Bodensee – 4. Tag

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FRÜHSTÜCK?! – JETZT NICHT!!
Nach dem was gestern Abend wieder abging war es wieder einmal Horror um 7 Uhr aufzustehen. Ich packte es nicht und blieb einfach im Bett liegen. Schlafen lautete die Devise. Blieb mir nichts andere übrig, als um 8 dennoch aufzustehen. Voll verkatert versuchte ich vorm Spiegel mein Glück mit einer Restaurierung. Natürlich ohne Erfolg. Augenringe, schlimmer als der Papst. Muss die wohl sowieso von ihm haben xD. Abfahrt war um halb 9.

FRÜHER FLIRT
Es war schön noch etwas im Bus sitzen zu können. Mir fiel mittlerweile auf, das laura wohl meine Nähe suchte. Sie saß immer direkt vor mir im Bus, doch heute war es anders: Sie setzte sich neben mich. Und das in meinem Zustand! Ich war wirklich nicht ganz auf Unterhaltung aus, aber ich gab mein bestes mich so wach wie möglich zu zeigen. Schließlich saß eine ziemlich heisse Braut neben mir. Wie schon gesagt: Ich gab mein bestes, aber sie schien mich nicht zu verstehen. Das Problem: Ich spreche kein Französisch und sie nur wenige Wörter Deutsch. So konnten wir uns nicht unterhalten. Auch mit Händen und Füßen klappte es nicht wirklich. Aber es war süß, wie sie mich immer ansah, wenn sie etwas nicht verstand und sie dann anfing zu lächeln. Fantastisch. Sie war echt nett und gab auch ihr bestes, mich zu verstehen. Jasmin aus meiner Klasse schien eifersüchtig auf mich zu sein. Ich glaube die ist echt lesbisch. Ständig sah sie zu mir herüber, als ich nach einem Wort fragte, ob sie es mir übersetzen könne, antwortete sie „Flirte gefälligst allein bei mir. Ich bin nicht dein Flirthelfer“. Hat mich tierisch sauer auf sie gemacht. Hab sie dann noch schnell beleidigt.

EIN BISSCHEN PFLICHT MUSS SEIN
Wir kamen dann irgendwann in der „Bodenseewasserversorgung“ in Sipplingen an. Ein Werk, das 4 Millionen Menschen mit Bodenseetrinkwasser versorgt. Boah war das schön, als ich den Trinkbrunnen dort sah. Ich trank und trank und trank, da ich so einen Brannt hatte. Mir war echt nicht gut. Einer unserer Gruppe rannte auf die Toilette. Ihm schien es ebenfalls nicht gut zu gehen. Die Frühung war interessant, wir konnten oftmals auch sitzen, z.B. während des Films. Als wir mit dem Bus weiterfuhren und die kurvige Straße hinabfuhren, war mir wirklich sehr schlecht und ich musste mich beherrschen nicht nach dem Kotzeimer zu fragen.

MITTAGESSEN IM STERNEHOTEL
Nach einiger Zeit kamen wir dann an der Klosterkirche Birnau an. Eine wunderschöne Kirche, mit der ich viel verbinde. Sie ist im Rococo-Stil erbaut und wurde gegründet durch die Zisterziensermönche, die sie noch immer verwalten. Zu dem zeitpunkt war dort leider eine Messe und so mussten wir etwa 3 Kilometer nach Unteruhldingen wandern, im Kater-Zustand kein schönes Erlebnis. Während die meisten auf den Basar oder zum Imbiss gingen, wollte ich mir mal wieder etwas Luxus gönnen und setzte mich zum Essen in ein 4-Sternehotel. Vorspeise war Tomatensuppe mit Sahnehäubchen und Hauptgang Maultaschen mit Käse überbacken. Man war ich satt – ein Nachtisch hätte mich umgehauen. Etwas zu spät erschien ich zum Treffpunkt mit meiner Klasse: Vorm Pfahlbautenmuseum.

BLICK IN DIE VERGANGENHEIT
Ich war mir nicht sicher, was ich unter „Pfahlbaumuseum“ verstehen sollte. Das es sich um allgemein Steinzeit handelte war mir nicht bewusst und so ging ich erst ziemlich ungern rein. War dann aber doch ziemlich interessant. Knochen, Schädel und antike Gegenstände waren zu bewundern. Schon in der Bronzezeit gab es eine Art Türschloss – faszinierend.
Die Führung fing an und wir hatten einen symathischen Führer. Mit ihm gingen wir über Stege zu den einzelnen Pfahlbauten, in welchen immer Dinge beschrieben wurden. Ein Haus war eine Werkstatt, ein anderes eine Wohnung und so weiter.
Heute hatten wir eine neue Begeleit-Lehrerin bekommen, da die andere auf eine Fortbildung musste. Sie ist 28 und heisst Frau K. Von allen wird sie aber inoffiziell Gülcan genannt, da sie eine große Ähnlichkeit mit der Moderatorin hat. Nach der Führung liefen ich Matze und Klaus noch etwas mit ihr herum und rauchten eine. Endlich mal eine Lehrerin die auch dazu steht das sie raucht. Sie wollte uns etwas sagen, aber statt „Das wichtigste…“, fing sie an „Das Wix…äähmm“ und Matze und ich fiel es nicht leicht uns das lachen zu verkneifen.

WUNDER DER BAUKUNST
Der Bus holte uns von hier wieder ab und wir fuhren zurück zur Klosterkirche Birnau. Alle waren fasziniert von diesem Bau, selbst die Leute, die sagten, sie können Kultur nicht ab, waren begeistert.

DAS SELBE RITUAL
Naja, es folgte heute das selbe Ritual wie jeden Abend. Zuerst die Tagesbesprechung, dann das Abendessen. Ich war heute dran über das Kloster Birnau zu berichten. Ich wusste allerdings nicht mehr wirklich viel. Die Informationen solle ich dann über das Internet herunterladen, so Herr Dr. Nawrath, unser Lehrer. Dafür ging dann die Besprechung zur Bodenseewasserversorgung umso länger. Gründung 1954 und so weiter… Abendessen folgte schnell. Die Deutschen hatten mal wieder alles gedeckt und die Franzosen setzten sich undankbar an die Tische, als wären wir deren Personal. Heute Abend mussten wir unsere Strafe einlösen. Klaus und ich und zusätzlich noch Franzosen mussten den Spüldienst übernehmen. Klaus und ich mussten das ja, wegen der Sache am Montag, als wir in der nacht die Mädels am fenster kennenlernten und dabei etwas lauter waren.

STEHPARTY IM GANG
Zusätzlich hatte unser Lehrer der ganzen Klasse mal einen kurzen Abend vorgeschlagen. Wir sollten alle um spätestens 11 Zuhause sein. Keiner sagte etwas dagegen und es lief eigentlich auch ganz okay. Alle nahmen sich vor heute auch mal einen „Nüchternen“ zu machen, was bei den meisten nicht wirklich klappte und sie schon wieder neben der Wodkaflasche einschliefen. Ich hielt mich an meine Vorsätze und trank nichts. Klaus, Alex und ich trafen uns in so ner Sitzecke mal wieder mit unseren Girls aus Jever. War ganz lustig, da mal nüchtern zu sein. Um 11 Uhr nachts standen etwa 5 Leute, inklusive Lehrer im Gang und hielten eine Stehparty. Irgendwann sagte mein Lehrer „ein Bier wäre jetzt nicht schlecht“ und so kamen die Franzosen mit einem Fass angelaufen. Mit der Zeit wurden es immer mehr Leute. Irgendein Lehrer, dessen Namen ich nicht nennen darf brachte uns einen Trinkspruch bei „Vom Boden zur Muschi, Prost Uschi!“. War natürlich mal wieder ein Brüller. Bald waren sicher 20 Leute im Flur. Ein Glas Bier ließ ich mir dann doch andrehen. Gruppenzwang xD.
Vom Zivi des Hauses wurden wir dann zur Ruhe angewiesen. Obwohl niemand – auch die Lehrer nicht – schlafen gehen wollte, blieb uns wohl nichts anderes übrig.

Bodensee – 3. Tag

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ÖH?! GUTEN MORGEN…
Boah heute aus dem Bett zu kommen war wiedereinmal nicht einfach. Zum ersten war es ya gestern ziemlich lang geworden, zum anderen war es eiskalt und es schüttete draußen. Finn stand bereits um halb 7 auf, schaltete das Licht ein und begab sich unter die Dusche. Sehr leise war das nicht gerade. Ich ging nach ihm. Um 07:30 Uhr gab es Frühstück und Laura sah irgendwie ziemlich süß aus, wie sie da so verpennt auf ihrem Brötchen rumkaute. Sie sah öfters, wenn sie mal aus ihrem Tagtraum erwachte, zu mir herüber und lächelte leicht. So ließ sich das frühe Aufstehen dann doch ertragen. Mit Tanja zusammen setzte ich mich dann mit Kaffee und Kippe nach draußen unter das Vordach und wir genoßen die frühe Herbstluft.

BESICHTIGUNG EINES GARTENBAUBETRIEBES
Irgendwann rief dann mal wieder die Pflicht: Um 08:30 Uhr fuhren wir mit unserem Bus auf die Insel Reichenau, wo wir einen Gartenbaubetrieb besuchten. Es war nicht gerade warm und es regnete immernoch in Strömen, als wir aus dem Bus ausstiegen. Alex aus meiner Klasse hat eine extreme Spinnenphobie und so begann er ersteinmal zu schreien, als er eine riesige Zebraspinne in ihrem Netz sitzen sah. Wir alle fandes das ziemlich funny. Der Obstbauer erklärte uns das funktionieren der Gurkensortiermaschine und die Einteilung des Gemüses in verschiedene Güterklassen. In einem Gewächshaus zeigte er uns, wie viele kleine Kopfsalatsetzlinge wuchsen.

ETWAS KULTUR MUSS SEIN…
Unsere Lehrer waren dann der Meinung die eigentlich geplante Wanderung auf der Insel aufgrund des Wetters ausfallen zu lassen. Keiner war böse darüber. Doch etwas Kultur müsse dennoch sein, so unsere Lehrer und wir besichtigten noch 2 Klöster. Das eine hatte einen großen Kräutergarten, in welchem auch Schlafmohn wuchs. Die Drogenjunkies in unserer Klasse freuten sich natürlich alle darüber und auch unser Lehrer wusste einige Erfahrungen zu berichten. Das andere Kloster war seeeeehr alt und stammt aus dem 8. Jahrhundert. Dementsprechend sahen auch die Wandbemahlungen aus, die trotz Restauration fast nicht mehr zu erkennen waren, doch unser Lehrer der eigentlich so ziemlich alles weiß übersetzte uns dennoch die lateinischen Inschriften.

KONSTANZ – ENDLICH MAL ETWAS FREIZEIT
Mittlerweile hatte es aufgehört zu regnen und wir begaben uns nach Konstanz um dort noch etwas zu bummeln. Tanja, Karl und ich begaben uns in ein Türkisches Restaurant (nicht zu verwechseln mit einer Dönerbude ;-)). Karl bestellte einen Salat, vergaß aber zu sagen, dass er Laktoseintoleranz hat und so war dieser mit geriebenem Schafskäse. Tanja hatte auch einen Salat bestellt, der einige Zeit später kam, auf diesem war Sauce mit Laktose. So kam es das Karl heute keinen Salat bekam. Ich hatte ein türkisches Nationalgericht: Wiener Schnitzel mit Pommes und Salat und bekam natürlich gleich einen Anschiss, das ich so ein Essen im Türkischen Restaurant verspeisen kann.
Karl hatte sich mit seiner Ehefrau verabredet, die wir dann am Parkplatz des großen Einkaufscenters „Lago“ trafen. Wir gingen etwas bei H&M und bei New Yorker shoppen. Wir hatten am Ende noch 20 Minuten Zeit, als wir uns entschieden noch einen Kaffee trinken zu gehen. Zu viert und mit einem Hund („Kyra“, ein voll süzZer Golden Retriver) setzten wir uns ins Kaffee und mussten 15 Minuten auf unseren Kaffee warten. Wir hatten also noch 5 Minuten um die brutalheisse Brühe zu trinken und so verbrannte sich jeder von uns mehr als nur seine Zunge. Gemeinsam hechteten wir dann zum Bus zurück. Herr Nawrath wartete bereits und wir fragten ihn, ob es okay sei, wenn wir Tanja, Karl und ich bei Steffi also Karls Frau mitfahren würden. „Na klar“ sagte der und wir wunderten uns, dass wir keinen Anschiss fürs zuspätkommen bekamen. Im Auto lief selbstverständlich mal wieder Karls Techno-Mukke, z.B. „Miss Kittin“.

DIE LETZTE PFLICHT FÜR HEUTE
In der Jugendherberge zurück gabs dann erstmal die allseitsbeliebte *fg* Gruppenbesprechung. Wir gingen den ganzen Tag wieder durch, redeten über den Obstbaubetrieb, wann dieser gegründet worden war, das es 3 polnische Saisonarbeiter gibt und so weiter und natürlich auch über die beiden besichtigten Kloster. Mein Lehrer hatte es ya schließlich so eingerichtet, dass immer eine Person einen Bericht machen musste über einen Ort. So berichtete einer über den Betrieb, der andere über den Kräutergarten und noch ein anderer über das Uralt-Kloster.

SO EINE SCHEISSE – ICH WILL DAS NICHT ESSEN!!
Anschließend gabs dann Happahappa. Ratet mal was? Das war echt scheisse: Es gab Wiener Schnitzel mit Kartoffelbrei und Salat; das (fast) gleiche, wie am Mittag. Ich freute mich sehr, besonders weil das Schnitzel fußsohlenartig zu schneiden war. Es war gar kein Vergleich zu dem, das ich im Türkischen Restaurant gegessen hatte. Unsere Lehrer waren auf die Idee gekommen die Gemeinschaft zwischen den Deutschen und den Franzosen noch etwas zu stärken und so mussten wir uns jeweils 3 Deutsche und 3 Franzosen an einen Tisch setzen. Wir redeten dennoch kein Wort mit denen und eigentlich wäre ich – wenn ich schon mit den Franzacken am Tisch sitzen muss – lieber mit der Laura zusammengesessen. Diesmal saß sie mit dem Kopf in eine andere Richtung, hatte also nichteinmal mehr diesen Trost.
Es war wirklich nicht mehr normal, wie die gegessen haben. Ich glaube von „Knigge“ oder sowas hatten sie noch nie etwas gehört. Sie lagen fast mit ihrem Köpfen im Teller, welche so befüllt waren, das man meinen könnte sie wollen das Volumen des Swimming-Pools überbieten.

SPORT IST YA GAR KEIN MORD
Heute Abend war für uns der Swimming-Pool reserviert – und zwar von 7 bis 8 Uhr. Das hatte ich aber zu spät mitbekommen. Ich stand schon komplett im Jogging-Outfit da und so ließ ich mich auch nicht daran hindern, die letzten Sonnenstrahlen beim Joggen zu genießen. Ich lief ein ganzes Stückchen: Total den Berg runter zum See auf den man von der Herberge aus eine gute Sicht hatte, dort eine kleine Runde und dann wieder den Berg rauf. Anschließend machte ich mich für den Abend fertig.

BOAH NICHT SCHON WIEDER ALKOHOL
Somit war die Pflicht für heute total erledigt. Ich war heute nicht einkaufen gewesen, hatte somit selbst keinen Alkohol. Da Klaus wollte, dass ich mit ihm und den Girls von der Nordsee, die wir gestern am Fenster kennengelernt hatten mitkomme, bot er mir an, dass ich von ihm etwas bekomme. Also gingen wir irgendwann, nach einer ewigen Diskussion um meinen Hausschlüssel, den meine Mitschüler haben wollten, los, in Richtung Hafen. Zusammen mit den Mädels setzten wir uns an das Ufer und genossen unser Bier. Es war etwas kalt und so mussten wir den 4 süßen Mädels unsere Jacken anbieten. Nicole musste jede paar Minuten pissen und rannte dann immer zurück zur Jugendhergege. Irgendwann kamen wir dann auf die Idee mal zur Tankstelle zu gehen, da uns der Stoff ausgegangen war. Wir liefen ein ewigkanges Stück, bis wir sie erreichten. Gerade noch pünktlich kamen wir an und bekamen eine Flasche Wodka. Um zehn war Zapfenstreich für die Mädels. Mal wieder etwas alkoholisiert gingen wir zur Jugendherberge zurück und tranken noch etwas auf unseren Zimmern.
Finn feierte heute in seinen Geburtstag rein und so fanden wir uns dann wieder irgendwann am Strand zusammen. Paul und Ivan waren ziemlich angeheitert, da sie 2 0,7l Flaschen „Kleiner Feigling“ seeeeeeehr schnell sauften. War insgesamt ziemlich lustig, da Finn wie ein Springball rumhüpfte und nur sehr kurz immer zur Ruhe kam. Als wir gekommen waren hatte er erzählt, er hätte eine Schlägerei mit 15 Türken gehabt, da er aus der Nase blutete. Nacher stellte sich heraus, dass es sich um normales Nasenbluten handelte und alles nur Spaß war. Elisa – eigentlich unser Klassenküken – wurde heute ziemlich von Finn angemacht und irgendwann merkte man, dass sie gar nicht mehr abgeneigt war, sondern sich dann auch auf seinen Schoß setzten und so weiter. Finn war so dicht, dass er auf die intelligente Idee kam ins Gebüsch zu springen. Dort machte er dann auch einen ziemlich missglückten Rückwärtssalto auf seinen Hinterkopf. Lachnummer xD.
Klaus und ich zogen noch vor 12 ab in die Jugendherberge. Noch immer hatten wir ziemlich viel unseres Wodkas. Natürlich gingen wir deswegen noch nicht pennen, sondern schleichten (mehr oder weniger) auf Zehenspitzen ins Zimmer der Nordsee-Mädels. Die tranken kräftig mit und mit der Zeit wurden sie auch immer hübscher xD. Sicher eine Stunde und fast eine Wodka später: Schock. Es klopfte an der Tür. Uns blieb nichts anderes übrig als uns zu verstecken. Die Mädels suchten den Schlüssel, ruften „Moment!“, schlossen uns die Toilette aus, in der wir uns versteckten und schlossen die Haupttüre auf. Es war tatsächlich die Lehrerin: Ein Monster. Man sah nur die schwarzen Umrisse eines vom Körperbau her gesehenen Sumoringer. „Sofort aus der Toilette raus!“, was wir natürlich auch machten und ziemlich schnell abhauten.
Jetzt war schlafen angesagt xD.

Bodensee – 2. Tag

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FRÜHSTÜCK
Boah heute gabs übelst früh das Frühstück. War echt grauenhaft aber ich kam trotz der Session gestern relativ gut aus dem Bett. Mit einem Kaffee saß ich dann auch erstmal vor der Tür und genoss eine „Guten-Morgen-Zigarette“ und die frische Bodensee-Morgentau-Luft. Die Franzosen schienen beim Frühstück schon wieder alle viel zu fit zu sein. Gab ziemlich viel Geschrei und Lärm (und das am Morgen!!).
Laura – mittlerweile hatte ich ihren Namen herausgefunden – sah mal wieder ziemlich süzZ aus. Ich konnte meinen Blick nur schwer von ihr abwenden. Das schlimmste an diesem Morgen war, das es nur Brot und keine Brötchen gab und der Kaffee nicht stark genug war um mich aufzuwecken.

INSTITUT FÜR SEENFORSCHUNG LANGENARGEN
Tja, jetzt war jedenfalls erstmal die Pflicht an der Reihe. Um 8:15 Uhr war offiziell Abfahrt zum Institut für Seenforschung. Die Fahrt dauerte eine Weile, so konnte man sich nochmal etwas im Bus erholen und Musik hören.
Irgendwann kamen wir an. Es handelte sich bei dem Institut um ein ziemlich neues Gebäude welches von innen lichtdurchflutet war aber nach Krankenhaus roch. Zuerst erzählte uns der Institutsleiter so einiges über das Institut – man konnte aber nicht wirklich folgen, da immer sofort die französische Übersetziung folgte – wie bei eigentlich jeder der folgenden Führungen.
Wir schauten noch einen Film über das Finden verschollener Schiffe und Flugzeuge im Bodensee, erfuhren das dieser über 250m tief ist an der tiefsten Stelle und besichtigten anschließend die Labors. Eigentlich war die Ausstattung dort genau gleich wie in unseren Labors in der Schule.

ENDLICH MAL FREIZEIT – FRIEDRICHSHAFEN
Es ging dann um 10:30 Uhr weiter nach Friedrichshafen. Wir hatten etwas Aufenthalt und gönnten uns alle einen Döner. Mit Tanja und Karl ging ich dann noch Kaffee trinken. Ralf kam auf die Idee Möwen zu füttern und kaufte 1kg Brot und Brötchen. Es war schon funny, wie die Möwen abgingen und im Flug das Brot packten. Uns kackte keine auf den Kopf und so gings dann auch bald mit der Führung im Zeppelinmuseum los – der so ziemlich langweiligste Teil des Programms.

ZEPPELINMUSEUM FRIEDRICHSHAFEN
Los gings dann mit der Führung im Zeppelinmuseum. Nach langer Wartezeit kam dann unser Führer, der uns durch den Nachbau der „Hindenburg“ führte und so einiges erklärte. Wir besichtigten Toilettenräume, Raucherzimmer, Gaskammern etc. des Luftschiffes. Ich sag nur laaaaaangweilig. Ein Thema, das mich nicht interessierte.

AUCH DAS NOCH!
In der Jugendherberge machten wir noch eine Nachbesprechung über den Tag, obwohl unser Lehrer gesagt hatte, wir würden das nicht machen. Es dauerte ca. 85 Minuten. Themen war eigentlich so alles, was wir erlebt hatten. Die Zahlen waren das wichtigste: Wie tief ist der Bodensee? / Seit wann gibt es das Institut? / etc.

SAUFGELAGE AM SEE
Abends kam dann mal wieder der etwas schönere Part: Karl und ich standen vor der Tür und rauchten eine und sahen dann, wie die Franzosen zum See trinken gehen wollten. Spontan entschieden wir uns mitzukommen und so gingen wir etwa mit 30 Leuten runter zum See. Einige gingen dann als sie im Hafen das Schild „Eintritt nur für Liegeplatzinhaber“ lasen. Wir waren dennoch noch etwa 25 Leute und amüsierten uns geil. Wir machten ein Gruppenfoto und gröhlten unseren Fotografen Karl an. Die Franzosen tranken meinen Wodka weg, aber das machte mir nichts aus, weil viel konnte ich ohnehin nicht mehr trinken. War ziemlich lustig dort unten.
Nach einiger Zeit, als Klaus und ich vor der Jugendherberge standen, lernten wir dann am Fenster noch echt süzZe Girls kennen. Wir verabredeten uns auf Morgen. Mittlerweile hatte unser Lehrer vom Gebrüll zum Fenster mitbekommen und hat uns Strafspülen für Donnerstag aufgebrumt. Wir gingen dann lieber ins Bett…

Bodensee – 1. Tag

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Soooo wie ihr sicher wisst, war ich jetzt ne Woche am Bodensee. Heute wollt ich mal ein bisschen darüber berichten, weils da echt geile Alkostorys und Mädelsgeschichten gibt^^ – Lohnt sich also zu lesen!

ABFAHRT
Um halb 4 trafen wir uns heute am Schulgebäude – alle schwer bepackt mit übelst viel Gepäck – besonders unsere Mädchen, wie z.B. Paul. Mit ungefähr 20 Minuten Verspätung kam dann der Bus mit unseren französischen Austauschschülern, mit welchen zusammen wir an den Bodensee fahren wollten. Obwohl wir kein französisch sprechen und die Franzosen nicht wirklich Deutsch konnten, machten wir einen Austausch – sehr sinnvoll^^. Gleich bei Ankunft des Busses in Villingen viel mir eine Schnecke auf – eine wunderschöne Französin, die nicht nur gut aussah, sondern auch total lieb ist, wie sich später herausstellte.
Also fuhren wir erstmal ab und kamen nach cirka einer Stunde Fahrt in Überlingen an. Während der Fahrt war schon ziemlich viel Alkohol gelaufen und Klaus und ich riefen irgendwelche französischen Floskeln durch den Raum, z.B. „Je m’appelle Klaus“ xD oder so ähnlich. Patrik trank friedlich seinen Jägermeister und Alex seinen Eckes-Likör

DIE JUGENDHERBERGE
Irgendwann kamen wir dann an. Wir mussten noch einige Zeit warten und durften dann in die Zimmer, wo wir dann erstmal selbst unsere Betten beziehen (!) mussten. Nebenher wurde selbstverständlich immernoch getrunken. Alle waren ziemlich alkoholisiert, deswegen gab es eine extrem heftige Diskussion als unser Lehrer jedes Zimmer deutsch-französisch gemischt machen wollte. Keiner wollte mit total unbekannten Leuten ein Zimmer teilen. WIr boten einfach den Franzosen an zu tauschen. Auch die waren froh, mit ihren Klassenkameraden in ein Zimmer zu dürfen. Wir fanden heraus, das die Jugendherberge über einen Partykeller, sowie über einen Pool (Wassertiefe 1,20m – 1,40m) verfügte oO.
Nach dem Abendessen (das uns alkoholtechnisch gesehen) ziemlich zurückwarf und wegen den Franzacken ziemlich laut war, gings dann los…

SCHLIMMER ABEND
Am Abend gings dann echt übel ab. Erst wurde etwas auf den Zimmern gesoffen, d.h. das alle im Gang hin- und herrannten und unser Lehrer nicht ganz glücklich war übel die Zustände. Irgendwann gingen wir dann also in Richtung Überlingen Downtown. Irgendwann nach einer Marathon-Wanderung (wir sind sicha 30 Minuten gelaufen) setzten wir uns dann in die erstbeste Kneipe. „Der Henker“ – zwar nicht unbedingt einladend, aber wir setzten uns hin. Es gab Obstler, Weizen, Wodka und irgendwann wurds echt lustig am Tisch. Alle riefen irgendwas durcheinander, andere führten richtig ernste Diskussionen über Themen die stinklangweilig waren. Irgenwann rief Alex

„Wo ist denn der scheiß angepisste Bierbringer?“

Dieser befand sich direkt auf dem Stuhl neben ihm, weil er am abkassieren war. Der „scheiß angepisste Bierbringer“ wies uns dann auch gleich darauf hin, das wir alles Arschlöcher seien:

Scheiß angepisster Bierbringer: „Ihr seid alles Arschlöcher!“
Wir: „Das ist doch scheisse. Gehn wir morgen woanders hin.“
Scheiß angepisster Bierbringer: „Bin auch nicht auf euch angewiesen“

Wir gingen dann jedenfalls in die nächste Bar, obwohl ich den „scheiß angepissten Bierbringer“ schon verstehen konnte.
In der nächsten Bar, nicht weit von der anderen entfernt, tranken die einzigen Übriggebliebenen Tanja, Karl, Klaus, Alex und ich noch ein Bierchen, zusammen mit einem lustigen Kroaten der Alki war und sich an Tanja ranmachte (wir hatten den da kennengelernt).
Irgendwann stießen wir an und ein Glas ging zu Bruch. Irgendjemand schüttete dann auf Klaus den „Glasbrecher“ Bier weil er sauer war Bier abbekommen zu haben und ein dritter mischte sich dann auch noch in die Bierschlacht ein. Irgendwann eskalierte es etwas und wir waren alle nass. War sehr funny.

ZURÜCK IN DER JUGENDHERBERGE
Wir fuhren dann mit dem Taxi zurück in die Jugendherberge wo es weiterging. Klaus, Alex und ich lernten am Fenster Mädchen kennen. Unser Lehrer bekam das wohl irgendwie mit und so bekamen wir als Strafe weil wir so laut schrien Küchendienst aufgebrummt 🙁 ^^.
Ich und Karl bequatschten einen Zivi, der dort arbeitet und bekamen einen Hausschlüssel. Somit konnten wir wann wir wollten aus der Jugendherberge rein und raus. Zwischen 22 und 6 Uhr war die Tür nämlich geschlossen.
Die Party im Gang und in den Zimmern ging bis etwa 1, dann waren alle randvoll und wollten nur noch pennen.

FORTSETZUNG FOLGT

Sex zu "Die Unglaublichen!"

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Sooooo, ich komme gerade aus der Färberstraße der Partymeile überhaupt! Haben uns heute mal wieder bei Merker getroffen um ein bisschen Bier zu trinken, allerdings nicht so viel, denn Merker hat morgen ya mal wieder Fahrradrennen. Irgendwann sind wir dann zusammen in die Stadt gelaufen. Dort war Weinfest. Irgendwie waren dort aber nur viele alte Leute und so gingen wir dann ins Warsteiner in der Färberstraße.
Da gings natürlich mal wieder ab. Schuppler das volle Haus, Kevin und noch so ein Hopper waren dort und Merker und ich tranken ein Weizen. Andreas Freund sah ich ebenfalls mit Alex und Olli an nem Tisch sitzen. Irgendwann gingen die dann und Andreas Freund begrüßte mich – ganz toll xD.
Bald zogen dann auch Merker und ich weiter und trafen Thomas, Matze und noch ein paar Kollegen beim Klunkenhaus – wir gingen trotzdem nach hause.

Zuhause klingelte ich – keiner öffnete. Ich suchte den versteckten Schlüssel und betrat das Haus. Ich klopfte an das Zimmer meiner kleinen Schwester und hörte eine Stimme, die sagte

„Ey, hier kommt keiner rein! Vergiss es!“

Es war Roman, der Freund meiner Schwester. Ich ging eine Rauchen und bald kamen auch die beiden nach, die alles ziemlich lustig fanden. Die beiden hatten beim Animations-Film „Die Unglaublichen“ ihr wisst schon was gehabt. Ich frage mich wie das möglich sein soll?! Bei diesem Film Sex zu haben – echt übel!

Andrea hatte heute keine Zeit gehabt. Sie ist in Dunningen – etwa 30km entfernt, bei ihrer Oma. Ich vermisse sie und frag mich, wie ich es jetzt eine Woche ohne sie aushalten soll… 🙁

Jetzt sitze ich hier, erledige meine Computerarbeit, treffe die letzten Vorbereitungen für die Studienfahrt und werde irgendwann um 2, 3 mal pennen gehen… Ich meld mich auf jeden Fall nochmal! Bis nacher…

Feierabendbierchen…

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Danach war ich noch schnell mit Merker ein Feierabendbierchen zischen. Also etwa 3 Bier heute getrunken und etwas angetrunken im Moment. Bitte also die Rechtschreibung der 2 vorhergehenden, sowie des nachfolgenden Eintrages zu entschuldigen xD. Saßen nur an unserem Lieblingsplatz, wo wir immer sind zum Bierchen trinken. Auf so ner Art Aussichtsplattform eines Wasserhochbehälters^^…

Naya, jetzt sitz ich halt hier und das wars für heute. Hab alles wichtige erzählt. Naya nicht ganz, aber grob. Muss jetzt gleich mal pennen gehen, morgen is ya nochmal Schule xD und besäufnis am abend^^… gleich noch der tagesbericht, wie immer… Gute Nacht!!

Geiler Nachtmittag mit Andrea xD

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Habe mich dann um halb 3 mit Andrea getroffen – am Kino. Ich sah sie schon vom weiten, wie sie mir freudestrahlend zuwinkte und ich winkte selbstverständlich zurück. Sie kam immer näher, mein Herz begann zu pochen. Sie strahlte mich an und wir umarmten uns heftig. Sie grinste und meinte sie hätte Hunger. Schade – ich hatte ja eben erst gegessen. Wir gingen zu „Kochlöffel“ und sie kaufte sich ein Menü, von dem sie aber nur den Burger aß. Die Pommes waren widerlich fettig. Ich alberte etwas herum und warf die Pommes in den Aschenbecher und schrieb auf den Pommesbehälter, wie widerlich die Pommes gewesen waren – fürs Personal als Verbessungsvorschlag^^. Andrea hielt von beiden Aktionen nicht viel, auch wenn sie sich ihr Grinsen mal wieder nicht verdrücken konnte. Der Spruch „du bist ya schlimmer als Andi“ (ihr Freund) hätte sie nicht unbedingt bringen müssen.
Anschließend fuhren wir zu mir (sie auf meinem Lenker und ihr Kopf an mich geschmiegt. Kommentar von ihr „Du bist echt gemütlich^^“ und wir hatten ziemlich Fun miteinander. Fast bauten wir einen Unfall – fanden es aber nur lustig. Zuhause angekommen, liefen wir erst dumm in der Gegend rum und nach fast 3 Stunden sahen wir dann etwas fern, bzw. hörten dort Musik im TV. Ich sagte nur kurz, ich müsse heute noch mein Zimmer putzen und Andrea sprang sofort auf und begann meine Küche zu reinigen. Ich sagte zwar, das hätte noch etwas Zeit, aber sie ließ sich nicht stoppen. Ich ließ mich drauf ein und fing ebenfalls an. Wir hörten „Prince“ nebenher. Sehr geil xD.
Irgendwann fingen wir an (weil sie Lust drauf hatte – ein Wunder xD) Bier zu trinken. Als jeder von uns ungefähr 2 Bier hatte, gingen wir raus um eine zu rauchen. Negativer Beigeschmack war der Leichenwagen der grade am 13. (ok kein Freitag, aber dennoch Unglückszahl^^) meinen Nachbarn abholte. Wir gingen wieder rein um weiterzutrinken. Irgendwann waren wir beide nicht mehr ganz nüchtern. Keine Angst, diesmal ist nichts passiert xD… Sie hat mir nur auf ein Bild von sich geschrieben, wie wichtig ich ihr bin, dass sie ohne mich nicht leben kann und „lieb dich“. Echt scheiße langsam… Auf dem Sofa kuschelten wir uns wieder etwas aneinander. Ich habe ihr heute tausende Komplimente gemacht. Entweder will sie es nicht checken oder sie checkt es einfach wirklich nicht 🙁 Naya….
Hab sie dann wieder nach Hause gefahren so gegen 9, auf meiner Fahrradstange. Fast hätten wir nochmal einen Unfall gebaut, aber wir hatten echt Spaß dort auf dem Fahrrad und haben fast nur zusammen gelacht. Es war fantastisch. So lange Zeit hatte ich schon seit Anfang der Ferien nicht mehr mit ihr verbacht. So ein Gefühl hatte ich schon lange nicht mehr in ihrer Anwesenheit – so als wäre alles in Ordnung…

Schwängern = Heiraten ?! xD

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Hey Leute,
seit gestern Abend habe ich mich jetzt nicht mehr gemeldet… Lag daran, dass ich mich gestern abend um 8 noch mit Andrea getroffen hab – fast spontan. Wir sind zusammen in die Stadt gelaufen. Sie hat ein Eis gegessen, ich ein bier getrunken. Habs mal wieder genossen mit ihr zusammen zu sein, aber war ziemlich scheiße drauf, da ich vorher mit den Eltern gestritten hatte. Nachdem wir noch Hannah (so ne Skaterin^^) getroffen hatten, gings eigentlich wieder mit meiner Laune.
Die Unterhaltung war cuuL:

Andrea: „Boah ich bin heute so verfressen. Gestern war das doch nicht so!“
Ich: „Vielleicht biste ja schwanger. Bloß von wem hehe?“
Andrea: „Ya des glaub ich eher nich^^… Vielleicht von Andi… mhm… oder von dir?!“
Ich: „Ja ich würd mich in beiden Fällen verpissen.“
Andrea: „Awa des is nich dein Ernst oder?“
Ich: „Ne quatsch. Wenns von mir wär, würd ich dich heiraten!“
Andrea: „Boaaaah, wie süüüüüüß!“

Also wenn ich mit Andrea zusammen sein will, muss ich sie nur schwängern^^ Gut zu wissen… O man, da kommt man aber auch auf Ideen manchmal. Pille verstecken^^ Nene du.
Sie versuchte sich dauernd bei mir einzuhaken, was ich aber nicht wollte. Meine Laune war zwar mittlerweile besser, aber erst nach einiger Zeit ließ ich das dann zu. Und es war schön. Tausende Depps rannten an uns vorbei und starrten Andrea an. Ich starrte böse zurück.
Nach einer Stunde (!!) war alles schon wieder vorbei. Sie hatte nicht wirklich lange Zeit gehabt. Ich brachte sie noch nach Hause und blieb noch ewig vor ihrer Haustür sitzen und dachte nach. Doch auch das Nachdenken half nicht wirklich weiter.

Samstagabend-Sauftour

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Hey Leude,
wollt Euch noch kurz von gestern Abend berichten; unserer kleinen Sauftour durch die Färberstraße – Baden-Württembergs größter Partymeile.
Patrick kam irgendwann kurz vor 8 mal bei mir vorbei. Haben gemütlich ein Bierchen gezwitschert, bis dann Matze und Thomas noch kamen. An der Tankstelle hat uns dann Merker mit dem Auto abgeholt und und wir fuhren um kurz vor 9 in den Rewe – den einzigen Supermarkt, der hier in der Gegend bis 22 Uhr geöffnet hat. Ist keine schlechte Sache!
Nach 1,5 Flaschen Wodka, die wir bei Merker daheim killten, war Patrick ziemlich betrunken. Merker und ich fühlten uns wie immer, aber nicht sonderlich dicht. Wir tanzten noch kurz das rote Pferd und ich sprang über einige Hecken, bis wir dann die Färberstraße zu Fuß etwa 2km erreichten. Wir gingen selbstverständlich mal wieder ins „Warsteiner“ und wir tranken weiter etwas Bier. Da Junggesellenabschied war bekamen wir alle Möhren und Kohlrabi und später noch ne Kornähre, obwohl wir eigentlich gar nicht peilten was das sollte. Der Kohlrabi schmeckte jedenfalls nicht besonders. Um 12 feierten wir in den Geburtstag von so nem unbekannten Girl rein, die uns dann auch gleich noch auf Sekt einlud. Ich hasse Sekt. Nach einem Schluck war Schluss. Ich kümmerte mich lieber um die Musik und organiserte richtige Geburtstagsmusik, denn der DJ ließ bloß „Happy Birthaday“ von „Flypside“ laufen, was ya nicht wirklich ein Geburtstagshit ist.
Um kurz vor 3 war ich Zuhause. Es klingelte an der Tür und unvorbereitet stand mein Cousin vor der Türe. Er schlief dann bei mir, nachdem wir bis um 5 gequatscht hatten.

Warsteiner

Lolita… Party bei Merker!

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Alsooooo heute hab ich mir mal wieder den Film „Lolita“ angesehen, den ich gestern gekauft habe (an dieser Stelle Grüße an Lolita_Die Schöne von blog.de^^)… Der Film is echt der hammer… Mein absoluter Lieblingsfilm…

War noch bei Andrea (da haben wir den Film nochmal gesehen^^) und haben dann nebenher ne Pizza gefressen (die Andrea selber gemacht hat). War sehr schön bei ihr. Wir haben uns endgültig vertragen und wir sind uns einig geworden, dass sich zwischen uns was ändern muss… So kann das nicht weitergehen xD…

Davor war ich auf der Urnenbestattung meiner Oma. Ging ca. 10 Minuten, dann war alles fertig und wir fuhren wieder nach Hause.

Momentan bin ich bei Merker Zuhause und wir haben etwas Wodka getrunken. Matze ist ebenfalls gerade gekommen. Wir schauen das Radrennen auf Euro3 (Regionalsender), das hier live (bis 22 Uhr) zu sehen ist: http://www.euro-3.de/Livestream-West.199.0.html.

Wir werden gleich in die Färberstraße (Baden-Württembergs größte Partymeile in Baden-Württemberg) in unserer City Villingen gehen und noch ein paar Bierchen trinken.

Ich werde euch morgen nochmal schreiben oder später!
Bis bald!
RatzE