ARD berichtet über tschechischen Esperanto-Kongress.

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Vielen Dank an Herrn Schiffer für den Hinweis.
Hier ein kleines Video von einem Esperanto-Kongress in Tschechien, von dem das ARD berichtete. Nachrichtensprecher und Kommentator sprechen dauerhaft auf Esperanto und alle gezeigten Personen sind nette Esperanto-Freunde oder -Bekannte von mir.

So kann man Leo Sakaguchi erkennen, den ich in Stuttgart kennenlernen durfte, aber auch Carsten Mischke der für die Europäische Kommission arbeitet und den ich in Berlin kennenlernen durfte. Kurz im Bild zu sehen ist auch Barbara Nollen, die mit mir zusammen im Vorstand von Esperanto Baden-Württemberg ist:

Das glaubt mir keiner lol

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So, endlich wieder Zuhause. Endlich keine polnische Computertastaturen, keine müllüberfüllten Städte, keine polnischen Biere mehr. Aber es war geil!

Heute morgen um 6 bin ich vom 18-a Esperanto Kongress in Pelplin, Nordpolen zurückgekommen. Die Fahrt dauerte 24 Stunden und war sehr hart =) Kann man sich ya denken.

Ihr glaubt mir nicht, was mir heute morgen passiert ist. Ich war froh, endlich mal pennen gehen zu können, ging kurz in meine Wohnung runter um mein Handy zu holen und als ich wieder hochkam, zur Wohnung meiner Eltern, merkte ich, dass ich mich ausgesperrt hatte. Ich fluchte, aber das half mir auch nicht viel weiter. Meine Eltern waren ya auch im Urlaub. Alles rumschrauben am Schloss half nicht, auch wie man es im Film mit der Kreditkarte sieht – keine Chance!
Ich baute eine komplizierte konstruktion, mit der ich bei geschlossener Balkontür trotzdem diese Öffnen konnte – und obwohl ich technisch absolut unbegabt bin: es funktionierte!! Nach 2 Stunden kam ich wieder in die Wohnung^^ Ab sofort vergesse ich NIE wieder den Wohnungsschlüssel lol.

Gleich geh ich mit Merker Party machen und mir einen reinleeren. Konnten wir schließlich schon seit einer Woche nicht mehr. Er muss morgen zwar arbeiten, hat mich aber so vermisst (lol) das er unbedingt will^^.

Mein Computer spackt schon wieder ewig rum. Ich bin schon mehrfach ausgerastet, habe geflucht und auf ihn eingetreten, aber es wird einfach nicht besser^^… So eine Scheiße ey -.- echt.

Naya ich meld mich heute Nacht nochmal denkich (wenn ich nicht zu dicht bin lol)
Bis dann

Zurueck…

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So da bin ich wieder.
Bin grade ein bisschen auf den GoogleNews surfen – muss mich mal wieder auf den aktuellen Stand bringen, habe ya seit Tagen keine Nachrichten gehoert/gelesen.
Heute Abend gehen wir auf den „Dominik“ (wie ich^^). Das ist ein grosser Jahrmarkt in Danzig. Anschliessend wollen wir in einem Fischrestaurant am Strand Essen gehen. Wird bestimmt cuuL…

Ich meld mich wieder, wenn ich aus Polen zurueck in Deutschland bin, also Montag irgendwann im Laufe des Tages.

Bis denne 🙂

Papstverwandtschaft verpflichtet xD

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Man hier erlebt man echt viel! Gerade musste ich 4 Unterschriften geben fuer einen Brief an den Papst. Es haben noch weitere hoehere Organisatoren dort unterschrieben (etwa 10) und nun noch eine Unterschrift von mir xD.
Allgemein wird man hier sehr oft auf die Papstverwandtschaft angesprochen. Wir haben alle Namensschilder um den hals haengen und ab und zu schweift ein Blick auf diesem vorbei und man sieht, wie sich das Gesicht zu einem Staunen aendert und er laut sagt „Dominik Ratzinger“.
Mittlerweile hat sich auf dem gesamten Kongress rumgesprochen, dass Papstverwandte anwesend sind. Es ging sogar das Geruecht um, meine Oma, sei die Schwester des Papstes (die nebenbei schon verstorben ist).
Normalerweise wurde ich nie von den Organisatoren beachtet, aber seid sie meinen Namen kennen, werde ich immer mehr Leuten vorgestellt. „Li estas el la familio de la novan papon“ sagen sie dann.
Es ist wirklich lustig, zu sehen, wie oberflaechlich die Menschen teilweise sind. Das sie mich anders behandeln, nur weil sie wissen, dass ich mit dem Papst verwandt sind.
Vorher las eine Geistliche meinen Namen und haette beinahe Purzelbaeume geschlagen vor Begeisterung. Auch die Zeitung hat davon Wind bekommen und die Malborger Zeitung kam sofort an und schoss etwa 50 Fotos von mir, wie ich neben der Esperantoflagge stehe und wie ich Blumen zur Einweihung eines Denkmales hinlege… Alles eine neue Erfahrung.

Bin mal gespannt was noch so passiert. Jetzt gibts erstmal Mittagessen. Hab versucht zu uebersetzen was es gibt (denn die Speiseplaene sind in Esperanto geschrieben) aber ich kann mir nichts unter einem „Eikotlett“ vorstellen. Vielleicht ein Spiegelei? Mal sehen… Bis spaeter (oder morgen…)

FREEEIZEIT

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Sodelle, jetzt sitze ich grade noch immer in diesem Touristen Informationsbuero. Ich habe gestern verzweifelt versucht mit meinem Handy ueber WLAN ins Netz zu kommen, hat aber nicht funktioniert.

Gleich um 1 gibts Mittagsessen. Der Speiseplan war mal wieder auf Esperanto und ich konnte nicht uebersetzen, was es zu essen geben wird. Irgendwas mit Fleisch („Viando“). Naya lass ich mich eben ueberraschen.

Bisher waren Y und Z auf der Tastatur immer vertauscht. Jetyt sind sie das nicht mehr und jetzt wirds richtig kompliziert mich wieder daran zu gewoehen. O man, freue ich mich auf meinen PC!

Der Tag heute wird ziemlich langweilig denke ich. Ich habe NULL Programm. Es sind nur Vortraege und Vorlesungen, in welchen ich aber sowieso nichts verstehe und aeusserst langweilig sind.

Naya, ich denke ich werde mich morgen wieder melden hehe.
Bis dann!

Von Girls verfolgt xD

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Huhu.
Gestern waren wir in Gdansk (Danzig). Das Wetter war geil und ich hatte eigentlich gar keine Lust 2 Stunden im Bus nach Gdansk zu fahren. Naya, dennoch fuhr ich mit und wir kamen dann gegen 12 dort an. Zuerst gabs ne kleine Tour zu Fuss durch die Stadt. Es war eine Fueherin dabei, die alles auf Polnisch sagte und ein Mann uebersetzte es auf Esperanto, sodass alle es verstanden.
In Gdansk besuchten wir mehrere Kirchen von aussen, auch eine von innen, eine Friedenssaeule und das Beste:

WIR GINGEN NOCH ANS MEER!!!

Mit dem Bus fuhren wir mal wieder hin. Wir sind an diesem Tag sicher 5 mal in den Bus ein- und wieder ausgestiegen. Jedenfalls gingen wir dann zum Strand. Die meisten Leute zogen ihre Schuhe aus und liefen durch den oberflaechlich warmen, aber unten sehr kalten Sand. Auch ich ging durch den Sand, aber nicht in das Wasser, da es grauenhaft vermost war.
Nachdem Ingrid mir ein Bier angeboten hatte und ich es ausgeschlagen (!!!) hatte, stiegen wir dann wieder in den Bus und fuhren zurueck nach Pelplin.

VERFOLGT VON MAEDCHEN^^ – in Deutschland eine Seltenheit *fg*

Den ganzen Tag hatten mich zwei Maedchen verfolgt: Kasprzak (18) und Emilia (19), wie sich dann nacher herausstellte. Sie liefen hinter mir her, lachelten und rannten auch manchmal wieder weg. Ich wollte ya mit ihnen reden, aber das war leider nicht moeglich als ich es versuchte: Die beiden sprechen weder Esperanto, noch Deutsch, noch Englisch – also hiess es erstmal: Pech gehabt. Sie setzten sich dann in den Bus vor mich und drehten die ganze Zeit ihre Koepfe nach hinten. Die beiden sahen eigentlich nicht schlecht aus, (bloss bei der einen wie der Pfarrer sagte: „Die hat aber einen dicken Arsch!“, aber der Pfarrer hatte uebertrieben. SO schlimm war er auch wieder nicht^^)
Jedenfalls wurde ich dann im Jugendraum von einem maennlichen Kollegen der beiden gefragt, ob ich nicht mit Kasprzak und Emilia noch ein Bier trinken wolle. Ich sagte natuerlich zu… Gleich gehts weiter^^…

Nicht nur die Maedchen sind notgeil xD

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Hey ihr!
Mir sind ein paar Sachen hier in Polen aufgefallen:

  • Die Slawen essen alle bevor sie ins Bett gehen noch Schokolade obwohl sie die Zaehne laengst geputzt haben
  • Die Kuehe sind hier nicht eingezaeunt – die Bauern scheinen mehr Vertrauen in ihre Kuehe zu haben^^
  • Die Menschen hier suchen viel mehr den Koerperkontakt. Eine Leiterin hier will mich immer am Arm packen und mitziehen oder wenn ich nicht komme will sie mir die Hand geben und mich mitschleifen.
  • Die Maedchen hier sind im allgemeinen voll rallig *fg* Gestern ist eine an mir vorbeigelaufen, die ihre Sonnenbrille hochgemacht hat um mich besser zu sehen. Ausserdem gibts hier zwei Maedchen die mir immer und ueberall hinterherrennen und wenn ich es bemerke gucken sie verschaemt, laecheln und rennen meistens weg (und die sind 18 und 19 – koennte man nicht meinen^^)
  • Aber nicht nur die Maedchen sind so drauf, nein, auch die Priester^^ Es gibt einen Priester der schaut allen Maedchen hinterher (er ist 28), wollte sogar, dass ich ein Foto mache von einem speziellen Maedchen. War ziemlich funny. Ein anderer Pfarrer wollte mir ein Maedchen zeigen und sagte: „Die da, mit dem fetten Arsch„^^ loooool

So das erstmal fuers erste, gleich berichte ich noch ueber unseren Ausflug nach Gdansk (Danzig) gestern. Gxis revido!

Wie in einer anderen Welt… POLEN xD

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Das 'SCHLOSS'

So, der Kurs ist beendet und ich sitze mal wieder im Touristeninformationsbuero, von wo aus man kostenlos ins Netz gehen kann.

Mittlerweile weiss ich genau, welche Leute ich auf Englisch, Deutsch, Esperanto oder Spanisch (das was ich zumindest kann^^) ansprechen muss. Manche koennen mehrere Sprachen, mit denen ist es einfach zu kommunizieren, andere dagegen kennen nur eine oder keine Sprache, die ich spreche und ich muss Zeichensprache anwenden.

Im Kongresejo (Kongresshalle) fuehlt man sich wie eine hohe Persoenlichkeit. Wenn man das Gelaende betritt hat man gute Sicht auf das grosse Anwesen des Klosters. Eine Strasse fuert zum riesigen Gebaeude und muendet kreisfoermig vor dem Haus. Ein grosser Eingang fuerht einen in die Vorhalle des Gebaeudes, vor welchem aeltere aber auch sehr noble Schlitten stehen.
Mein Kurs eben war im „Audotorium I“, einem Saal mit Kronenleuchter und vielen Papstgemaelden an den Waenden. Das Kloster an sich ist ziemlich prunkvoll eingerichtet. Kronenleuchter, Wandgemaelde und Wandstukkaturen schmuecken die Raeume – fast so, wie in einem grossen Schloss.

Es sind unterschiedliche Arten von Menschen auf dem Kongress. Zum einen gibt es die Professoren und Hyperintelligenten, die Esperanto on einer Nacht lernten, dafuer auch verschroben wie Albert Einstein aussehen und ehemals oder aktuell von Beruf Mathematiker, Psychologen, Poliktiker oder Wissenschaftler sind, zum anderen gibt es die Menschen, die Esperanto als Hobby betreiben und sprachlich nicht einwandfrei sprechen. Sie werden von der ersten Gruppe, den „Fanatistoj“ (Fanatisten) „Krokodiloj“ (Krokodile) genannt. Warum weiss ich immernoch nicht, aber is halt so.

Hier in Polen ist alles etwas anders wie in unserer (deutschen) Welt. Eingestuerzte, kaputte, veraltete Haeuser, die nicht mehr renoviert werden oder renoviert werden koennen. Die „slawische Seele“ wie ein bierliebender Pastor mir gesagt hat sei Schuld daran.
Man fuelhlt sich wie in einer ungewohnten, neuen Welt auf einem anderen Planeten, jedoch ohne Aliens und Raumschiffe.

Biertrinken mit dem Polnischen Praesidenten!!!!!

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Sodelle, hab mich gerade aus nem Kurs geschlichen, indem ich ne Sprache mit nur 50 Woertern lernen kann. Das gibt es wirklich! Eine Sprache, die man komplett sprechen kann mit nur 50 Woertern!!

Heute ist mein dritter Tag in Pelplin, Nordpolen (nur noch 5).

Es ist ziemlich schwer sich hier zu verstaendigen, merke ich immer wieder aufs neue. Polnisch, Tschechisch und Esperaqnto sind die Hauptsprachen und ich dachte, ich koenne mehr Esperanto als ich es letzendlich kann. Ich habe ja bereits viele Kurse in dieser Sprache unterrichtet, aber hier verstehe ich teilweise nur Bahnhof, weil so viele Akzente vorhanden sind.

Gottseidanke gibt es da einen Priester, der Deutsch spricht. Er faehrt morgen leider wieder. Gestern nach einer Folkloreveranstaltung (was ich normalerweise nicht so mag, aber es waren fast 30 huebsche Maedchen!!) gingen er und ich, zusammen mit dem Polnischen Praesidenten(!!) hinter einer Baracke (ein Schnaps-Laden, der um diese Zeit noch geoeffnet hat) ein Bier trinken. Wir unterhielten uns auf Deutsch und Esperanto.

Heute morgen gab es dann um halb neun Fruehstueck. Ich sass bei den Jugendleitern am Tisch (bin ya auch einer^^). Langsam gewoehne ich mich wieder ziemlich gut an die Sprache („Cxu mi bonvolu havi la marmeladon?“)

Jetzt werde ich zurueck zur Kongresejo (Kongresshalle) gehen, dort ist ein anderer Kurs. Heute Nachmittag geht es nach Marienburg, einer groesseren Stadt in der Naehe und dann heute Abend zum Biertrinken mit dem Praesidenten und dem Pastro in die Pizzeria. Schliesslich ist heute sein letzter Abend…

Ich wuensche euch einen schoenen Tag, ich melde mich im Laufe des Tages nochmals =)

Kostenloses InternetcafeNordploen xD

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Kloster von Pelplin
Hey Leute da meld ich mich mal wieder… Hab en wengle Probleme mit der Tastatur. Hier in Polen sind Z und Y vertauscvht und kein Satzzeichen ist da, wo man es erwartet. Naya ich versuchs trotzdem und wer nen Fehler findet darf ihn behalten (so en alter scheiss spruch, haett nicht gedacht, dass ich den nochmal schreibe lol).

Hier in Polen ist es ultrageil. Nach 25 Stunden Busfahrt mit mehreren Halts und einer Stunde Zugfahrt in einem mittelalterlichen, an DDR-Zeiten erinnernden Zug, kamen wir dann in Pelplin an, einem kleinen Staedtchen in Nordpolen. Ich habe hier viel zu tun, versuche mich aber auch so loszuloesen, dass ich mal Zeit fuer mich habe.
Ich bin Jugendleiter eines internationalen Sprachkongresses hier. Es ist nichtm leicht, sich zu verstaendigen, da viele meine Sprachen Englisch, Deutsch, Esperanto und Spanisch nicht verstehen. Polnisch habe ich eben nie gelernt.

Ich habe bereits viele Leute kennengelernt, unter anderem einen ehemaligen Kurienbischof, der den Papst kennt und der wegen einer Frau sein Amt niedergelasdsen hat. Nun lebt er in Scheidung und wird wieder Priester werden.
Mit dem Kurienbischof, dem Esperanto-Presidaent von Polen und einem Priester aus Rom habe ich mir in ner Pizzeria nen feuchtfroehlichen Abend gemacht. Bier ist in Massen gelaufen. Meist das polnische `Tzskie` oder `Zubr`.

Mit meinem Namen faellt man hier sowieso auf. Ich wurde schon oft auf meine Papstverwandtschaft angesprochen und irgendwie werde ich auch viel zu freundlich und einschleimend behandelt. Ich finde es lustig.

Gestern Abend war ich auch mal wieder einen Trinken – in DER In-Kneipe des Ortes. Bis 12 war ich weg – die Tuer war mittlerweile abgeschlossen und alle beschwerten sich, dass ich zu spaet waere. Aber 12 ist doch nicht spaet?!

Heute morgen dafuer das Fruehstueck verpasst. Ich war so muede, dass ich einfach darauf verzichtet hab. Erst ne Dusche konnte mich wieder wecken.

Im Moment sitze ich im Touristenbuero von Pelplin. Hier gibt es 6 Computer. Ich habe auf Englisch gefragt, was es kosten wuerde und die freundliche (sogar huebsche^^) Dame sagte mir, es waere umsonst! Sowas nenn ich mal Service! Also werde ich mich ab sofort wieder oefters melden.

Ich werde gleich mal auf den Kongress zurueckegehen. Er ist in einer grossen Residenz mit Kreisverkehr davor (also es sieht aus wie so ne Bonzenhuette) und auch von innen ist es voll geil.

Naya ich berichte mal mehr, wenn ich Zeit hab, aber jetzt zieh ich erstmal ab… Bis bald (morgen oder heute mittag)