Grosseinkauf & Bierchen mit Lars Wolf.

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Heute sehr tollen Tag in einer der schönsten Städte Deutschlands erleben dürfen: München. Aber nun erstmal von Anfang an, also nochmal zu gestern Abend.

Gestern Abend wollten Konstantin* und ich uns eigentlich einen gemütlichen Abend vorm Computer machen. Doch Lars Wolf, der Sänger und Maler von dem ich vor ein paar Tagen erzählte, lud mich auf ein Bier ein. Klar, dass ich das annahm. Wir setzten uns in sein Auto und er spielte mir seine Musik vor und gab mir sogar ein persönliches Ständchen. Er schenkte mir ein Exemplar seiner aktuellen CD. Super Typ, der auch philosphisch sehr viel drauf hat. Visitenkartentausch.

Später gings dann doch nicht mit Konstantin*  an den PC.

Heute war ich dann in München. Mein schon seit Tagen geplantes Shopping stand auf dem Programm. Ausserdem sollte es zum Friseur gehen. Bei meinem Stammfriseur war eine neue Frisörin am Werk. Eine sehr gut aussehende, nette Person. Beim Shoppen gabs dann

  • 1 Kapuzenjacke im Karo-Reiterstyle
  • 2 wunderschöne T-Shirts
  • 2 supertolle Pullover
  • 1 neue, dunkle Jeans
  • 4 Armbänder
  • 1 Paar neue Riesenblingblings
  • Deo, Shampoo, Haargel, Kontaktlinsen
  • Bruno Banani Parfum zum Reinlegen

Jetzt bin ich erstmal wieder ausgestattet. Heute Abend – nach dem Fussball – geht’s mit Siegfried* noch ein bisschen an den Steg. Da Konstantin* morgen schon um 07:30 Uhr Dienst hat kommt er nicht mit. Mal sehen, was da so los ist.

Es ist Sommer.!

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*Name geändert.

o2: Voice-over-IP mobil kostenlos.

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o2Habe ich es nicht schon immer gesagt, dass o2 Telefonica neben Vodafone die beste Mobilfunkfirma der Welt ist?

Während die meiner Meinung nach service-schlechte Telekom noch immer daran festhält, Skype und andere Voice-Over-IP-Programme zu sperren oder nur gegen Gebühr laufen zu lassen, hat o2 heute mitgeteilt, diese Dienste weiterhin kostenlos laufen zu lassen. Bei O2 wird das Datenvolumen, was durch VoIP anfällt, ab sofort nicht anders behandelt als etwa das Surfen im Web. Auch Instant Messenging und Tethering dürfen weiterhin genutzt werden.

Ist das nicht eine gute Nachricht, für uns o2-Kunden!?

Pressemitteilung vom AK Zensur zu neuer Offenbarung von "Zensursula".

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Von der Leyen offenbart: Kinderpornographie nur ein Vorwand zur generellen Inhaltskontrolle im Internet

Zu den Äußerungen von Familienministerin Ursula von der Leyen in der Online-Ausgabe des Hamburger Abendblatts [1] über weiterführende Internet-Kontrollen erklärt der Arbeitskreis gegen Internet-Sperren und Zensur:

Ursula_von_der_Leyen_2008 Trotz eines halbherzigen Dementis [2] zeigen die aktuellen Erklärungen von der Leyens, dass die Befürchtungen von Bürgerrechtlern mehr als begründet sind. Entgegen allen anders lautenden Beteuerungen geht es der Ministerin offenbar nicht primär um die Bekämpfung von Kinderpornographie, sondern um die Etablierung einer umfangreichen Infrastruktur zur Internet-Kontrolle. Aus der Netzgemeinschaft und von den Internet-Zugangsanbietern kamen schon sehr früh Vorschläge, wie man effektiv gegen Kinderpornographie im Internet vorgehen kann. Auch der praktische Beweis, dass die Vorschläge funktionieren, wurde längst erbracht [3]. Jetzt zeigt sich, warum diese ignoriert wurden: Kinderpornographie ist nur ein Vorwand, um den Boden für eine generelle Inhaltskontrolle im Internet zu bereiten.

Dabei schreckt Frau von der Leyen auch nicht vor Falschbehauptungen zurück. Die bekannt gewordenen Sperrlisten aus den skandinavischen Ländern zeigen: Anders als von der Ministerin behauptet, stehen die Server, die Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Kindern verbreiten, nicht in obskuren Bananenrepubliken [4]. Sie stehen unbehelligt in den USA und Westeuropa einschließlich Deutschlands – das ist der eigentliche Skandal [5].

Das Internet war und ist nicht der angebliche ‚rechtsfreie Chaosraum‘. Man muss sich nicht ins Internet begeben, um hemmungslos ‚mobben, beleidigen und betrügen‘ zu können. Im Gegenteil! Es wäre sogar dumm, so etwas ausgerechnet im Internet zu tun, denn die Aufklärungsquote von Straftaten im Internet war nach der Polizeilichen Kriminalstatistik 2007 über 50% höher als bei Straftaten ohne Internetbezug [6].

Erst kürzlich hat der frühere Verfassungsrichter Wolfgang Hoffmann-Riem Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit des Sperr-Gesetzes geäußert [7,8]. Wie zahlreiche andere Kritiker hält er den Beschluss nur für sehr begrenzt wirksam und spricht von ’symbolischer Gesetzgebung‘ [9].

Frau von der Leyen scheint das Internet als neues Feindbild ausgemacht zu haben und ignoriert in ihrem Vorgehen alle Argumente der Fachleute. Mit ihren jüngsten Äußerungen weitet sie die Kampfzone deutlich aus: Es geht nicht mehr nur um gesellschaftlich einvernehmlich geächtete Schwerstkriminalität, sondern auch um individuelle Moralvorstellungen und Benimmregeln. Dafür definiert sie kurzerhand die im Grundgesetz verankerte Menschenwürde um: vom Abwehrrecht gegen den Staat in eine Pflicht zum staatlichen Eingreifen [10].

Wir fordern daher die Bundesregierung und den Deutschen Bundestag auf:

Reduzieren Sie die Arbeitsbelastung des Bundesverfassungsgerichts und erweisen Sie unserem Grundgesetz wieder mehr Achtung.“

 

[1] http://www.abendblatt.de/politik/article1120772/Kampf-gegen-Schmutz-im-Internet-wird-verschaerft.html
[2] http://www.welt.de/politik/article4242399/Von-der-Leyen-stellt-klar-keine-weiteren-Sperren.html
[3] http://ak-zensur.de/2009/05/loeschen-funktioniert.html
[4] http://blog.odem.org/2009/07/schurkenstaat-indien.html
[5] http://blog.odem.org/presse/FITUG-Pressemeldung-Internet-Sperren.pdf
[6] 82,9% gegenüber 55,0% Aufklärungsquote. Zahlen aus: PKS 2007, Herausgeber: Bundesministerium des Innern; http://www.bka.de/pks/pks2007/
[7] http://www.presseportal.de/pm/7840/1449438/zdf
[8] http://aspekte.zdf.de/ZDFde/inhalt/6/0,1872,7611174,00.html
[9] http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/Interview_mit_Wolfgang_Hoffmann-Riem/500/809494?inPopup=true
[10] http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/08/02/die-meinungsfreiheit-als-sondermull/

Foto: Michael Panse, Erfurt

Schlank & Schön.

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[Trigami-Anzeige]

1429-Yoshimasu LogoMan kennt sie: Die wöchentlich in Boulevard-Magazinen erscheinenden Diäten, denen ein hoher Erfolg zugesprochen wird, der sich meist aber leider nicht erweist. Zeilen wie „15 Kilo in 2 Wochen“ oder „Waschbrettbauch in wenigen Stunden“ zieren regelmäßig die Titelseiten bekannter Magazine.

Was aber hilft wirklich? Welche Methode hat sich über Jahrhunderte entwickelt und lässt auch realistisch die eigenen Ziele erreichen – ohne leere Versprechungen. Ich habe mir eine Methode mal ganz genau angesehen: Die Yoshimasu-Formel.

Professor Todo Yoshimasu, nach dem die Methode benannt wurde hat von 1702 bis 1773 gelebt. In Asien erfunden hat sich das Programm aufgrund seiner hohen Erfolgsquote schnell auch nach Europa und in die Vereinigten Staaten ausgebreitet und wird heute noch von Hunderttausenden erfolreich absolviert.

Statt mühsamer Berechnungen, die man früher noch von Hand durchführen musste, erledigt heute der Computer die Aufgabe, für jeden Patienten ein eigenes maßgeschneidertes Ernährungskonzept aufzustellen, ganz nach dem Motto „Übergewichtige essen nicht zu viel, sie essen nur nicht das Richtige.“

Die uralte Medizinlehre erklärt krankhafte Fettleibigkeit als „Vergiftung“ des Organismus, die es durch bestimmte „Gegengifte“ in Form von Essen, Getränken, Pflanzenextrakten und Gewürzen zu behandeln gilt.

Viele unseriöse Angebote über solche Methoden kursieren im Internet. Yoshimasu ist alles andere als unseriös. Um das zu beweisen werden 100.000 persönliche Formeln im Gegenwert von 350.000 Euro verschenkt. Wer 20 Kilo Übergewicht nachweisen kann und gleichzeitig Hartz-IV-Empfänger ist, kann gegen Einsendung einer Kopie des Bescheides sich seine persönliche Formel berechnen lassen.

Der RatzingerOnline-Blog hat die Einfachheit der Bedienung natürlich gleich einmal überprüft. Auf der Internetseite von Yoshimasu gibt man einfach das momentane Gewicht ein und wählt aus, wie viel man gerne abnehmen möchte. In einem größeren Fragebogen werden Ernährungsgewohnheiten und Dinge zur Lebenssituation gefragt. Alles abschicken und der Computer berechnet innerhalb 1-2 Minuten die eigene Formel, um abzunehmen.

Man erhält die Information, wie man sich ernähren sollte, um sein Ziel zu erreichen als PDF. Auch spezielle Tipps sind dabei: Ich sollte zum Beispiel vor dem Frühstück unbedingt 1-2 Orangen essen. Ansonsten wurde an alles gedacht. Die Dauer meiner Behandlung, um 15 Kilo abzuspecken, würde 12 Wochen dauern. Ein Tagebuch wird mir auf der Internetseite von Yoshimasu natürlich auch noch zur Verfügung gestellt. Hier kann ich alle Tagesinfos und die zu mir genommenen Speisen eintragen. Und das Beste: Statt laufende Kosten zu haben, wie z.B. bei WeightWatchers und anderen bekannten Methoden, muss bei Yoshimasu nur ein einziges Mal einen Betrag zu bezahlen.

Regelmäßig stehen wieder Aktionen an. So wurde zum Beispiel ein Videowettbewerb gestartet. Wer sich bei Myspace anmeldet, und ein Video gestaltet, kann bis zu 1.000 Euro gewinnen. – [Mehr Infos]

Außerdem für die ganz Begeisterten: Überzeugt Eure Freunde und Bekannte und bekommt pro Registrierung eine Provision im Wert von 8,– EUR.

Übrigens: Mit dem Gutscheincode „5e70d7″ gibts 10 Euro Ermäßigungfür jede Bestellung. Hier bestellen.

[Mehr Infos zu Yoshimasu]

Googlefail: Wieder nur T-Online-Kunden betroffen?

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Mittlerweile hat sich das Google Watch Blog gemeldet. Doch auch hier sind zur aktuellen Stunde nicht sehr viele Informationen zu bekommen. Laut dem Blog sind von der Störung überwiegend nur Telekom-Kunden betroffen.

Seit 17:00 Uhr sei die Suchmaschine Google und deren Dienste, wie Youtube, Google News, Blogger, etc. gar nicht oder nur sehr langsam zu erreichen.

Ratzingeronline bei Twitter.

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Moin.
Heute fällt es mir aus unfindbaren Gründen schwer, ein Thema zu finden, über das ich schreiben könnte. Daher nur mal eine kleine Anmerkung, dass ich seit einigen Wochen nun auch ein Twitterprofil habe und mich sehr darüber freuen würde, wenn der ein oder andere mich dort hinzufügen würde.

Ich heiße – wie immer – Ratzingeronline [Profil].

Ansonsten bin ich auch noch bei vielen anderen Diensten angemeldet. Die sind rechts in der Spalte sichtbar. Von ICQ, über Facebook, StudiVZ, Brightkite, bis hin zu Delicous und Youtube bin ich überall. Und freue mich immer über neue Freundesanträge und Nachrichten auch ausserhalb von Blog.de.

Heute Abend steht noch Dienst an von 17:30 Uhr bis etwa 21:00 Uhr. Und dann 8 Tage frei. Werde morgen nach Hause fahren, so wie es aussieht…

Euch allen noch einen tollen, sonnigen 1. Mai!

Bundesweiter Handynetzausfall dauert noch an.

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ausfall t-mobileDeutschland – Possenhofen stundenlang komplett von der Aussenwelt abgeschnitten. Das kleine bayerische Dörfchen, in dem nur das Telekom-Mobilfunknetz funktioniert, wurde Opfer der größten Datenpanne der Geschichte der Telekom.

Durch einen Softwarefehler konnten heute Mobilfunknutzer der Telekom-Tochter T-Mobile ab 16 Uhr stundenlang weder telefonieren, im mobilen Internet surfen noch SMS schreiben. Der Fehler hält noch immer an, bis in einigen Stunden soll alles wieder wie gewohnt funktionieren. Telekom-Mitarbeiter hätten das System gegen 19 Uhr zurückgesetzt, in wenigen Stunden soll alles wieder in der „gewohnten Qualität“ funktionieren.

Insgesamt zwei von drei Datenbanken des Homelocationregister, welches eine Telefonnummer einer SIM-Karte zuordnet seien betroffen gewesen erklärte Telekomsprecher Dirk Wende. T-Mobile-Konkurrent Vodafone teilte mit, dass seine Kunden (ist ja klar) problemlos telefonieren konnten. „Bei uns läuft alles rund“, sagte der Firmensprecher. Gerüchte seien aufgetaucht, demnach es sich bei der Panne um eine Hackerattacke gehandelt haben soll. Dies kann zur Zeit aber nicht bestätigt werden.

Text: Dominik Ratzinger
Bild: Waldeckische Landeszeitung / Frankenberger Zeitung

Wichtigste Erfindung seit es Erfindungen gibt.

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Bshshshsh….
Habt ihr Euch schon einmal überlegt, was für Euch die wichtigste Erfindung ist? Meine erkennt man schon an der Subüberschrift, denn das Gerät macht „Bshshshsh“. NEIN, – es ist kein Staubsauger, sondern ich finde, der Föhn, vor 1996 noch „Fön“ ist die wichtigste Erfindung überhaupt.

EiFn004n sogenannter Haartrocker, oder wie ich ihn nenne, „meinen persönlichen, warmen Sommermonsum meines Badezimmers“. Zum Duschen benötige ich stets 30 Minuten: 10 Minuten Dusche, 20 Minuten föhnen. Gänsehaut und schöne Frisur inklusive. Der Heißlufttrockner ist einfach etwas ganz Besonderes: Ich gehe ihm Winter nie ins Bett, ohne mein Bett vorher 10 Minuten mit dem Föhn frühlingswiesenwarm zu machen. Wenn die Heizung morgens nicht so warm ist, wie ich sie gerne hätte, dann föhne ich mich einfach hinein – und der Tag wird gleich schön.

Ist ein Föhn nicht einfach wichtiger als ein Auto, ein Computer, eine Mondraktete oder ein Schokomuffin?

Doch. 🙂
Foto: Harry Hautumm

Bloggerkonferenz in Berlin: Interview mit Organisator.

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Berlin. Organisator, Planer, Referent – Markus Beckedahl gehört zu den Machern der Bloggerkonferenz re:publica in Berlin. Drei Tage lang war er Gastgeber für mehr als 1500 Blogger. Zwischen Podiumsauftritt und Abschlussfeier nahm er sich Zeit für eine kurze Bilanz.

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Wie zufrieden sind Sie mit der re:publica 2009?

Markus Beckedahl: Ich bin sehr zufrieden. Drei spannende Tage voller inspirierender Gespräche und Vorträge sind vorbei – und wir Organisatoren können ab morgen endlich mal ausspannen.

Was war Ihr Highlight – und was hat Sie gestört?

Beckedahl: Meine Highlights waren die Vorträge von Cory Doctorow  und Lawrence Lessig  . Gestört hat mich das leider an den ersten beiden Tagen meist fehlende WLAN  . Aber aus den Fehlern lernen wir fürs nächste Mal.

Wie schätzen Sie das Echo in den „klassischen“ Medien ein?

Beckedahl: Wir haben viel mehr Akkreditierungswünsche von klassischen Medien gehabt als in den Vorjahren. Leider haben sich die Berichte am ersten Tag vor allem darauf konzentriert, dass die Blogger ohne Netz zusammenkommen. Hier hätte ich mir mehr Berichterstattung über die Inhalte erhofft.

Was nehmen Sie an Ideen für die Fortsetzung im Jahr 2010 mit?

Beckedahl: Die Internationalisierung der re:publica scheint ein Erfolg zu sein und bereichert das Themenspektrum. Wir werden weiter nach spannenden Rednern  in aller Welt Ausschau halten und diese einladen.

Gibt es Themen, über die wir 2010 nicht mehr reden? Themen, über die wir dann nicht mehr reden müssen?

Beckedahl: Eigentlich dachte ich, dass „Blogs vs. Journalisten“ dieses Jahr kein Thema mehr ist. Dann hoffentlich 2010. Sie ergänzen sich meiner Meinung nach prima bei der Aufgabe, eine kritische Öffentlichkeit in unserer Demokratie zu sein.

Gibt’s für die re:publica 2010 schon einen Termin?

Beckedahl: Das planen wir. Könnte April werden. Natürlich wieder in Berlin.

Das Interview wurde von „Der Westen“ geführt.