Strafanzeige: Polizist schlägt Demonstrantin bei Stuttgarter Protesten (Video).

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Im Rahmen einer Räumungsaktion durch ein Spezialeinsatzkommando der Polizei hat ein Polizist eine Demonstrantin gestern angegriffen.

Nach Beleidigungen und einem leichten Schubser rastet ein Polizist nach Demonstrationen gegen Stuttgart 21 gestern völlig aus: Er verpasst einer Dame einen Faustschlag ins Gesicht – festgehalten von einer Videokamera eines Nachrichtensenders. Demonstranten, die gegen die Fällung hunderter Bäume wegen dem Großprojekt Stuttgart 21 waren und sich diesbezüglich ein Baumhaus auf einem der Bäume bauten, wurden gestern von einem Spezialeinsatzkommando der Polizei vom Baum geholt.

Der RatzingerOnline-Blog stellt Strafanzeige gegen unbekannt.

Hier das Video (ab Sekunde 18 ist die Szene zu sehen):

(Zur Version, auf der der Polizist nicht verpixelt ist)

Ermittler sollen bald Kinderpornografie verbreiten dürfen.

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Wie Bloggerkollege Dobschat gerade berichtet, drehen die Herrschaften kameravon der CDU noch mehr am Rad. Um genau zu sein ist es mal wieder der Herr De Maizière, der unmögliche Befugnisse für Polizisten fordert.

So sollen Kriminalbeamte und V-Männer, die in der Szene unterwegs sind, künftig Kinderpornografie vertreiben und verbreiten dürfen. Das Löschen und Sperren von Internetseiten sei keine Kriminalitätsbekämpfung, sagte de Maizière der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. So sollen auch zukünftig Kreditkarteninformationen und Eingaben in Suchmaschinen zur Kriminalitätsbekämpfung beitragen. Wie schon so oft, wiederholte de Maizière den berühmten Satz „Das Internet ist kein rechtsfreier Raum“.

Der Gläserne Bürger wird immer gläserner. Auch unbescholtene Bürger geraten so immer wieder ins Visier von Ermittlern.

Foto: Hartmut910 / pixelio.de

Die Toppits-Geschmacksakademie gibt Einfrier-Tipps.

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[Trigami-Review]

Toppits zeigt, dass Alufolie nicht gleich Alufolie und Gefrierbeutel nicht gleich Gefrierbeutel sind. Ich habe mir die Produkte einmal näher angesehen.

(© COFRESCO FRISCHHALTEPRODUKTE GMBH & CO. KG, Bild 1)

Wer kennt das nicht? Das Einfüllen in einen Gefrierbeutel funktioniert nicht richtig, weil niemand da ist, der den Beutel halten kann. Kein Problem mit den Toppits Gefrierbeutel. Da hätte man eigentlich selbst drauf kommen können: Toppits hat Gefrierbeutel entwickelt, mit eigenem Standboden. Doch auch die Alufolie ist nicht die gleiche,

wie die der oft billigen und unqualitativen Konkurrenz: Dank der extra gefertigten „Kraft-Waben“ wird die Alufolie nie wieder kaputt gehen. Die Alufolie ist extra-reißfest. Und auch die Frischhaltefolie hat es in sich: Komfortabler kann man Frischhaltefolie nicht abreißen – dafür sorgt eine integrierte Rollenhalterung mit Abrisssäge.

Auf der Internetseite von Toppits kann man sich kostenlose Proben senden lassen. Und ich habe mich von der Qualität selbst überzeugt und auch jemanden gefragt, der jahrzehntelange Erfahrung hat: Meine Oma. Auch dort haben die Produkte den Qualitätstest bestanden.

Manchmal lohnt sich nicht nur das Vergleichen der Preise – sondern auch das Vergleichen der qualitativen Unterschiede.

(© COFRESCO FRISCHHALTEPRODUKTE GMBH & CO. KG, Bild 2)

Ach ja, weitere Videos gibts übrigens hier.

Hotelbewertung ‚Kilimanjaro‘, El Arenal, Mallorca

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Hotelbewertung
‚Hotel Kilimanjaro‘, Palma de Mallorca

Zimmeraustattung
(von 6 möglichen Sternen)

Sauberkeit XXXX
Zimmergröße XXXXX
Ausstattung XX
Bad Dusche WC XXXXX
Design / Flair XX
Gesamt XXX

Täglich wurde gereinigt. Auch wenn es nicht so toll ausgestattet war, hatten wir dennoch Glück, das beste Zimmer bekommen zu haben. Und zwar im obersten Stockwerk – ohne Klimaanlage konnte man es hier gut ertragen, wegen dem Wind. Wir hatten eines der größeren Zimmer, und nannten es PentHouse. Denn hier oben war man fast ungestört. Auch wenn es unten mal lauter war, so konnte man dort oben nach der Party seine Ruhe genießen. Auf unserem Stock befanden sich nur 6 Zimmer – nicht 20 oder 30 wie auf den anderen Stockwerken… Und ohne Fernseher sollte man im Urlaub sowieso auskommen.

Service
(von 6 möglichen Sternen)

Freundlichkeit Personal XX
Fremdsprachenkenntnisse XX
Rezeption X
Gesamt XX

Das Personal war sehr zurückhaltend. Untereinander lachten sie, freuten sich und waren glücklich und wenn man sie als Gast ansprach verschwamm die Mimik in einen bösen Blick. Englisch wurde gesprochen – das Animationsprogramm war meist auf (ausgerechnet!!) Holländisch. Die Putzfrau putzte unser Zimmer, obwohl wir ihr sagten, wir wollen das an einem Tag nicht.

Essen & Trinken
(von 6 möglichen Sternen)

Sauberkeit XXXX
Auswahl der Speisen XX
Auswahl der Getränke XXXXX
All-Inclusive-Leistungen XXXX
Spezielles Speiseangebot (Diät etc) X
Gesamt XXX

Das Essen war zwar ausgiebig ausgewählt (Fleisch, Fisch, etc.) konnte aber nicht verzehrt werden, da es oft einfach nicht schmeckte. Die Nudeln schmeckten immer gleich. Eines Tages gab es dann Spaghetti und ich freute mich, da ich vermutete, diese würden anders schmecken. Fehlanzeige! Dieses eine unverwechselbare Gewürz vermieste mir auch diesen Geschmack. Einmal gab es Würstchen. Die hatten eine Farbskala von Grau über Rose zu Rot. Aber nicht jedes Würstchen eine andere Farbe – alle Würstchen waren einzeln mehrfarbig. Sah richtig ungesund aus.

Hotelanlage
(von 6 möglichen Sternen)

Sauberkeit XXX
Charme XXXX
Für Familien geeignet X
Für Paare geeignet X
Für Singles geeignet XXXXXX
Für Gruppen geeignet XXXXXX
Erholungswert XXXX
Gesamt XXX

Das Hotel ist nur zum Party machen gut. Abends sind zwar vereinzeln Familien da, aber Animationsprogramm war fast nie, weil die jüngeren Leute alle nur Ihre All-Inclusive-Freigetränke nutzen wollten und sich auch mal gerne mit dem Trichter ins Nirwana tranken. Das Hotel an sich ist dennoch das beste, was ich auf Mallorca je gesehen habe.

Hotellage
(von 6 möglichen Sternen)

Entfernung zum Strand XXXXXX
Ausflugsmöglichkeiten XXXXXX
Einkaufsmöglichkeiten XXXXXX
Restaurants / Bars in der Nähe XXXX
Ausgehmöglichkeiten XXX
Sonstige Freizeitmöglichkeiten XXXXXX
Gesamt XXXXX

Einziger Nachteil der Lage: Das Hotel ist weit weg vom DEUTSCHEN Schuss. Holländer mögen hier intensiv und gut feiern können – zum Ballermann wo die deutsche Party ist, ist es aber weit. 25 Minuten Gehzeit sollte man schon einplanen. Oder gleich mit dem Taxi fahren (rate ich aber ab, denn das Flair ab Strand verpasst man sonst).

Sport & Unterhaltung
(von 6 möglichen Sternen)

Animation XXX
Sportmöglichkeiten XXX

Animation fand nur an wenigen Abenden statt. Das damit groß geworben wurde, kann ich nicht verstehen, denn 2mal wurde Abends nur Bingo gespielt. Nach 15 Minuten Zahlenvorlesen war schon wieder Ende. Die Animation war wirklich schlecht, auch wenn das Animationsteam gaaanz charmant war (zwei junge Holländerinnen).

Strand
(von 6 möglichen Sternen)

Erreichbarkeit XXXXXX
Weitläufigkeit XXXXXX
Ausstattung XXXXXX
Gastronomie XXXXXX
Sportmöglichkeiten XXXX
Beschaffenheit SAND
Gesamt XXXXX

Super Strand, super Badenixen :).

Poolbereich
(von 6 möglichen Sternen)

Sauberkeit XXXXXX
Poolgröße XXXXXX
Erholungswert XXXX
Gesamt XXXXX

Sehr viele Liegen – egal, wann man gekommen ist: Man hat eigentlich immer einen Platz bekommen. Sauber war es, die Liegen waren nur etwas veraltet, teilweise beschädigt oder mit Schimmel leicht beschmutzt. Das Pool war schön groß und sauber.

Fazit
Alles in Allem ein schöner Urlaub – viel Party, viele Frauen, viel Alkohol und viel Spaß. Das Hotel war in Ordnung und eigentlich das Beste, was ich je auf Mallorca hatte. Empfehlen kann ich es, besonders für Leute, die nur Partyurlaub suchen…!

Alexander Marcus auf Tournee.

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Schon einmal habe ich – vor fast 2 Jahren – über einen Künstler berichtet, der eine eigene Musikrichtung namens Electrolore entwickelt hat. Nun steht eine neue Tournee des Musikers an.

Alexander Marcus (alias Felix Rennefeld) ist der Name des 1979 in Berlin geborenen Künstlers. Mit seiner Musikrichtung Electrolore kombiniert er elektronische Clubmusik mit volkstümlicher Musik – und übersteigert damit viele Klischees der Schlagermusik, die man teilweise nicht ernst nehmen darf.  Durch den in Deutschland mittlerweile besonders in Jugendkreisen immer bekannter werdenden ‚Frauenarzt‘, hat sich auch Alexander Marcus mittlerweile einen Namen in der Branche gemacht.

Alexander Marcus liebt nichts mehr als sein Publikum. 2010 geht er – nach hunderten von Club-Auftritten in den letzten drei Jahren – erstmals auf richtige Konzerttournee. Nachdem der Ausnahme-Entertainer bereits im Frühjahr 6 deutsche Städte in schiere Hysterie versetzt hat, legt Alexander Marcus nun nach. In zusätzlichen 17 Städten können sich seine Fans auf einen  unglaublichen und verrückten Abend freuen, denn Alexander Marcus’ Bühnenshows sind legendär und unvorhersehbar.

Termine:
10.09. BRAUNSCHWEIG Jolly Joker
11.09. SOLINGEN Getaway
17.09. ROSTOCK M.A.U. Club
23.09. NÜRNBERG Hirsch
24.09. LEIPZIG Theaterfabrik
01.10. COTTBUS Gladhouse
08.10. KIEL Halle 400
16.10. MÜNSTER Skaters Palace
22.10. FRANKFURT/M Hugenottenhalle
23.10. STUTTGART Zapata
29.10. BREMEN Schlachthof
04.11. SAARBRÜCKEN Garage
05.11. ERFURT Centrum
19.11. DÜSSELDORF Stahlwerk
26.11. WIEN Wuk
03.12. HEIDELBERG Halle O2
17.12. HAMBURG Docks
18.12. BERLIN C-Halle

Tickets kann man hier bekommen. Weitere Informationen gibt es auf seiner Homepage und bei Myspace.

(Falls jemand vor hat, nach Stuttgart zu kommen: Meldet Euch bei mir, ich habe schon Karten und werde auf jeden Fall dabei sein.)

 


Ein Artikel im Auftrag der Sonicgrape Berlin.