Guten Morgen Leude =)

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Guten Morgen!
Ich habs jetzt auch mal endlich aus dem Bett geschafft!! Man is des geil Ferien und sturmfrei zu haben und machen zu können, was man will. Bei mir gibts grade „Frühstück“, wenn man das so nennen kann – es gibt nämlich das selbe wie gestern Abend (Knusperfisch „Ahoi“ mit Pommes und Spinat lol).

So nacher werde ich mal mit dem Fahrrad zu meinem Postfach fahren. Drückt mir die Daumen, dass nicht so viele Rechnungen drin sind wie sonst – ich brauch mein Geld für Malle!!

Naya und dann muss ich noch Zeitungen austragen. A. hat sich noch immer nicht bei mir gemeldet, seit ich ihr gestern die SMS geschickt habe. Ich weiß nicht, ob ich was verbrochen habe, aber so kommts mir langsam echt vor. Bin mal gespannt, wie des weitergehen soll mit uns…

Wie in einer anderen Welt… POLEN xD

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Das 'SCHLOSS'

So, der Kurs ist beendet und ich sitze mal wieder im Touristeninformationsbuero, von wo aus man kostenlos ins Netz gehen kann.

Mittlerweile weiss ich genau, welche Leute ich auf Englisch, Deutsch, Esperanto oder Spanisch (das was ich zumindest kann^^) ansprechen muss. Manche koennen mehrere Sprachen, mit denen ist es einfach zu kommunizieren, andere dagegen kennen nur eine oder keine Sprache, die ich spreche und ich muss Zeichensprache anwenden.

Im Kongresejo (Kongresshalle) fuehlt man sich wie eine hohe Persoenlichkeit. Wenn man das Gelaende betritt hat man gute Sicht auf das grosse Anwesen des Klosters. Eine Strasse fuert zum riesigen Gebaeude und muendet kreisfoermig vor dem Haus. Ein grosser Eingang fuerht einen in die Vorhalle des Gebaeudes, vor welchem aeltere aber auch sehr noble Schlitten stehen.
Mein Kurs eben war im „Audotorium I“, einem Saal mit Kronenleuchter und vielen Papstgemaelden an den Waenden. Das Kloster an sich ist ziemlich prunkvoll eingerichtet. Kronenleuchter, Wandgemaelde und Wandstukkaturen schmuecken die Raeume – fast so, wie in einem grossen Schloss.

Es sind unterschiedliche Arten von Menschen auf dem Kongress. Zum einen gibt es die Professoren und Hyperintelligenten, die Esperanto on einer Nacht lernten, dafuer auch verschroben wie Albert Einstein aussehen und ehemals oder aktuell von Beruf Mathematiker, Psychologen, Poliktiker oder Wissenschaftler sind, zum anderen gibt es die Menschen, die Esperanto als Hobby betreiben und sprachlich nicht einwandfrei sprechen. Sie werden von der ersten Gruppe, den „Fanatistoj“ (Fanatisten) „Krokodiloj“ (Krokodile) genannt. Warum weiss ich immernoch nicht, aber is halt so.

Hier in Polen ist alles etwas anders wie in unserer (deutschen) Welt. Eingestuerzte, kaputte, veraltete Haeuser, die nicht mehr renoviert werden oder renoviert werden koennen. Die „slawische Seele“ wie ein bierliebender Pastor mir gesagt hat sei Schuld daran.
Man fuelhlt sich wie in einer ungewohnten, neuen Welt auf einem anderen Planeten, jedoch ohne Aliens und Raumschiffe.

Biertrinken mit dem Polnischen Praesidenten!!!!!

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Sodelle, hab mich gerade aus nem Kurs geschlichen, indem ich ne Sprache mit nur 50 Woertern lernen kann. Das gibt es wirklich! Eine Sprache, die man komplett sprechen kann mit nur 50 Woertern!!

Heute ist mein dritter Tag in Pelplin, Nordpolen (nur noch 5).

Es ist ziemlich schwer sich hier zu verstaendigen, merke ich immer wieder aufs neue. Polnisch, Tschechisch und Esperaqnto sind die Hauptsprachen und ich dachte, ich koenne mehr Esperanto als ich es letzendlich kann. Ich habe ja bereits viele Kurse in dieser Sprache unterrichtet, aber hier verstehe ich teilweise nur Bahnhof, weil so viele Akzente vorhanden sind.

Gottseidanke gibt es da einen Priester, der Deutsch spricht. Er faehrt morgen leider wieder. Gestern nach einer Folkloreveranstaltung (was ich normalerweise nicht so mag, aber es waren fast 30 huebsche Maedchen!!) gingen er und ich, zusammen mit dem Polnischen Praesidenten(!!) hinter einer Baracke (ein Schnaps-Laden, der um diese Zeit noch geoeffnet hat) ein Bier trinken. Wir unterhielten uns auf Deutsch und Esperanto.

Heute morgen gab es dann um halb neun Fruehstueck. Ich sass bei den Jugendleitern am Tisch (bin ya auch einer^^). Langsam gewoehne ich mich wieder ziemlich gut an die Sprache („Cxu mi bonvolu havi la marmeladon?“)

Jetzt werde ich zurueck zur Kongresejo (Kongresshalle) gehen, dort ist ein anderer Kurs. Heute Nachmittag geht es nach Marienburg, einer groesseren Stadt in der Naehe und dann heute Abend zum Biertrinken mit dem Praesidenten und dem Pastro in die Pizzeria. Schliesslich ist heute sein letzter Abend…

Ich wuensche euch einen schoenen Tag, ich melde mich im Laufe des Tages nochmals =)