16 Tote bei Amoklauf.

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In der Kreisstadt Winnenden im Rhein-Murr-Kreis kam es heute gegen 9:30 Uhr zu einem Massaker. 16 Tote. Stundenlang bangten Schulangehörige und Anwohner der Stadt. Der Täter wurde nicht gefasst, sondern flüchtete. Mittlerweile ist auch er tot.

261174Der junge Mann wurde in einem Supermarkt von der Polizei erschossen, da er sich einer Festnahme entzog und auf die Polizisten schoss. Insgesamt wurden 16 Menschen getötet, davon neun Schüler im Alter von 14 und 15 Jahren, drei Lehrer und drei Passanten, wie die Polizei bei einer Pressekonferenz vor Ort bekanntgab.

Der Amokläufer, den die Polizei als 17 Jahre alten schwarz gekleideten Mann beschrieb, hatte um 9.30 die Albertville-Realschule im Ort Winnenden bei Stuttgart betreten und sofort Schüler erschossen. Anschließend flüchtete er.

Der Jugendliche hatte im vergangenen Jahr an der Schule die Mittlere Reife abgelegt und eine Ausbildung begonnen. Er stammt aus dem Winnender Vorort Weiler zum Stein. Nach ersten Erkenntnissen hatte er im Elternhaus Zugang zu Waffen. – [Zum Kondolenzbuch]

Foto: AP

Sexmonster frei – nun Rund-um-die-Uhr-Observation.

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Letzte Woche war ich ja auf der Demonstration gegen Gen-Mais in Geretsried. Aus Geretsried kommt auch der gefährliche Sex-Täter, der momentan in aller Munde ist. Vom Gericht wurde der 57-jährige nun freigesprochen, allerdings von der Polizei 24 Stunden rund um die Uhr bewacht. Kostenpunkt 200.000 Euro monatlich.

Was ich nicht verstehe: Wie kann die Polizei dieses Sadisten-Monster observieren? Dadurch wird doch die Entscheidung des Richters auch falsch dargestellt (ob sie es ist – mal dahingestellt)?

[Ganze Schlagzeile lesen]

Chaos Computer Club warnt vor Schülerdatenbank.

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Mit den Stimmen von SPD und Die Linke hat das Berliner Abgeordnetenhaus heute die Einführung der vollständigen Datenerfassung aller Berliner Schüler und die Zuweisung einer eindeutigen Schülernummer beschlossen. Detaillierte personenbezogene Informationen über alle Kinder im schulpflichtigen Alter sollen erhoben, zentral verarbeitet und abfragbar gemacht werden – natürlich mit umfangreichem Zugriff für Polizei und andere „Sicherheits“-Behörden. Die Datenskandale der letzten Monate haben deutlich gezeigt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis sensible Informationen aus der Schülerdatei verlorengehen und von Kriminellen missbraucht werden. Der Chaos Computer Club (CCC) ruft daher alle Eltern zum Boykott der Erfassung ihrer Kinder auf, um sie vor Datenverbrechern zu schützen.

Nachdem die bundesweite Schülerdatei endgültig vom Tisch ist, schickt sich Berlin an, eine eigene zentrale Kinderdatei anzulegen. Die zuletzt rapide steigende Tendenz an Datenskandalen hat jedoch deutlich gemacht, dass weder Firmen noch Behörden mit derart sensiblen Daten über Schüler und deren Eltern sicher umgehen können. Da diese personalisierte Datenerhebung weder sinnvoll noch objektiv notwendig ist, bleibt verantwortungsvollen Eltern nur der Datenboykott, um ihre Kinder vor ausartender überwachungsstaatlicher Datensammelwut zu schützen.

Dirk Engling, Sprecher des CCC, kommentierte: „Offenbar müssen erst persönliche Daten von Kindern in die Hände von Straftätern oder Privatschnüfflern fallen, bevor der Berliner Senat den Ernst der Lage begreift und die unverantwortliche Datenraffgier zügelt.“ Der CCC ruft die Berliner Eltern daher zur Gegenwehr durch Datenboykott auf. Sie sollten den Direktoren bzw. Schulträgern der Schulen ihrer Kinder umgehend die Weitergabe der Daten untersagen. Dazu genügt ein formloses Schreiben. [1]

Das Erfassen von Sozialdaten Berliner Familien ist ein klassischer Fall sinnloser Speicherwut, der gegen der allgemeinen Grundsatz der Datenvermeidung verstößt. Die Krönung des Skandals ist jedoch der Missbrauch der Schulbehörde als Hilfspolizei.

„Gegen den Lehrermangel und die schlechten Lernbedingungen in Berlin helfen keine Datensammel-Großprojekte. Offenbar gibt der rot-rote Senat lieber über zwanzig Millionen Euro für die Vorbereitung des nächsten Datenskandals aus, anstatt marode Schulgebäude zu sanieren, gute Lehrkräfte in Berlin zu halten bzw. neue anzuwerben und Lehrmittel zu beschaffen“, fasste CCC-Sprecher Engling die Situation zusammen.

Das Projekt Schülerdatei sieht ein detailliertes Profiling des einzelnen Kindes vor, welches angeblich notwendig sein soll, um das Berliner Schulsystem zu optimieren und polizeiliche Aufgaben zu erfüllen. Die SPD-Schulsenatorin konnte aber in keiner Weise darlegen, wieso diese Aufgaben nicht auch auf der Basis von anonymisierten Daten erfolgen kann.

[1] Beispielanschreiben

    Sehr geehrte …,

    das Abgeordnetenhaus hat die Einführung einer zentralen Schülerdatei für Berlin beschlossen.
    Die Datei ist sehr umstritten und in ihrer derzeitigen Ausführung nicht für die angegebenen
    Zwecke des Gesetzes notwendig. Diese Form der Datenerhebung steht im Widerspruch zum
    gesetzlichen Gebot der Datensparsamkeit. Angesichts der Datenskandale der letzten Monate ist
    es nur eine Frage der Zeit, bis Datenbestände aus der Schülerdatei verlorengehen und
    missbraucht werden.

    Ich untersage daher hiermit die Speicherung, Weitergabe und Verarbeitung der Daten meines
    Kindes für die Zwecke der Berliner Schülerdatei. Den Eingang meines Schreibens bitte ich zu
    bestätigen.

    Mit freundlichen Grüssen

Haahaa: Däne verirrt sich mit Nordkoreanern im Schwarzwald.

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Ein dänischer Busfahrer hat eine Gruppe von Koreanern auf einer Geschäftsreise im Schwarzwald in die Irre geführt. Sein Navigationsgerät zeigte die kürzeste, aber auch gefährlichste Route an.

Winterwald_schneeverhangen_2Ein Notruf ereilte am Donnerstagabend kurz nach 19 Uhr das Polizeirevier Schramberg. Ein 45-jähriger Däne – entsprechend seiner Herkunft eher im schneelosen Flachland beheimatet – hatte sich mit mehreren Geschäftsleuten aus Nord-Korea in den winterlichen Schwarzwald gewagt.

Das Reiseziel war Schiltach und da die multinationale Gruppe von einem Ziel zum nächsten eilte, zeigte das Navigationsgerät den ortsfremden Personen stets den kürzesten Weg. Und die kürzeste Route war am Donnerstagabend nun einmal die schmale und glatte Gemeindeverbindungsstraße von Aichhalden-Zollhaus nach Schiltach. Es kam, was kommen musste. Mit Schweiß auf der Stirn schlitterte der Däne mit seinen ostasiatischen Passagieren talwärts, bis an einem Steilhang Fahrtende war und das Fahrzeug eine Böschung hinabzurutschen drohte.

Nun ging es beim besten Willen nicht mehr weiter. Die Geschäftsglobetrotter mussten sich aus dem klimatisierten Fahrzeug in die kalte Schwarzwaldluft begeben und der Fahrer setzte den Notruf ab. Die kurze Zeit später eintreffende Polizei traf die illustre und frierende Gesellschaft sinnigerweise am Denkmal „Heldenkreuz“ an und beschrieb den ausländischen Gästen den Weg nach Schiltach zu ihrem Nachtquartier. Anschließend wurde ein Abschleppdienst gerufen, der mittels Schlepper und Seilwinde das Fahrzeug wieder auf gesichertes Terrain zurückbeförderte. Alles in allem nichts passiert, aber die Koreaner sind um einen Reisebericht reicher.

Meteoriten über Deutschland.

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Im Nordosten Deutschlands, sowie in Dänemark und Schweden konnte am Samstagabend ein erstaunliches Phänomen beobachtet werden: Viele Menschen sahen einen bläulichen Blitz und einen Feuerschweif am Himmel. Einige Augenzeugen berichten auch von einem lauten Donner und von einer starken Druckwelle. Bei den Polizeidienststellen gingen dutzende Anrufe ein. Experten sind relativ sicher, dass es sich um einen Meteoriteneinschlag gehandelt hat. Möglicherweise sei der Gesteinsbrocken in die Ostsee gestürzt.

Sage das nie zu einem Officer!

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  1. PolicemanIch kann meinen Führerschein nicht finden, ohne mein Bier loszulassen.
  2. Entschuldigung, Officer. Mein Radar-Warngerät war nicht eingeschalten.
  3. Sind Sie nicht der Typ von den Village People?
  4. Hey, Sie müssen über 260km/h gefahren sein, um mir zu folgen. Respekt!
  5. Sind Sie Andy oder Barney?
  6. Sie werden nicht den Kofferraum kontrollieren, oder?
  7. Ich bezahle Dein Gehalt!
  8. Das ist ja super! Der letzte Officer hat mir auch nur eine Verwarnung gegeben.

Foto: mad max / pixelio.de
Übersetzung Englisch-Deutsch: Ratzinger

There is a house in NEURUPPIN.

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kizWer das Lied „There is a house in New Orleans“ kennt, wird beim Titel

 „Da ist ein Haus in Neuruppin“

sicher etwas schmunzeln. Doch dieses Lied ist alles andere als lustig. Die deutsche Hiphop-Formation K.I.Z., deren Markenzeichen provokante Texte in Verbindung mit viel schwarzem Humor und Ironie sind, brachte diesen „Track“ aktuell heraus.

Der Text der Neuschaffung klingt leicht gefährlich, dennoch aber auch geheimnissvoll. Das Lied handelt von einem alten Haus, in dem böse Dinge passieren. Den Rest sollte man selbst anhören.

K.I.Z sagt dazu:

„Das erste, wirkliche, echte, fotorealistische, INTERAKTIVE Musikvideo der Musikgeschichte. Das heißt: DU bestimmst die Geschichte. DU sagst wo du hingehen möchtest. DU erblickst Sachen, die vielleicht noch kein anderer entdeckt hat.

Es wird Tage dauern, bis Du aus diesem bluttriefenden Morast wieder auftauchen wirst und bis du wirklich alles gesehen hast. Aber Du wirst Spaß haben. Wo?
Hier: http://www.kiz-neuruppin.de !!

So, hier nun das offizielle Video:

Ach noch was: K.I.Z bieten dieses uns andere Lieder zum kostenlosen Download an.

Münsterzentrum Villingen abgebrannt.

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Zwei Millionen Euro Schaden hat ein Brand im Villinger Münsterzentrum in der Nacht zum heutigen Neujahrstag angerichtet. Rund 25 Gäste einer Silvesterfeier im Erdgeschoss des Zentrums hatten sich unverletzt ins Freie retten können.3075194_1_7P2LIF5A


Die Löscharbeiten der Feuerwehr am Gemeindezentrum an der Villinger Kanzleigasse 30 sind mittlerweile abgeschlossen. Die Feuerwehr war seit 1.18 Uhr, dem Zeitpunkt der Alarmierung, mit insgesamt 95 Männern und mehreren Drehleiterfahrzeugen im Einsatz gewesen. Nach wie vor steht die Brandursache nicht fest. Ein Sachverständiger hat sich einen ersten Überblick verschafft, die Ursache des Feuers kann womöglich aber erst am morgigen Freitag einwandfrei festgestellt werden.

Die Feuerwehr war am heutigen 1. Januar um 1.18 Uhr alarmiert worden, nachdem eine Polizeistreife beobachtet hatte, wie Flammen aus dem Dachgeschoss des 1975 erbauten Gebäudes schlugen. Zu diesem Zeitpunkt war eine Silvesterfeier im Erdgeschoss des Gebäudes gerade zu Ende gegangen. Alle Festgäste konnten sich unverletzt ins Freie retten. Die Feuerwehr war unter der Einsatzleitung von Stadtkommandant Markus Heinzelmann mit insgesamt 95 Mann permanent im Einsatz gewesen. Acht Polizeibeamte sicherten den Brandort, das Rote Kreuz war mit zehn Rettern vor Ort.

3075195_1_7P2LIF57Trotz der eisigen Kälte in der Nacht auf den Neujahrstag hatte die Feuerwehr keine Probleme mit der Wasserversorgung, die über mehrere Hydranten gesichert wurde.

Kamera in Färberstraße weg?

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VS-Villingen (rat) –2489769_m0t1w240h340q75v51954So paradox es auch zunächst klingt – das neue Landespolizeigesetz, das unter anderem die polizeilichen Befugnisse zu Videoüberwachung stärkt, kann nicht verhindern, dass die Polizei vor Ort ihre Videoüberwachung künftig einschränken muss.

Das bestätigte Polizeidirektor Roland Wössner gestern. Tatsächlich haben Wössners Männer in der Vergangenheit das Mittel Videoüberwachung sehr erfolgreich an der Villinger Fasnet eingesetzt. Als Rechtsgrundlage diente ihnen bei der Videoüberwachung der Färberstraße, wo es früher immer wieder zu Schlägereien und Tumulten kam, eine „Brennpunktregelung“. Weil eben in der Färberstraße deutlich mehr Straftaten registriert wurden als anderswo in Villingen-Schwenningen, galt die Kneipenstraße als „Kriminalitätsschwerpunkt“. Und durfte als solcher videoüberwacht werden, um Eskalationen im nächsten Schritt durch den schnellen Einsatz von polizeilichen Interventionskräften im Keim zu ersticken. Damit ist es nun aber vorbei, weil es der Polizei mit ihren Kameras so gut gelungen ist, auf der Villinger Kneipenmeile aufzuräumen. Da bei der Fasnet in diesem Jahr kein ernsthafter Vorfall mehr registriert wurde, ist der Brennpunkt Färberstraße kein solcher mehr. Damit werde man im nächsten Jahr zumindest auf dieser rechtlichen Grundlage wohl nicht mehr überwachen können. Ob sich die Villinger Fasnet auf der Basis des neuen 2489770_m0t1w240h340q75v28257Landespolizeigesetzes als „größere Menschenansammlungen mit besonderer Gefährdungslage“ definieren lasse und man deshalb auch ohne Brennpunktsituation weiter videoüberwachen darf, müsse die Polizei rechtlich zunächst prüfen, sagt Polizeidirektor Wössner.

In solchen Fällen muss dann eine konkrete „Gefährdungsanalyse“ erstellt werden.

Roland Wössner rechnet damit, dass ein „Einführungserlass“ des Innenministeriums in dieser Frage Klarheit bringen wird. Auf jeden Fall aber werde man sich in Stuttgart rückversichern.

Quelle: suedkurier.de

 

Ab Dezember: Deutschland testet Nacktscanner!

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Noch im Dezember will die Bundespolizei erste Labortests des Nacktscanners durchführen. Das bestätigte ein Sprecher des Innenministeriums in dem Bestreben, den zivilen Luftverkehr sicherer zu machen. Erst im Oktober hatte die Bundesregierung mitgeteilt, keine Scanner an deutschen Flughäfen zuzulassen.

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Seit die EU-Kommission im Oktober den Einsatz von so genannten Nacktscannern auf europäischen Flughäfen erlaubt hat, bekommt der Datenschutz ein neues Thema geliefert. Die elektromagnetischen Strahlen der etwa telefonzellengroßen Boxen sollen in der Lage sein, nicht-metallische Waffen und Sprengstoffe zu erkennen, die ein klassischer Metalldetektor übersehen würde.

Der Haken: Auch Details des menschlichen Körpers wie Genitalien können bei der Analyse vom Sicherheitspersonal begutachtet werden. Diese Information führte zu einem Aufschrei von Datenschützern, Politikern und der Kirche. Kritisiert wurde die Tatsache, dass die EU-Kommission offenbar ohne ausreichende Vorabtests den Sicherheitsgewinn und die Akzeptanz der Bürger als gegeben vorausgesetzt hätte.

Nach der Einschätzung von Konrad Freiberg, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, lässt sich das Sicherheitsniveau durch die Nacktscanner nicht verbessern. Die Bundesregierung nahm die heftige öffentliche Kritik Ende Oktober zum Anlass, eine Nutzung der Scanner an deutschen Flughafen auszuschließen.

Diese Erklärung hält aber offenbar die Behörden in Deutschland nicht davon ab, die grundsätzliche Effektivität des Nacktscanners zu überprüfen. Ein Sprecher des Innenministeriums bestätigte, dass die Bundespolizei im Dezember mit Labortests des Nacktscanners beginnen werde. Man erhoffe sich Erkenntnisse auf die Frage, inwieweit sich die Sicherheit des zivilen Luftverkehrs durch neue Technologien verbessern lasse.

Text: Moritz Zielenkewitz / netzwelt.de
Bild: netzwelt.de