Kein Schlaf in Berlin. :)

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BEREITS HEUTE MORGEN UM 9:00 UHR VERFASST – PUBLIKATION FUNKTIONIERTE ABER NICHT (SIEHE UNTEN).

Guten Morgen, Berlin! Du kannst so hässlich sein – so dreckig und grau…!

Diese Zeile aus dem Lied „Schwarz zu Blau“ von Peter Fox konnte ich heute morgen nicht bestätigen. Vergessend irgendwann auch mal schlafen zu müssen, habe ich die Nacht durchgemacht. Nach etwa 18 Stunden Reise (siehe letzten Bericht) kam ich in der Jugendherberge Berlin an. Mehr Details dazu gibts noch heute Abend. Habe während der Fahrt nämlich 2 Berichte schon vorgeschrieben, clever wie ich bin – ohne zu wissen, dass es hier kein WLAN, sondern nur so einen gammeligen Terminal gibt. Tja, nicht überall in Berlin ist Innovation angesagt. Eine Jugendherberge ist und bleibt nunmal eine Jugendherberge…

Habe die Zeit ab 3:00 Uhr genutzt, das Buch „Mängelexemplare“ von Sarah Kuttner weiterzulesen. Bin fast durch. Habe sehr viele Parallelen zu mir entdeckt. Aber dazu auch noch ein gesonderter Beitrag…

Eben war ich im Wald spazieren, das war vielleicht traumhaft…! Der Tegeler See (direkt neben dem Flughafen Tegel) ist hier grade um die Ecke. Die Sonne arbeitete sich langsam den Weg durch das dichte Gehölz und verdrängte die Nachtkälte.

Um 7:00 Uhr war Frühstück angesagt – nicht so reichhaltig wie in Possenhofen, aber immerhin gab es Frühstückseier und Kakao.
Und ab ging die Post – rein nach Berlin!

News: Fakten zum Atomunfall.

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Gestern Nacht habe ich vom Atomunglück in Südfrankreich erfahren. Pro.7 hatte diese Info auf ihrem Teletext – im Gegensatz zu allen anderen Sendern. Da wurden die News erst ab dem frühen Morgen, fast 24 Stunden nach dem Unglück, eingestellt.

Atomar

Es hieß gestern, die Umwelt habe nicht viel Schaden genommen. Das kann aber gar nicht sein. 30.000 Liter mit einer Konzentration von 0,12 Gramm pro Liter Uran machen insgesamt eine Menge von 3,6 Kilogramm Uran – ausreichend um eine Atombombe herzustellen. Sie übersteigt die Konzentration die Grenzwerte der Weltgesundheitsorganisation für Trinkwasser um etwa den Faktor eine Million.

Der Unfall in der südfranzösischen Atomanlage Tricastin bei Avignon hatte sich bereits gestern Morgen um 6.30 Uhr in einem Werk zur Behandlung von Atomabfällen ereignet. Die Behörden hatten aber bis zum Abend mit der Bekanntgabe gewartet. Die Anti-Atomkraft-Gruppe Sortir du nucléaire warf den Behörden vor, den Zwischenfall zu verharmlosen. Es sei unmöglich, dass der Austritt uranhaltiger Flüssigkeit keine bedeutenden Konsequenzen für die Umwelt und die Gesundheit der Anwohner habe, heisst es in einer Erklärung.