Sehr schöner Artikel im Stern über Zeitverlust, Beengung, Verspätungen, Streiks, verschwundene sperreS-Bahnen, Störungen im Betriebsablauf, nicht auffindbare Schaffner und viele weiter Pannen der Deutschen Bahn. Eine Bahncard-100-Besitzerin berichtet.

Nebenbei erwähnt: Der Kaffee kostet mittlerweile 2,70 EUR im „Tchibo-Laden auf Rädern“.

[Zum Bericht]

Foto: Günter Havlena / Pixelio.de

  1. Duugon
    Okt 12, 2009

    Service ist bei der Bahn mittlerweile wohl ein absolutes Fremdwort geworden. Ich kann da auch ein Lied von singen. 1,5 Stunden von Düsseldorf nach Dortmund mit der S-Bahn gefahren. Da musste ich dann irgendwann feststellen, dass in den Wagen keine Toilette vorhanden ist. Wer Durchfall hat oder sonst wie seine Notdurft verrichten muss, hat dann wohl Pech gehabt.
    Auf Anfrage beim Schaffner – ja, es war wirklich einer da (allerdings erst im Anschlusszug) – wurde mir gesagt, dass Toiletten halt Geld kosten. Man könne ja auch aussteigen und in einem Bahnhof gehen. Da kommt allerdings das nächste Problem. Es gibt genug Bahnhöfe, gerade bei uns im Sauerland, die entweder nicht mehr geöffnet sind oder nur noch aus einem Bushaltestellenhäuschen bestehen und keine Toiletten haben. Das andere ist, dass man dadurch auf den nächsten Zug warten muss, denn für die Notdurft bleibt der Zug nicht im Bahnhof stehen.
    Da fragt man sich wirklich, wie die Preiserhöhungen ab Fahrplanwechsel gerechtfertigt sind, wenn der Service immer weiter abgeschafft wird.

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