Der Urlaub in Hamburg und an der Nordsee. Die Zeit ging viel zu schnell vorbei. Unfassbar. Postkarten sind verschickt.
Als nächstes wird es vielleicht mal wieder ins Ausland gehen. Wobei mir Deutschland schon sehr gut gefällt. In welchem Land hat man es – trotz Zensurprobleme und Wirtschaftskrise – so einfach und schön, wie in Deutschland? Und der Norden ist wirklich toll. Der Süden zwar auch, aber irgendwie mag ich Flachland. Zuuumindeeeest, wenn es um die landschaftlichen Gebilde geht. Und das Flair…!
So ein Inlandsflug kostet ja auch nichts. Das könnte zur monatlichen Angewohnheit werden…
Ein krönender Abschluss war heute noch der Feueralarm, in der Jugendherberge. Neun Monate habe ich darauf in Possenhofen gewartet – nichts hat sich getan und dann passiert das in Hamburg. Die Polizei war innerhalb von 1 Minute da – die Feuerwehr nach 5. Superschnell. Gerettet wurde keiner und es machte auch keiner Anstalten, das Haus zu verlassen. Obwohl es ja wirklich gebrannt hatte. Fussel im Trockner hatten sich entzündet und dann den Alarm ausgelöst. Die Mitarbeiterin hat vor lauter Panik gar nicht gewusst, was sie machen sollte.
Aber immerhin durfte ich kostenlos dort übernachten, frühstücken und mittagessen. Nudeln mit Würstchen und Gemüse gab es. Komische Zusammenstellung, aber schmeckte gar nicht übel.
Hübsche Stewardessen (Jaaa, ich weiß: Flugbegleiterinnen) haben sie bei der Lufthansa. Ich frage mich gerade, ob die in einem Casting auserkoren werden. Schlank müssen sie ja sein, um durch die engen Gänge zu kommen.
Bevor ich nun noch mehr Quatsch schreibe, schalte ich mich mal ab und lebe mich hier in Possenhofen wieder ein. Morgen will ich vielleicht in den Schwarzwald.

„Wir haben eine Ikone verloren“ twittert Arnold Schwarzenegger, Madonna sagt „Ich kann nicht aufhören, über diese traurige Nachricht zu weinen“. Tatsächlich war gestern ein dunkler Tag der internationalen Musikgeschichte: Michael Jackson, auch bekannt als „King of Pop“ starb im Alter von 50 Jahren – die Todesursache soll Herzversagen gewesen sein.
Nach einer Stunde war er da. Zusammen mit einer meiner Vorgesetzten kam er in mein Zimmer, untersuchte mich kurz, stellte mir einige Fragen und meinte, er müsse mich ins Krankenhaus einliefern lassen, weil – O-Ton: – ihm „das zu heiß“ wäre. Erste mögliche Diagnose: Geplatzte Äderchen im Gehirn (Aneurysma).
Zwei Jungen ketschen ein bisschen miteinander, kabbeln sich oder wie man sonst noch dazu sagt. Der eine fliegt volle Kanne gegen eine Holzkante der Rezeptionstheke. Rezeptionstheke vollkommen abgebrochen. Wie er das hinbekommen hat, ohne einen Schädelbasisbruch, frage ich mich immernoch. Das Holz ist etwa 5cm dick.
Und schon wieder ist Sonntag. Wie doch die Zeit vergeht, zurzeit…
