am

imagesSo mittlerweile habe ich ziemlich genau das Programm für meinen Berlin-Aufenthalt zusammengestellt.

Alles wird am Freitag mit der Hinfahrt beginnen, die dann doch schwieriger sein wird, als gedacht:

Freitag, 08:00 Uhr: Fahrt mit Deutsche Bahn von Possenhofen nach Villingen (Schwarzwald).
Freitag, 13:00 Uhr: Treffen mit Oma zur Geldübergabe. Meine Bankkarte funktionier nicht mehr, so läuft alles über Überweisung.
Freitag, 14:00 Uhr: Fahrt mit Deutsche Bahn nach Stuttgart (Hauptbahnhof).
Freitag, 17:30 Uhr: Fahrt mit Mitfahrgelegenheit von Stuttgart nach Berlin.
Freitag 22:00 Uhr: Ankunft in Jugendherberge. Übernachung für mich kostenlos.

Dann gehts am Samstag weiter mit dem eigentlichen Programm:
Samstag, 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr: Teilnahme am „Grundrechtefest“ des Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, bzw. Arbeitskreis Zensur
Samstag, 17:00 Uhr: Besuch der Web World.
Samstag, 19:00 Uhr: Teil der Web World: Die Blog.de-Party in Kreuzberg.
Open End.
Schlafen in anderer Jugendherberge. Ebenfalls kostenlos.

Und Sonntag gehts dann schon wieder zurück.
Wird sicher toll.

Berlin

Neulich in der Jugendherberge. – [Serie]

Veröffentlicht am

imagesZwei Jungen ketschen ein bisschen miteinander, kabbeln sich oder wie man sonst noch dazu sagt. Der eine fliegt volle Kanne gegen eine Holzkante der Rezeptionstheke. Rezeptionstheke vollkommen abgebrochen. Wie er das hinbekommen hat, ohne einen Schädelbasisbruch, frage ich mich immernoch. Das Holz ist etwa 5cm dick.

Folge: Schwere Schnittwunde. Im Krankenhaus wurde das genäht.

Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes.

Veröffentlicht am

Toll,
imagesnun hat mir Bundestagsabgeordneter Jörg Tauss endlich per Mail das Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestags über eine mögliche Sperrung von bestimmten Inhalten im Internet übersendet und ich kann sie hier nicht veröffentlichen, da noch keine Genehmigung vom wissenschaftlichen Dienst vorliegt.

Wenn jemand Interesse hat, bitte melden.

Ahnenforschung + Berlin.

Veröffentlicht am

Moin.
Mindestens 1 bis 2 Tage nicht gebloggt und ich fühle mich schleeeeeeeeeeecht. Zurzeit ist einfach nicht viel los hier. Naja, viel los schon – aber leider nur Arbeit und darüber berichte ich nicht so gerne. Viele neue Schulklassen sind heute in der Jugendherberge angereist. Ist immer toll, wenn das Haus voll ist – einerseits. Andererseits natürlich auch einiges mehr Arbeit. Habe heute um die 9 Stunden gearbeitet.

Ein netter Ahnenforscher hat mich heute darauf hingewiesen, dass ich mit dem Fussballer Paul Breitner verwandt bin. Zwar nicht sehr nahe, aber verwandt. Mittlerweile hat sich Papst Benedikt XVI., Friedrich Schiller und Paul Breitner in meine Familiengeschichte eingereiht. Ich denke, wenn jeder mal nachforschen würde, kämen da unglaubliche Verwandtschaften raus.

Ja, was gibt es sonst noch so Neues? Ich hoffe, ihr lest bei Twitter mit, denn so verpasst ihr nie Spannendes… Zahltag war angesagt am 15. – Ich befinde mich nun schon in Soldgruppe II. Wie doch die Zeit vergeht…

Donnerstag gehts nach Berlin. Die Vorfreude ist schon dementsprechend groß… Mehr dazu die nächsten Tage!

Das wars fürs Erste.
Später (oder morgen) mehr.

Google-Konkurrenz Wolfram Alpha: Kurztest.

Veröffentlicht am

Habe mir eben mal Wolfram Alpha angesehen – die langangekündigte Suchmaschine, die eine enorme Konkurrenz für Google werden soll. Habe mal ein paar Sucheingaben eingegeben, woraufhin mir Wolfram Alpha keine Suchergebnisse liefern konnte. Erst nach dem fünften Versuch die Meldung: „Wolfram Alpha unterstützt derzeit noch kein Deutsch.“ Logisch eigentlich, aber dennoch hätte die Meldung viel früher erscheinen sollen, denn meine vorherigen Eingaben waren ebenfalls in Deutsch.

wolfram

Laut mehreren Nachrichtenseiten soll man auf Wolfram Alpha richtige Fragen stellen können. Um die Maschine nicht zu überlasten, versuchte ich ein ganz einfaches Beispiel: Die Bevölkerungszahl von Berlin.

Und tatsächlich: Diese Zahl wurde sauber ausgespuckt – ohne irgendwelche sinnlosen Zusatzinformationen und ohne lange in Quellen suchen zu müssen. Allerdings ist Wikipedia auch in der Lage, diese Zahl (zwar zusammen mit anderen Zahlen, aber dennoch übersichtlich) darzustellen.

Wenn die Suchmaschine schon Berlin kennt, muss es ja wohl auch Villingen kennen: Negativ. Vielleicht Villingen-Schwenningen? Auch nicht. Statt Villingen-Schwenningen (82.000 Einwohner) wird Schwenningen irgendwo in Mitteldeutschland (1.300 Einwohner) angezeigt.

Die Ladezeiten an sich sind in Ordnung. Da sich Wolfram Alpha noch in der Testphase befindet, bricht ab und zu der Seitenaufbau ab.

Eine toller Ergänzung zu Google und Wikipedia, sicher aber keine Konkurrenz.

Selbst ausprobieren!

Sonnenaufgang am Starnberger See – Ohne Sonne!

Veröffentlicht am

IMG_7947Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt. Heute morgen um halb 6 wollte ich an den Starnberger See, um dem Sonnenaufgang beim aufgehen zuzusehen. Aber um einen solchen zu sehen, sollte eine wichtige, entscheidende Sache anwesend sein: Die Sonne. Anwesend war sie, aber für die Anwesenden leider trotzdem nicht zu sehen. Wolken überlagerten den Horizont – nicht einmal die nahen Alpen waren zu sehen. Alles Weiß!

Und dennoch lag ein Zauber in diesem Moment auf dem Steg 4, der nachts von vielen Feierwütigen belagert wird. Enten und Schwäne waren schon wach; Vögel gaben ihr Frühkonzert zum Besten. Die Roseninsel lag ruhig im stillen See und nur ab und zu war ein leises plätschern eines misstrauischen Fisches zu hören. Eine leichte, lauwarme Brise ließ die Knospen und Blüten der umliegenden Bäume sich leicht im Wind bewegen und hier und da war auf der anderen Ufer eine Nebelschwade zu entdecken. Weit draußen auf dem See schwamm ein Boot, welches langsam vom Fischer durch den glasklaren See gerudert wurde.

Den Gedanken, Baden zu gehen schlug ich mir schnell aus dem Kopf und ging zum Frühstück.

Südkurier über mich in Folge "Netzmenschen".

Veröffentlicht am

cafeDominik Ratzinger aus Villingen ist Blogger. Täglich surft er im Internet, recherchiert und veröffentlicht Beiträge auf seiner Webseite. Auch sein Hobby, die Ahnenforschung, betreibt er im weltweiten Datennetz. Über 350 direkte Vorfahren fand er heraus. Und: Er ist blutsverwandt mit Papst Benedikt XVI.

In der Sonne sitzen, Kaffee trinken und nebenbei im Internet surfen: Was von einiger Entfernung wie ein gemütlicher Nachmittag im Cafe Opal am Villinger Bahnhof ausschaut, ist für den 20-jährigen Dominik Ratzinger mehr als nur ein Kaffeeplausch mit einer guten Freundin.

Er ist ein leidenschaftlicher Blogger recherchiert für seinen neusten Artikel. Nur wenige Stunden nach diesem Treffen erfahren Internetnutzer in einer Ankündigung auf www.ratzingeronline.de auch den Grund für dieses Treffen: Eine Person soll von einem Schnellrestaurant geschädigt worden sein. „Wenn mich etwas interessiert, engagiere ich mich dafür und schreibe in meinem Blog darüber“, erklärt Dominik Ratzinger sein Hobby.

Er macht vom Recht auf freie Meinungsäußerung und der Pressefreiheit Gebrauch – Internet-Journalismus 2.0 sozusagen. Auch politische Themen wie die Vorratsdatenspeicherung und die geplante Web-Zensur werden in seinen Blogs kritisch beleuchtet.

Mit allerlei Unterhaltsamem aus dem Alltag lockert Dominik Ratzinger seinen täglichen Themenmix auf.

Der Draht zum Papst

Seine eigene Meinung und Texte im Internet zu verbreiten ist das ein Steckenpferd des 20-Jährigen. Aber auch für sein zweites Hobby, die Ahnenforschung, nutzt er die digitale Datenautobahn des Internets geschickt.

Rund 350 Vorfahren hat er bereits recherchiert und auf seiner Internetseite veröffentlicht. So möchte er andere Menschen aufmerksam machen, die über Internet-Suchmaschinen nach einem gemeinsamen Vorfahren suchen. Ganz ähnlich funktioniert das Prinzip der Onlinecommunity www.verwandt.de, welche Ratzinger neben der Befragung von Verwandten für seine Recherchen nutzt.

Die Mitglieder versuchen online ihre Ahnenlisten miteinander zu verknüpfen und suchen nach Gemeinsamkeiten. „Mein Stammbaum reicht mittlerweile bis ins Jahr 1620 zurück“, erklärt Dominik Ratzinger. Seinen prominentesten Vorfahr ermittelte er jedoch ganz klassisch auf Papier. Eine Anfrage per Post an das Erzbischöfliche Ordinariat in Passau, lieferte im Mai 2006 folgende Antwort: „Sehr geehrter Herr Ratzinger, wie vermutet, sind sie tatsächlich mit Papst Benedikt XVI. blutsverwandt.“

Demnach ist das gemeinsame Ahnenpaar Sebastian Räzinger (1708) und Maria, geborene Äntersperger, Bauerstochter von Dachsberg (1710). Dieses Paar liegt in direkter Linie sechs Generationen vor Papst Benedikt. Der Vater von Sebastian, sei damals aus dem heutigen Oberösterreich nach Unterhasselbach bei Tiefenbach zugewandert.

Bisher hat Dominik Ratzinger seinen prominenten Verwandten noch nicht persönlich getroffen. Lediglich aus der Ferne konnte er Papst Benedikt XVI. bei seiner Deutschlandreise in München erspähen. Was nicht ist, kann jedoch noch werden: Mit einem weiteren Brief wandte er sich an das Staatssekretariat der Vatikanischen Botschaft in Berlin. Die Antwort folgte im Januar 2007: „Der Heilige Vater hat Ihre Nachforschungen mit Interesse zur Kenntnis genommen. Wenn sich für Sie in der nächsten Zeit die Gelegenheit zu einem Romaufenthalt ergibt, sind Sie herzlich eingeladen, an einer Generalaudienz des Heiligen Vaters auf bevorzugtem Platz (prima fila) teilzunehmen.

Totale Vernetzung

„Mobil zu sein ist alles für mich“, gibt der 20-Jährige zu. 150 Euro monatliche Kosten sind der Preis für die totale Vernetzung. Alles bei ihm funktioniert draht- und kabellos. Bei Bedarf ist eine Nachricht innerhalb von Sekunden ins Netz gestellt – von fast jedem Platz der Welt aus. Ein mobiler Internetzugang via Handy und WLAN machen es möglich. „Die Erdbebenmeldung im Landkreis Lörrach vom Landesamt für Geologie habe ich bereits nachts um 4.19 Uhr gebloggt, als Erster“, verdeutlicht Dominik mit etwas Stolz die Möglichkeiten des Internets.

Auf das Beben sei er über den Nachrichtendienst Twitter aufmerksam geworden. Bereits kurz nach dem Erdstoß hätten hier Twitter-Nutzer ihre persönlichen Erlebnisse veröffentlicht.

Das Interesse für Computer und den Mobilfunk wuchs bei Dominik Ratzinger bereits im zarten Alter von 10 Jahren. Zusammen mit seinem Freund plünderte er regelmäßig die Bücherecke für Programmierer in der Villinger Stadtbibliothek. Ihn interessierte alles was der digitalen Kommunikation zu tun hatte. Nach seinem Realschulabschluss in Villingen-Schwenningen machte er eine Ausbildung zum Agrar und Umweltanalytiker.

Das Interesse, in diesem Berufsfeld Fuß zu fassen, war jedoch gering. Er jobbte lieber als Ausbilder für Außendienstmitarbeiter eins Mobilfunkanbieters. Mit 18 Jahren startete er dann seinen ersten Blog und verdient sich seither mit der Veröffentlichung von Testberichten ein zusätzliches Taschengeld. Derzeit absolviert Dominik Ratzinger seinen Zivildienst in einer Jugendherberge in Possenhofen bei Starnberg. Aber auch hier kann er das Bloggen nicht lassen.

Auf www.ratzingeronline.de beschreibt er aktuell seinen Erstkontakt mit den Possenhofenern beim traditionellen bayrischen Mai-Dult, inklusive Biertrinken und Blasmusik. Nach seinem Zivildienst möchte er wieder in die Mobilfunkbranche arbeiten oder zum Journalismus wechseln.

Alle Folgen, Bilder und Blogs im Online-Dossier des Südkuriers
Artikel/Foto von Jens Fröhlich: Alle Artikel

Googlefail: Wieder nur T-Online-Kunden betroffen?

Veröffentlicht am

Mittlerweile hat sich das Google Watch Blog gemeldet. Doch auch hier sind zur aktuellen Stunde nicht sehr viele Informationen zu bekommen. Laut dem Blog sind von der Störung überwiegend nur Telekom-Kunden betroffen.

Seit 17:00 Uhr sei die Suchmaschine Google und deren Dienste, wie Youtube, Google News, Blogger, etc. gar nicht oder nur sehr langsam zu erreichen.