FREEEIZEIT

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Sodelle, jetzt sitze ich grade noch immer in diesem Touristen Informationsbuero. Ich habe gestern verzweifelt versucht mit meinem Handy ueber WLAN ins Netz zu kommen, hat aber nicht funktioniert.

Gleich um 1 gibts Mittagsessen. Der Speiseplan war mal wieder auf Esperanto und ich konnte nicht uebersetzen, was es zu essen geben wird. Irgendwas mit Fleisch („Viando“). Naya lass ich mich eben ueberraschen.

Bisher waren Y und Z auf der Tastatur immer vertauscht. Jetyt sind sie das nicht mehr und jetzt wirds richtig kompliziert mich wieder daran zu gewoehen. O man, freue ich mich auf meinen PC!

Der Tag heute wird ziemlich langweilig denke ich. Ich habe NULL Programm. Es sind nur Vortraege und Vorlesungen, in welchen ich aber sowieso nichts verstehe und aeusserst langweilig sind.

Naya, ich denke ich werde mich morgen wieder melden hehe.
Bis dann!

Von Girls verfolgt xD

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Huhu.
Gestern waren wir in Gdansk (Danzig). Das Wetter war geil und ich hatte eigentlich gar keine Lust 2 Stunden im Bus nach Gdansk zu fahren. Naya, dennoch fuhr ich mit und wir kamen dann gegen 12 dort an. Zuerst gabs ne kleine Tour zu Fuss durch die Stadt. Es war eine Fueherin dabei, die alles auf Polnisch sagte und ein Mann uebersetzte es auf Esperanto, sodass alle es verstanden.
In Gdansk besuchten wir mehrere Kirchen von aussen, auch eine von innen, eine Friedenssaeule und das Beste:

WIR GINGEN NOCH ANS MEER!!!

Mit dem Bus fuhren wir mal wieder hin. Wir sind an diesem Tag sicher 5 mal in den Bus ein- und wieder ausgestiegen. Jedenfalls gingen wir dann zum Strand. Die meisten Leute zogen ihre Schuhe aus und liefen durch den oberflaechlich warmen, aber unten sehr kalten Sand. Auch ich ging durch den Sand, aber nicht in das Wasser, da es grauenhaft vermost war.
Nachdem Ingrid mir ein Bier angeboten hatte und ich es ausgeschlagen (!!!) hatte, stiegen wir dann wieder in den Bus und fuhren zurueck nach Pelplin.

VERFOLGT VON MAEDCHEN^^ – in Deutschland eine Seltenheit *fg*

Den ganzen Tag hatten mich zwei Maedchen verfolgt: Kasprzak (18) und Emilia (19), wie sich dann nacher herausstellte. Sie liefen hinter mir her, lachelten und rannten auch manchmal wieder weg. Ich wollte ya mit ihnen reden, aber das war leider nicht moeglich als ich es versuchte: Die beiden sprechen weder Esperanto, noch Deutsch, noch Englisch – also hiess es erstmal: Pech gehabt. Sie setzten sich dann in den Bus vor mich und drehten die ganze Zeit ihre Koepfe nach hinten. Die beiden sahen eigentlich nicht schlecht aus, (bloss bei der einen wie der Pfarrer sagte: „Die hat aber einen dicken Arsch!“, aber der Pfarrer hatte uebertrieben. SO schlimm war er auch wieder nicht^^)
Jedenfalls wurde ich dann im Jugendraum von einem maennlichen Kollegen der beiden gefragt, ob ich nicht mit Kasprzak und Emilia noch ein Bier trinken wolle. Ich sagte natuerlich zu… Gleich gehts weiter^^…

Nicht nur die Maedchen sind notgeil xD

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Hey ihr!
Mir sind ein paar Sachen hier in Polen aufgefallen:

  • Die Slawen essen alle bevor sie ins Bett gehen noch Schokolade obwohl sie die Zaehne laengst geputzt haben
  • Die Kuehe sind hier nicht eingezaeunt – die Bauern scheinen mehr Vertrauen in ihre Kuehe zu haben^^
  • Die Menschen hier suchen viel mehr den Koerperkontakt. Eine Leiterin hier will mich immer am Arm packen und mitziehen oder wenn ich nicht komme will sie mir die Hand geben und mich mitschleifen.
  • Die Maedchen hier sind im allgemeinen voll rallig *fg* Gestern ist eine an mir vorbeigelaufen, die ihre Sonnenbrille hochgemacht hat um mich besser zu sehen. Ausserdem gibts hier zwei Maedchen die mir immer und ueberall hinterherrennen und wenn ich es bemerke gucken sie verschaemt, laecheln und rennen meistens weg (und die sind 18 und 19 – koennte man nicht meinen^^)
  • Aber nicht nur die Maedchen sind so drauf, nein, auch die Priester^^ Es gibt einen Priester der schaut allen Maedchen hinterher (er ist 28), wollte sogar, dass ich ein Foto mache von einem speziellen Maedchen. War ziemlich funny. Ein anderer Pfarrer wollte mir ein Maedchen zeigen und sagte: „Die da, mit dem fetten Arsch„^^ loooool

So das erstmal fuers erste, gleich berichte ich noch ueber unseren Ausflug nach Gdansk (Danzig) gestern. Gxis revido!

Wie in einer anderen Welt… POLEN xD

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Das 'SCHLOSS'

So, der Kurs ist beendet und ich sitze mal wieder im Touristeninformationsbuero, von wo aus man kostenlos ins Netz gehen kann.

Mittlerweile weiss ich genau, welche Leute ich auf Englisch, Deutsch, Esperanto oder Spanisch (das was ich zumindest kann^^) ansprechen muss. Manche koennen mehrere Sprachen, mit denen ist es einfach zu kommunizieren, andere dagegen kennen nur eine oder keine Sprache, die ich spreche und ich muss Zeichensprache anwenden.

Im Kongresejo (Kongresshalle) fuehlt man sich wie eine hohe Persoenlichkeit. Wenn man das Gelaende betritt hat man gute Sicht auf das grosse Anwesen des Klosters. Eine Strasse fuert zum riesigen Gebaeude und muendet kreisfoermig vor dem Haus. Ein grosser Eingang fuerht einen in die Vorhalle des Gebaeudes, vor welchem aeltere aber auch sehr noble Schlitten stehen.
Mein Kurs eben war im „Audotorium I“, einem Saal mit Kronenleuchter und vielen Papstgemaelden an den Waenden. Das Kloster an sich ist ziemlich prunkvoll eingerichtet. Kronenleuchter, Wandgemaelde und Wandstukkaturen schmuecken die Raeume – fast so, wie in einem grossen Schloss.

Es sind unterschiedliche Arten von Menschen auf dem Kongress. Zum einen gibt es die Professoren und Hyperintelligenten, die Esperanto on einer Nacht lernten, dafuer auch verschroben wie Albert Einstein aussehen und ehemals oder aktuell von Beruf Mathematiker, Psychologen, Poliktiker oder Wissenschaftler sind, zum anderen gibt es die Menschen, die Esperanto als Hobby betreiben und sprachlich nicht einwandfrei sprechen. Sie werden von der ersten Gruppe, den „Fanatistoj“ (Fanatisten) „Krokodiloj“ (Krokodile) genannt. Warum weiss ich immernoch nicht, aber is halt so.

Hier in Polen ist alles etwas anders wie in unserer (deutschen) Welt. Eingestuerzte, kaputte, veraltete Haeuser, die nicht mehr renoviert werden oder renoviert werden koennen. Die „slawische Seele“ wie ein bierliebender Pastor mir gesagt hat sei Schuld daran.
Man fuelhlt sich wie in einer ungewohnten, neuen Welt auf einem anderen Planeten, jedoch ohne Aliens und Raumschiffe.