Hotelbewertung ‚Kilimanjaro‘, El Arenal, Mallorca

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Hotelbewertung
‚Hotel Kilimanjaro‘, Palma de Mallorca

Zimmeraustattung
(von 6 möglichen Sternen)

Sauberkeit XXXX
Zimmergröße XXXXX
Ausstattung XX
Bad Dusche WC XXXXX
Design / Flair XX
Gesamt XXX

Täglich wurde gereinigt. Auch wenn es nicht so toll ausgestattet war, hatten wir dennoch Glück, das beste Zimmer bekommen zu haben. Und zwar im obersten Stockwerk – ohne Klimaanlage konnte man es hier gut ertragen, wegen dem Wind. Wir hatten eines der größeren Zimmer, und nannten es PentHouse. Denn hier oben war man fast ungestört. Auch wenn es unten mal lauter war, so konnte man dort oben nach der Party seine Ruhe genießen. Auf unserem Stock befanden sich nur 6 Zimmer – nicht 20 oder 30 wie auf den anderen Stockwerken… Und ohne Fernseher sollte man im Urlaub sowieso auskommen.

Service
(von 6 möglichen Sternen)

Freundlichkeit Personal XX
Fremdsprachenkenntnisse XX
Rezeption X
Gesamt XX

Das Personal war sehr zurückhaltend. Untereinander lachten sie, freuten sich und waren glücklich und wenn man sie als Gast ansprach verschwamm die Mimik in einen bösen Blick. Englisch wurde gesprochen – das Animationsprogramm war meist auf (ausgerechnet!!) Holländisch. Die Putzfrau putzte unser Zimmer, obwohl wir ihr sagten, wir wollen das an einem Tag nicht.

Essen & Trinken
(von 6 möglichen Sternen)

Sauberkeit XXXX
Auswahl der Speisen XX
Auswahl der Getränke XXXXX
All-Inclusive-Leistungen XXXX
Spezielles Speiseangebot (Diät etc) X
Gesamt XXX

Das Essen war zwar ausgiebig ausgewählt (Fleisch, Fisch, etc.) konnte aber nicht verzehrt werden, da es oft einfach nicht schmeckte. Die Nudeln schmeckten immer gleich. Eines Tages gab es dann Spaghetti und ich freute mich, da ich vermutete, diese würden anders schmecken. Fehlanzeige! Dieses eine unverwechselbare Gewürz vermieste mir auch diesen Geschmack. Einmal gab es Würstchen. Die hatten eine Farbskala von Grau über Rose zu Rot. Aber nicht jedes Würstchen eine andere Farbe – alle Würstchen waren einzeln mehrfarbig. Sah richtig ungesund aus.

Hotelanlage
(von 6 möglichen Sternen)

Sauberkeit XXX
Charme XXXX
Für Familien geeignet X
Für Paare geeignet X
Für Singles geeignet XXXXXX
Für Gruppen geeignet XXXXXX
Erholungswert XXXX
Gesamt XXX

Das Hotel ist nur zum Party machen gut. Abends sind zwar vereinzeln Familien da, aber Animationsprogramm war fast nie, weil die jüngeren Leute alle nur Ihre All-Inclusive-Freigetränke nutzen wollten und sich auch mal gerne mit dem Trichter ins Nirwana tranken. Das Hotel an sich ist dennoch das beste, was ich auf Mallorca je gesehen habe.

Hotellage
(von 6 möglichen Sternen)

Entfernung zum Strand XXXXXX
Ausflugsmöglichkeiten XXXXXX
Einkaufsmöglichkeiten XXXXXX
Restaurants / Bars in der Nähe XXXX
Ausgehmöglichkeiten XXX
Sonstige Freizeitmöglichkeiten XXXXXX
Gesamt XXXXX

Einziger Nachteil der Lage: Das Hotel ist weit weg vom DEUTSCHEN Schuss. Holländer mögen hier intensiv und gut feiern können – zum Ballermann wo die deutsche Party ist, ist es aber weit. 25 Minuten Gehzeit sollte man schon einplanen. Oder gleich mit dem Taxi fahren (rate ich aber ab, denn das Flair ab Strand verpasst man sonst).

Sport & Unterhaltung
(von 6 möglichen Sternen)

Animation XXX
Sportmöglichkeiten XXX

Animation fand nur an wenigen Abenden statt. Das damit groß geworben wurde, kann ich nicht verstehen, denn 2mal wurde Abends nur Bingo gespielt. Nach 15 Minuten Zahlenvorlesen war schon wieder Ende. Die Animation war wirklich schlecht, auch wenn das Animationsteam gaaanz charmant war (zwei junge Holländerinnen).

Strand
(von 6 möglichen Sternen)

Erreichbarkeit XXXXXX
Weitläufigkeit XXXXXX
Ausstattung XXXXXX
Gastronomie XXXXXX
Sportmöglichkeiten XXXX
Beschaffenheit SAND
Gesamt XXXXX

Super Strand, super Badenixen :).

Poolbereich
(von 6 möglichen Sternen)

Sauberkeit XXXXXX
Poolgröße XXXXXX
Erholungswert XXXX
Gesamt XXXXX

Sehr viele Liegen – egal, wann man gekommen ist: Man hat eigentlich immer einen Platz bekommen. Sauber war es, die Liegen waren nur etwas veraltet, teilweise beschädigt oder mit Schimmel leicht beschmutzt. Das Pool war schön groß und sauber.

Fazit
Alles in Allem ein schöner Urlaub – viel Party, viele Frauen, viel Alkohol und viel Spaß. Das Hotel war in Ordnung und eigentlich das Beste, was ich je auf Mallorca hatte. Empfehlen kann ich es, besonders für Leute, die nur Partyurlaub suchen…!

Malle 2010.

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Hallo Leute,
wie ihr sicher über Facebook mitbekommen habt, war ich auf Mallorca – mittlerweile zum dritten Mal. Und es war natürlich mal wieder der absolute Hammer. Diesmal nur zusammen mit Merker.

Das Wetter hat wunderbar mitgespielt und im Nachhinein können wir froh sein, nicht doch nach Bulgarien gefahren zu sein. Laut Tim Toupet hat es dort nämlich nur geregnet.

Wir haben aus Österreich (Linz) und Deutschland (Hannover, Herford, Regensburg, Bamberg, Stuttgart, Freiburg, Düsseldorf) einige Leute kennengelernt und waren mit denen feiern. Natürlich auch mal im MegaPark oder im Bierkönig. Ich habe Euch hier mal ein kleines, aber feines Video zusammengefasst. Viele Bilder wurden nicht geschossen – hatte nur mein Handy dabei:

Das Essen war so naja. Wir hatten uns eigentlich mal was gegönnt. Nämlich AllInclusive. Aber geschmacklich wäre man da ab und zu mal gerne weggerannt. Wenigstens hatten wir es – im Gegensatz zu den anderen – zimmermäßig ganz gut. Wir waren ganz oben im Neunten Stock (wir nannten es PentHouse) unsere Wohnung, während die anderen unten in der Windstille ausharren mussten.

Mallorca ist ein tolles Fleckchen Erde. Wenn es nicht schon so viele Fleckchen Erde gäbe, wo ich gerne hinziehen würde, dann würde ich dort hin ziehen… .

Schönes Wochenende Euch!

Bild: manni89 / Pixelio.de
Video: Dominik Ratzinger / RatzingerOnline.de

Ab nach Malta!

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Malta – ein Land, was bei vielen Reiseliebhabern als besonderer Geheimtipp gilt – will auch dieses Jahr, viele Gäste empfangen. Gastfreundlichkeit, kulinarische Spezialitäten und wunderbare Landschaften lassen den Urlaub auf der Insel unvergesslich werden. Mehr Infos gibt es direkt auf Ab-Nach-Malta.de.

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Malta – genieße das tiefste Blau des Mittelmeers
• Ideales Urlaubsziel für Pauschal- und Kurzreise,
Aktivurlaub, Sprachreise, Kulturinteressierte

• Von vielen deutschen Flughäfen in weniger als drei
Stunden Flugzeit bequem und nonstop erreichbar mit
Air Malta (www.airmalta.com)

• Mehr als 300 Sonnentage im Jahr, warme mediterrane
Lebensart

• 7000-jährige lebendige Geschichte

• Herzliche Gastfreundschaft, viele attraktive
Übernachtungsangebote für jeden Anspruch

• Einmalige Top-Events

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Review im Auftrag von onlinebotschafter.com!

So, das war er…

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Der Urlaub in Hamburg und an der Nordsee. Die Zeit ging viel zu schnell vorbei. Unfassbar. Postkarten sind verschickt. DSCN0002Als nächstes wird es vielleicht mal wieder ins Ausland gehen. Wobei mir Deutschland schon sehr gut gefällt. In welchem Land hat man es – trotz Zensurprobleme und Wirtschaftskrise – so einfach und schön, wie in Deutschland? Und der Norden ist wirklich toll. Der Süden zwar auch, aber irgendwie mag ich Flachland. Zuuumindeeeest, wenn es um die landschaftlichen Gebilde geht. Und das Flair…!

So ein Inlandsflug kostet ja auch nichts. Das könnte zur monatlichen Angewohnheit werden…

Ein krönender Abschluss war heute noch der Feueralarm, in der Jugendherberge. Neun Monate habe ich darauf in Possenhofen gewartet – nichts hat sich getan und dann passiert das in Hamburg. Die Polizei war innerhalb von 1 Minute da – die Feuerwehr nach 5. Superschnell. Gerettet wurde keiner und es machte auch keiner Anstalten, das Haus zu verlassen. Obwohl es ja wirklich gebrannt hatte. Fussel im Trockner hatten sich entzündet und dann den Alarm ausgelöst. Die Mitarbeiterin hat vor lauter Panik gar nicht gewusst, was sie machen sollte.

Aber immerhin durfte ich kostenlos dort übernachten, frühstücken und mittagessen. Nudeln mit Würstchen und Gemüse gab es. Komische Zusammenstellung, aber schmeckte gar nicht übel.

Hübsche Stewardessen (Jaaa, ich weiß: Flugbegleiterinnen) haben sie bei der Lufthansa. Ich frage mich gerade, ob die in einem Casting auserkoren werden. Schlank müssen sie ja sein, um durch die engen Gänge zu kommen.

Bevor ich nun noch mehr Quatsch schreibe, schalte ich mich mal ab und lebe mich hier in Possenhofen wieder ein. Morgen will ich vielleicht in den Schwarzwald.

Verliebt in eine Landschaft.

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Moin.
Hier in Hamburg alles perfekt. Ein bisschen Grob-Sightseeing war gestern angesagt. DSCN0004War an den Landungsbrücken, am Rathaus und im Elbtunnel. Schon seltsam, nach einer so langen Zeit mal wieder hier gewesen zu sein…

Danach war ich Party machen, mit jemanden, deren Namen ich nicht mehr weiß. War mir zu kompliziert, mir sowas immer zu merken, wenn man jemanden auch mit „Ey, Du!“ ansprechen kann. DSCN0001Anschließend kamen wir auf die glorreiche Idee, Spiel des Wissens zu spielen. Wir benötigten 5 Stunden.

Heute gehts zurück in den Süden.
Ich denke, ich bin verliebt.DSCN0002 Und zwar in den Norden. Hier gefällts mir, hier könnte ich es aushalten. Im Sommer zumindest. Die Leute sind etwas stur, aber nett und aufgeschlossen. Ein bisschen wie München – nur nicht so arrogant.

 

Chinesische Weisheiten.

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Gestern habe ich es mir gut gehen lassen. Von der Nacht war ich zu kaputt, für große Aktionen. Ich war am Meer und konnte trotz Verlockung widerstehen, in das kalte Nass zu springen. Abends ging es dann mit Franzi aus Sande zum Chinesen. Wan Tan, Ente Süß-Sauer mit Reis & Gemüse und anschließend gebackenes Eis standen auf dem Programm.

Im Glückskeks stand:

„Dein Ziel wartet nicht auf Dich. Ergreife die Chance!“

Da hat sich in der Glückskeks-Fabrik jemand richtig etwas einfallen lassen. Bei Franzi stand jedenfalls

„Hilfe! Ich bin in einer Glückskekshülle gefangen!“

Lustiger, aber sinnloser.

Geschmeckt hat es jedenfalls. Auf den Pflaumenwein verzichtete ich.

Videowettbewerb zur mediterranen Insel Malta.

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Malta ist nicht nur bekannt, wegen der traumhaften Strände, der einzigartigen Naturflora und wunderschönen alten Gebäuden – nein, auch weil die Insel Urlaubsziel vieler Genussmenschen aus ganz Europa ist, die neben den großen Tourismusmetropolen am Mittelmeer, doch ganz entspannt den Urlaub genießen wollen.

mein-malta-video-ausschnitt6Der kleinste Staat der europäischen Union liegt etwa 95 Kilometer südlich von Sizilien im Mittelmeer und besteht aus 3 Inseln. Mehr als 300 Sonnentage hat der Kleinstaat zu bieten. Nicht nur mediterrane, sondern auch orientalische und britische Einflüsse liegen in der Kultur Maltas – so erklärt sich auch die facettenreiche Küche, die besonders aus frischem Fisch, saftigem gozo_zittadelleObst und Gemüse, pikanten Oliven, Kapern, Knoblauch, Ziegenkäse sowie aromatischen Kräutern wie Minze, Basilikum und Thymian besteht.

Eine ganz besondere Aktion macht derzeit die Runde, für die besonders kreative Köpfe gefragt sind. Bis zum 31. Oktober wird Dein Video zum Thema Malta gesucht – egal, ob Du schoneinmal dort warst oder nicht. Wer da war, hat zwar eventuell Vortmein-malta-video-ausschnitt4eil, weil er sein eigenes Bildmaterial verwenden kann, aber selbst wenn es nur ein Traum von Dir ist, einmal nach Malta zu kommen, ist diese Aktion die Richtige für Dich. Schnapp Dir Deine Freunde und zeig‘, wie Du Dir Malta vorstellst. Schließlich kann der Gewinner doch eine Luxus-Traumreise gewinnen.

KircheAber selbst, wenn es nicht der erste Platz werden sollte: Die zehn besten Videos bekommen einen Malta-Geschenkkorb. Drehe Dein Video und lade es bei Youtube hoch – das Video mit den meisten Aufrufen gewinnt. Den Link an Freunde weiterzuschicken gilt nicht als Schummeln, sondern wäre eine perfekte Strategie.

Also los! Kamera in die Hand und loslegen.

Zauberhafter Sommerurlaub auf Atlantis!

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ewtc1Der Reiseveranstalter Emirates World Travel Cologne (kurz: EWTC) ist einer der führenden deutschen Reiseveranstalter für den arabischen Raum. Neben Reisezielen in den Vereinigten Arabischen Emiraten, werden auch Reisen nach Qatar, Bahrain, Mauritius, den Malediven, Seychellen, Bali, Thailand, Südafrika, Namibia und natürlich auch zu vielen attraktiven Zielen Europas angeboten.

Wer jetzt noch schnell einen Sommerurlaub buchen möchte, ist hier genau an der richtigen Adresse, denn bis zum 20. September sind Kinder unter 16 Jahren für 149,– EUewtc2R dabei, bzw. unter 12 sogar für 99,– EUR. Der Flug ist da sogar schon dabei!

Es geht nach Atlantis (The Palm), welches das erste Hotel auf der künstlichen Insel „Palm Jumeirah“ in Dubai ist und etwa 46 Hektameter Resortfläche beansprucht. Neben dem riesigen Freizeitangebot, das besonders auf Familien und Kinder ausgelegt ist, gibt es den größten Wassererlebnispark des Nahen Ostens mit sieben spektakulären Rutschen. Auch Delphine kann man bewundern, da eine moderne Delphinschule mit Begegnungszentrum ebenfalls zum Gelände gehört. Auch eine große Unterwasserwelt mit über 65.000 Meeresbewohnern lässt nicht nur Kinderherzen staunen. Und während sich die Kids bis 12 im Kids Club und die Jugendlichen ab 13 im Club Rush amüsieren, können es sich die Eltern im Atlantis Spa & Fitnesscenter gutgehen lassen.

Im Kids Club können sich Kinder den ganzen Tag, oder aber auch nur stundenweise aufhalten. Neben Kletterwänden, Bastelstunden, kleinen Ausflügen werden hier genug altersgerechte Aktivitäten geboten.

Der Club Rush verfügt über die neuesten Video- und Computerspiele, Sitzecken in Lounge Atmosphäre und an manchen Abenden sorgt ein DJ für den richtigen Groove.

Das Resort verfügt über 17 Restaurants von asiatischer Küche, über klassisch-europäisch bsi hin zu mediterran. Doch vorsicht: Bitte nicht zu viel essen, denn abends geht im „Sancuary„, der Großraumdisco mit Outdoor-Terrasse die Summer-Party!

Auch interessant, wird es für jene Menschen, die es nicht ganz so extrem heiss lieben: Vom 07. Oktober bis zum 23. Dezember bietet Atlantis Sonderreisen an, mit denen es möglich ist, bis zu 500,– EUR pro Person zu sparen.

Jemand dabei, der JETZT KEINE Lust bekommen hat, sofort zu verreisen?


Buchungskontakt
kostenlose Reiseberatung unter: 0221 – 80 111 20
(Mo-Fr: 10-19 Uhr, Sa:10-14 Uhr)

Nicole zu Besuch – Tag 1, Montag.

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VORGESCHICHTE
Nicole und ich hatten uns vor 2 Jahren am größten See Deutschlands kennengelernt. Sie aus Wilhelmshaven an der Nordsee, ich aus Villingen im Schwarzwald, waren beide auf Klassenfahrt bzw. Studienfahrt am Bodensee. So vorlaut, wie sie war, mussten wir uns einfach kennenlernen. Und sie kam nun zu Besuch. Die Aufregung war dementsprechend groß. Vor Aufregung lief beim Rezeptionsdienst der Jugendherge einiges falsch. Bügelte ich aber noch am gleichen Abend aus.
(Blick in die Vergangenheit, Studienfahrt 2007: Tag 1 / Tag 2 / Tag 3 / Tag 4 / Tag 5 / Tag 6).

NERVÖSE KREISE
Um halb 1 sollte ihr Zug ankommen. Nervös im Kreis springend stand ich am Bahnhof. Frau Madame war natürlich gaaaanz vorne eingestiegen, sodass die Spannung noch ewig anhielt, als wir über 200 Meter auf uns zugingen. War beinahe wie die Entscheidungen bei DSDS – nur ohne Werbeunterbrechung. Gottseidank.

WILLKOMMEN IN POSSENHOFEN
Anders als angekündigt, sprang sie mich nicht an, aber in die Arme nahmen wir uns. 2 Jahre waren schon eine lange Zeit – besonders in unserem jungen Alter. Es ging in Richtung Jugendherberge. Dieser Sturkopf wollte sich denk Koffer nicht abnehmen lassen, klappte dann aber doch. Schließlich war sie eeeewig gereist, da kann man ausnahmsweise auch mal Gentleman sein.

LOKUSVERGANGENHEIT
Ich zeigte ihr dann erstmal auf dem Hof der Jugendherberge das Dixi-Klo. Anders als damals am Bodensee, als sie ein an ein Schild gelehntes Dixi benutzte, bevorzugte sie diesmal die richtige Toiletten. Wir hatten uns noch einiges zu erzählen. Sie meinte ständig, sie wäre nicht müde, konnte vor lauter Gähnanfällen aber nur die Hälfte ihrer Sätze zu Ende sprechen. Um halb vier fielen wir beide todmüde ins Bett.

OHNE KAFFEE GEHT UM DIE ZEIT NIX
Einen Rekord stellten wir mit der Aufwachzeit auf. Sie um 8, ich um 10 Uhr (!!!). Gar nicht meine Zeit! Aber wenn man so tollen Besuch hat, kann man auch mal früher aus den Federn. Man möchte schließlich nicht den ganzen Tag verpennen. In der Jugendherberge trank ich erstmal einen Kaffee und sie einen Latte – so wie das in der Woche Tradition werden sollte.
Ja, laut „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod, heisst es tatsächlich DER Latte, wegen: DER Milchkaffee 😉

PIZZA-FRÜHSTÜCKIMG_0245
Zeit, für meine so beliebte persönliche Stadtführung durch München. Hier gab es auch dann „italienisches Frühstück“: Für sie Spaghetti Carbonara, für mich Pizza Salami-Pepperoni. Wir ließen es uns gut gehen. Soll ja niemand aus München zurückfahren und sagen, es hätte ihm nicht gefallen ;).
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HÖHENFLUG
Leser die meinen Blog schon lange verfolgen erinneren sich vielleicht an Andrea!? Seit ihr war ich nicht mehr auf dem Turm der Frauenkirche gewesen – obwohl man so eine geile Aussicht auf die Stadt hat. Da kam mir Nicole natürlich wie gerufen. Meine Kollegen (Verzeihung Nicole, ich meine natürlich meine Freunde) haben ja keinen Sinn für sowas. Eher für Partys. Sie überwand ihre Höhenangst und wir quetschen uns durch die Wendeltreppe (auf französisch: la wendelIMG_0250), vorbei an fetten Mitmenschen, die selbst trotz Baucheinziehen noch nicht ihre Füße sehen können. Ich kann nur sagen „Wow!“. Ich hatte es schön in Erinnerung – aber so schön!? Fotos wurden geschossen, von diesen „Spielzeugfiguren“ unter uns – dann ging es auch schon wieder runter.

CNN-TALKMASTER MACHEN ALLE URLAUB IN MÜNCHEN
In der Innenstadt sah ich dann einen Kerl aus Amerika und meinte „Hi Randy!“. Er: „Hi, how are you doing?“. Nicole schaute verdutzt und fragte, woher ich ihn kennen würde. Das er ein amerikanischer Talkstar von CNN war, glaubte sie mir sofort. Sie hatte nicht gesehen, dass dieser Herr ein Namensschild mit der Aufschrift „Randy“ trug. Ich kriegte mich nicht mehr ein…

MÜNCHEN IST TEUER – ABER SO TEUER?
Noch so eine Sache war, dass wir an einem Obststand vorbeiliefen, wo „Ananas, Stück, 1,99 EUR“ angeboten wurden. Das ein Stückchen Ananas so teuer war, konnte sie kaum glauben. Das war einfach der Brüller des Tages. Die Plural von hunderten Fremdwörtern hat sie besser drauf als ich, aber hier musste ich ans Werk.

INTERBAYERNVIEW
Der Radiosender Bayern 3 schickte einen jungen Redakteur um uns zu fragen „Versteckts ihr Euer Geld au unterm Kopfkissen oder vertrauts ihr den Bankn no?“ Nicole legte gleich los, dass sie noch Vertrauen habe. Ich wusste nicht, was ich dazu sagen sollte. Klar, vertraut man den Banken, aber ich kann dazu ja schlecht einen Vortrag halten. Zumal er Fragen stellte, die man nur mit „Ja“ oder „Nein“ beantworten konnte. Ohne Erfolg dank meines „Puuuuh, dazu kann ich nichts sagen“ verließ er uns.IMG_0256

ZIGARETTEN UND SAFT
Dann kam auch schon der nächste, der etwas von uns wollte. Eine Marktforschungsfrau, wie aus dem Bilderbuch: Groß, übertrieben geschminkt, wohl auch schon das ein oder andere gegen das Altern untergenommen. Von mir wollte sie, dass ich an einer Studie zum Thema Zigaretten teilnehme – Nicole sollte, wenn sie denn schonmal da sei, einen Hohes-C-Safttest machen. Statt in den Saftladen gings in eine schlicht eingerichtete Agentur mit weißen Wänden und Kunstwerken an der Wand. Ich benötigte  etwa 15 Minuten, bekam am Ende 2 Packungen Zigaretten geschenkt, die noch nicht im Handel sind (Lucky Strike Blau) und 20 EUR. Die Antworten wurden mir alle in den Mund gelegt. Aus meiner „Rauchmarke“ L&M wurde Gauloises Red gemacht (L&M sind übrigens Lehrlingsmarlboro – fanden die dort auch sIMG_0261ehr lustig). Aus „Ab und zu mal Rauchen“ wurde „täglich 20“ gemacht.
Nicole benötigte etwas länger. Ich wartete und lernte noch 3 Mädels aus Baden-Württemberg kennen, die auf Klassenfahrt in München waren. Sehr nett. Jede kam einzeln aus dem Testzimmer. Das ich mit dewenig geflirtet habe, hat hier an so öffentlich nichts zu suchen. Nicole war dann auch bald soweit. Sie war mit Saft vollgepumpt. Schien ihr geschmeckt zu haben. Sie bekam nur ein kleines Deo als Dankeschön – trotz „extra ausfühlicher Antworten“.

SCHWARZSEHER
Hell war es. Die Sonne besser gesagt und so benötigte ich – lebenswichtig – eine neue Sonnenbrille. Den ganzen Tag über hatte ich in der ganzen Stadt irgendwelche anprobiert, doch die passende war nie dabei. Ein Modell gefiel mir dann doch ganz gut. Nachdem ich den türkisch stämmigen Verkäufer darauf hinwies, dass darauf 50% seien, war ich natürlich besonders glücklich. Neue BlingBlings gabs dann auch noch…

ABSCHIEDSFETE VON REZEPTIONSKÖNIG
Unser lieber Mitarbeiter Bernard* verließ die Jugendherberge. Hier in Bayern sucht man ja krampfhaft immer nach Anlässe zum Feiern – aber das war ein wirklicher Anlass. Nicole und ich hatten ein bisschen was zu trinken organisiert – Bernhard ebenfalls. Das von mir empfohlene Noname-Bier schmeckte keinem außer mir. Mein Plan war aufgegangen. Die Jungs tranken das Bier aber dennoch alle. Plan doch nicht aufgegangen. Bis spät in die Nacht wurde mit Siegfried* (Neuer Name seit diesem Abend: Küchenfee), Konstantin*, Constanze* und Silvia* am Partysteg gefeiert. Wir brachen die absolute Ruhe (auf französisch la rue, die Ruhe) des Possenhofener Waldes.

War schonmal ein sehr toller Tag. Die nächsten folgen… 🙂

Hoher Besuch.

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Jetzt ist es also sicher: Ich glaube ich habe schonmal berichtet, dass mit Ehefrau Nicolette mit Anhang Sonja* bald besuchen wird.

Jetzt gab es noch kleine Probleme: Ich war in der Spalte des Dienstplanes verrutscht und habe daher den falschen Urlaub angegeben – dabei war alles schon organisiert. Gottseidank war mein Kollege bereit, mit mir zu tauschen. Ab dem 12. Juli spät abends werden die beiden anreisen. Selbstverständlich gibts dann eine persönliche Stadtführung von mir durch München – und die bekommt nicht jeder 😉 !

Eine Woche werden die beiden bleiben.
Wird auf jeden Fall ne geil-kranke Zeit!

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*Name(n) geändert.