VORWORT
Zu Beginn dieses Artikels möchte ich erwähnen, dass ich dieses Medium eigentlich nicht gerne dazu verwende, negative Kritik zu äußern. Aber das, was mich bei zwei verschiedenen Besuchen im Café Dammert in Villingen-Schwenningen erwartete, finde ich sehr dreist und das möchte ich nicht einfach so hinnehmen.
DER ERSTE BESUCH
Letztes Jahr war ich seit langer Zeit mal wieder im Café Dammert in Villingen. Ich hatte Hunger und so bestellte ich einen Teller mit Lachs auf Toast mit Preiselbeeren und Meerrettich. Für 5,40 erschien mir das angemessen und ich hatte Lust auf etwas Besonderes. Als die Bestellung dann kam, war ich enttäuscht. Zwei Scheiben Toast, jeweils in der Mitte durchgeschnitten und drei dünne Scheiben Lachs warteten auf mich, dazu eine Pampe, zusammen gerührt aus Meerrettich und Preiselbeeren. Ein errechneter Produktwert von 1-2 . Nicht schön garniert, und auf einem kleinen Dessert Teller angerichtet. Ich fragte meine Facebook Freunde, was sie dafür bezahlen würden. Meine Freunde waren sich fast alle einig, nicht mehr als zwei, drei oder im Maximalfall vier Euro dafür zu bezahlen.
DIE DISKUSSION
Also ließ ich die Bestellung unangetastetet und wartete auf die Bedienung. Ich wurde zwar gefragt, ob etwas nicht in Ordnung gewesen sei, aber das interessierte die Bedienung nicht wirklich. Ich hätte die Bestellung zu bezahlen, ob sie meinen Ansprüchen genüge oder nicht. Ich hatte eine andere Reaktion erwartet. Dass die Portion nicht nur klein, sondern auch das Geld nicht wert sei, interessierte sie gar nicht. Sie gab an, dass das eben ein besonderer Lachs sei. Wie ich es in meinem Job gelernt hatte, verkaufte ich mich teuer. Ich gab an bei einem großen deutschen Fischlieferanten zu arbeiten, und zu erkennen, dass das kein besonders hochwertiger Lachs sei. Daraufhin meinte die Bedienung, dass er das vielleicht nicht sei, dass ich aber trotzdem zu bezahlen hätte. Ich erhielt also ein indirektes Eingeständnis, dass das Produkt nicht den eben noch genannten Ansprüchen genügte. Ich bezahlte und verließ das Lokal.
TEIL 2 DER DISUSSIONSRUNDE
Vor der Tür ärgerte ich mich so sehr über mein Verhalten, die Rechnung fast anstandslos bezahlt zu haben, dass ich den Laden noch einmal betrat. Hier wies ich auch darauf hin, dass ich bereits ein Posting auf Facebook vorgenommen hatte, und über acht Leute einen deutlich geringerem Preis geschätzt hatten. Die Bedienung wurde laut und ärgerte sich tierisch darüber, dass ich über den Vorfall auf meiner Facebook Seite berichtet hatte. Das hielt mich aber nicht davon ab, weiter auf der Rückzahlung des Betrags zu bestehen. Sie meinte, ich könne mich ja schriftlich an den Chef richten. Wegen 5,40 wollte ich das aber nicht. Also beharrte ich auf der Auszahlung.
FACEBOOK-POST LÖSCHEN, DANN GELD ZURÜCK
Die Bedienung stellte mich vor die Wahl: Wenn ich den Facebook Eintrag löschen würde, würde sie mir das Geld ausbezahlen. Ich wies sie auf Pressefreiheit und freie Meinungsäußerung hin. Interessierte sie nicht. Wer mich kennt, weiß das ich mich nicht so schnell abschütteln lasse. Ich argumentierte weiter und als meinem Gegenüber die Argumente ausgingen, bekam ich die 5,40 halb entgegen geschleudert. Ich verließ den Laden und berichtete auch hier rüber auf meiner Facebook Seite.
Eigentlich hatte ich zwischenzeitlich den Vorfall so gut wie vergessen. Da der Kaffee – im Gegensatz zu vielen anderen Lokalitäten in der Stadt – mir im Café Dammert sowieso nicht schmeckte (zu säuerlich für meinen Geschmack), betrat ich den Laden einfach nicht mehr.
DAS WIEDERSEHEN
Heute, nach über einem halben Jahr, wurde ich von drei ehemaligen Klassenkameraden zum Frühstück eingeladen. Etwa 30 Minuten nach den anderen, traf ich ein. Ich setzte mich, und sofort kam eine Bedienung auf mich zu. Ohne mich zu begrüßen, fragte sie so laut, dass andere Gäste es ebenfalls deutlich hören konnten, ob ich nicht der Herr sei, der einen schlechten Facebook Eintrag über das Unternehmen veröffentlicht hatte. Sie fragte in deutlich erhöhtem Ton, warum ich dann überhaupt wieder in das Lokal käme, wenn es so teuer sei, wartete aber keine Antwort ab, sondern verschwand genau so schnell wieder, wie sie aufgetaucht war. Eine andere Bedienung hatte ihr mitgeteilt, dass ich „der Herr“ von damals gewesen sei.
Mit Kritik konnte man hier also nicht umgehen. Weder persönlich übermittelt, noch wenn man sich über seinen Frust dann online Luft machte. Laut meinen nachträglichen Recherchen, schien das nicht nur eine Bedienung gewesen zu sein, sondern in direktem Verhältnis zum Eigentümer selbst, zu stehen. Aber selbst einer einfachen Servicekraft hätte man dieses Verhalten nicht entschuldigen können. Selbst meine ehemaligen Klassenkameraden konnten über dieses Verhalten nur mit dem Kopf schütteln. Es war immer wieder Thema des heutigen Tages. Man mag sich nicht ausmalen, was gewesen wäre, wären das Geschäftspartner oder ein Kunde gewesen!
Eigentlich hatten wir vorgehabt, unser Treffen im Café durchzuführen. Nachdem ich so behandelt worden war, war die gesamte Stimmung kaputt. Nachdem die anderen gegessen hatten, waren wir uns einig, woanders hinzugehen. Wir gingen ins Kaffeehaus Villingen – einem Lokal, von dem ich weiß, dass man hier auch mit Kritik umgehen kann und nie so behandelt werden würde. Das Café Dammert wird keiner der Beteiligten mehr betreten. Weil ein Gast im Internet seine Meinung äußert, sollte dieser nicht bloßgestellt werden. Das perfekte Verhalten wäre gewesen: „Mir ist zu Ohren gekommen, dass Sie bei Ihrem letzten Besuch nicht zufrieden waren. Darf ich Sie vielleicht auf einen Kaffee einladen, um mich hierfür zu entschuldigen?“ Das was hier passiert ist, hat nicht nur mich als Kunden vergrault, sondern lassen hoffentlich auch viele andere Kunden überlegen, ob sie in so einem Lokal, indem sie nicht König sind, weiter zu Gast sein möchten.
Ich habe lange als Restaurant- und Servicetester gearbeitet und tue das noch heute, und habe ein derartiges Verhalten in keinster Weise in der Vergangenheit in anderen Restaurants, nicht einmal in SB-Imbissen oder Fastfood-Restaurants feststellen können. Gastgeber können froh sein, wenn ein Gast seine Meinung gegenüber dem Personal frei äußert und diese nicht in die Öffentlichkeit verbringt oder schlecht über das Restaurant spricht. Gute Kritik soll online gehen – negative Kritik direkt zum Personal. Diesen Grundsatz scheint beim Cafe Dammert nicht zu geben.
Ein weiteres Beispiel für die Servicewüste Deutschland. Schade.
Auf eine Anfrage beim Inhaber Arwed Dammert wurde bis Redaktionsschluss nicht geantwortet.

konnte ich das doch ohne Probleme testen. Mutig und selbstbewusst lief ich mit meiner Werbekrone auf dem Kopf über den großen Parkplatz von McDonalds. Menschen, die mir dumm hinterhersahen, zwinkerte ich nur kurz zu und stolzierte auf den Eingang von McDonalds zu. Die Mitarbeiterinnen schaute mich nur grinsend an und eine meinte aus Spaß, ich würde mit der Krone aber nichts bekommen. Dennoch wurde mir Kaffee ausgeschenkt – ich klärte das aber dann auf, dass das nur ein Test sein sollte, weil ich doch nicht wollte, dass die mich für total bescheuert hielten. 
Was für ein Zufall, hier im hohen Norden Menschen aus der Heimat kennenzulernen. Alban wollte noch unbedingt ins „Twister“ in Sande. Oft hatte ich schon davon gehört. Ob von Nikola* oder Henne. Da musste ich mit. Um 22:55 Uhr wurde der Bus, die „Nachteule“ dort hin fahren.
Im Bus unterhielten wir uns über unsere Berufe und so weiter. Dann kamen wir in Sande an. Irgendwie erinnerte mich hier alles an die Discos, die ich schon aus der Heimat kannte. Nur das alles viel zivilisierter und besser ablief. Es gab nirgendwo Stress oder Ärger. Das wäre in Donaueschingen oder Rottweil undenkbar. Auch die Securities sah man nur im
Eingangsbereich, nie aber irgendwo in der Disco. Vor lauter Freude darüber, half ich der gutaussehenden Putzfrau Olga ein bisschen, den Boden zu wischen. Dann gings wieder mit Alban tanzen Heute habe ich noch Muskelkater von dieser Marathon-Aktion. Dann lernte ich Franzi kennen, mit der ich mich gut amüsierte. Was man halt so macht: Tanzen und so. Bevor es hier detailliert wird, schalte ich besser ab.
Dominik Ratzinger aus Villingen ist Blogger. Täglich surft er im Internet, recherchiert und veröffentlicht Beiträge auf seiner Webseite. Auch sein Hobby, die Ahnenforschung, betreibt er im weltweiten Datennetz. Über 350 direkte Vorfahren fand er heraus. Und: Er ist blutsverwandt mit Papst Benedikt XVI.
bin gut hier angekommen. Problem: Kein Netz- oder DSL-Empfang in Possenhofen. Dieses Problem werde ich auch noch überwältigen. Sitze gerade in DER Reichen-Stadt Deutschland:
en. 3 nette Zivis arbeiten ausser mir im Haus. Habe mich gleich häuslich dort eingerichtet.