Übersicht: Kostenlose Cloud-Speicher

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Ich nutze die Cloud mittlerweile nicht nur für geschäftliche Zwecke*, z.B. für das Archivieren riesiger Dateiarchive von Kundenprojekten, Mustervorlagen für Vertragsdokumente oder zum Abspeichern der eigenen Logos – nein, auch Privat sind die praktischen Speicherplätze nicht mehr wegzudenken. Und weil ich immer wieder zu diesem Thema von meinen Kunden befragt werde, habe ich kurz erklärt, was eine Cloud ist, was sie kann – und eine kleine Aufstellung kostenloser Cloud-Dienste erstellt:

Was IST eine Cloud?

Um es ganz einfach und kurz zu erklären: Statt auf der Festplatte des Computers werden die Daten an einem Ort gespeichert, an dem Sie rund um die Uhr zur Verfügung stehen – nämlich auf einer Festplatte eines „Computers“ (Server) in einem (meist) riesigen Datencenter.

Was KANN „eine Cloud“?

Dank der Cloud – oder „DEN“ Clouddiensten habe ich alle geschäftlichen Daten, sowie meine private Musik, privaten Erinnerungs-Fotos seit 2006 und sogar meine Software und Backups nicht nur immer parat – ich kann sie auch mit nur einem Knopfdruck teilen. Mit voller Kontrolle wer oder was Zugriff auf die Daten erhält und wie lange.

Online-Durchsuchung wurde noch nicht genutzt.

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Das habe ich heute in der TAZ gelesen:

FREIBURG taz | Das Bundeskriminalamt (BKA) hat seit Inkraftreten der BKA-Novelle am 1. Januar keine einzige Online-Durchsuchung durchgeführt. Dies erklärte gestern ein BKA-Sprecher auf Anfrage der taz. Das BKA habe auch keinen entsprechenden Antrag bei Gericht gestellt. “In Zeiten der terroristischen Bedrohung halten wir die Online-Durchsuchung dennoch für ein unverzichtbares polizeiliches Instrument”, sagte der BKA-Sprecher. Die FDP fordert in den Koalitionsverhandlungen einen Verzicht auf Online-Durchsuchungen. CHR, (Christian Rath)

Tja, schon faszinierend etwas einzuführen, riesen Proteste zu bekommen und es dann gar nicht zu nutzen. Vielleicht ja auch nur Strategie um das Vertrauen der Bürger zu bekommen…!?

In NRW werden nun dafür Maschinenpistolen gegen die Terrorabwehr in jedem Streifenwagen eingeführt.

Seltsame Welt.

"Die Bahn – so’n Schmarrn", oder: "Camping in Kempten".

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Könnte ich schon wieder ausrasten! Dies ist der Standardsatz, den ich derzeit immer wieder in Verbindung mit der Deutschen Bahn hören muss und auch selbst schon gedacht habe. Jedes Mal, wenn ich mit der Bahn unterwegs bin, wünschte ich, ich hätte meinen Führerschein doch schon gemacht. Stammleser meines Blogs haben hier schon öfter über diese Problematik gelesen.

Heute war es mal wieder so weit. Ich war auf Überraschungsbesuch bei meiner Oma im Schwarzwald und wollte am Abend zurück nach München. Mit Absicht hatte ich nicht die letzte, sondern die vorletzte Verbindung als Meine Reisemöglichkeit ausgesucht. Um 00:08 Uhr sollte ich in Possenhofen ankommen. Perfekt eigentlich, schließlich sollte ich am nächsten Tag um 09:00 Uhr arbeiten. Doch als ich losfahren wollte, stand auf der Anzeigetafel: „20 Minuten Verspätung“. Somit konnte ich meinen Anschlusszug in Donaueschingen nicht mehr erreichen – dieser müsste sonst 7 Minuten warten. Das tat er natürlich nicht. Katastrophe, denn nun würde ich um 06:48 Uhr in Possenhofen ankommen. 7 Minuten Verspätung, machen für mich 7 Stunden Verspätung. „Sie werden heute nicht mehr nach Hause kommen. Ich wünsche Ihnen eine Gute Nacht!“ – Das war alles, was der „Service“-Mitarbeiter der Bahn zu mir sagte. Und mir noch eine Gute Nacht zu wünschen – eine Frechheit. Schließlich sollte ich länger als 4 Stunden AUfenthalt in Kempten / Allgäu haben.

Ich will diese Menschen mal dasselbe erleben sehen: Ohne Zahnbürste, mit trockenen Augen da Kontaktlinsen auf einem nachts eiskalten Gleis mitten im Allgäu.

So gings dann also los. Ein erster Lichtblick, nachts um 23:33 Uhr mitten in Lindau am Bodensee. Ein bisschen Aufenthaltszeit hatte ich hier. Ich sah mir den Leuchtturm und den Löwen direkt im Bodensee an und mir ging es wieder ein bisschen besser. Da störte auch der Ösi aus Klagenfurt nicht, der mir erzählte, dass er eben in Friedrichshafen in „die Puff“ gewesen war. Er erzählte mir ausserdem von seiner Weltanschauungstheorie, die ich nicht ganz teilen konnte und seinem Pech, sich mit 20 von einer ungarischen Prostituierten im Vollrausch entjungfernt lassen zu haben. Noch toller wurde es dann, als er mich endlich verließ und der Schaffner mir – um diese Geschichte zu schreiben – erlaubte, in der 1. Klasse mitzufahren. Nicht ganz so nobel, wie ich es mir vorgestellt hatte. Mir wurden nicht einmal die sonst üblichen Wasabi-Nüsse gereicht :).

Anstrengend – das war das richtige Wort für diese Tortur in Form einer Bahnfahrt. „Angenehme Reise“- und „Die Bahn – preiswert & zuverlässig“-Schilder ließen einen Hauch Hohn aufkommen. Tolle Selbstpropaganda, die dieses Millardenunternehmen da an den Tag legt. Auch wenn ich Selbstpropaganda manchmal selbst betreibe, so schien mir das in dieser Situation wohl noch mehr als unangebracht. Weiter ging es durch die dunkle Nacht – durch eine mir nicht allzu bekannte Gegend, doch immerhin in der 1. Klasse. Die Landesgrenze nach Österreich wurde überschritten. Dort sollte ich zumindest die Nacht einige Stunden verbringen. Völlig ungewiss, ob ich auch hier noch mit meinem Dienstausweis fahren dürfe. Wohl eher nicht. Der Regen prasselte immer stärker an das Fenster meines Geisterzuges und ließ in mir doch Unbehagen aufsteigen. Und die Hoffnung, dass der Kemptener Bahnhof überdacht sei. Ein Blitz, der am Fenster erstrahlte, machte die Stimmung nicht gerade gemütlicher und der Hintern schmerzte von den insgesamt mittlerweile über 8 Stunden Zugfahrt.

Minuten um Minuten vergehen. Meinen PC habe ich endlich mal wieder etwas ausgemistet, während der Fahrzeit. Es ist 00:20 Uhr. Um diese Zeit wäre ich gerade zu Fuß an der Jugendherberge angekommen. Gleich würde es ins Bett gehen – oder noch kurz an den Fernseher. Deprimierend diese Gedanken. Noch deprimierender ist, dass das nicht meine Idee gewesen war. Die Bahn ist Schuld. Hätte man nur 7 Minuten auf mich gewartet…! Das Allgäu habe ich mittlerweile erreicht. Der Moment der obdachlosen Nacht rückt immer näher. Und eigentlich möchte ich den warmen Zug gar nicht verlassen. Müdigkeit macht sich trotz Gesicht waschen und Augenmassage immer mehr breit. Man wird schließlich auch älter… Apropos: Von meinen Augenringen darf ich erst gar nicht beginnen, zu berichten. Ich verloren – irgendwo in Österreich und in knapp 8 Stunden ist Dienstbeginn…!

Kälte bricht über mich herein. Ganz alleine, mitten im Allgäu stehe ich auf dem Bahngleis. Noch bevor ich mich fragen kann, was ich mit meinen 4 Stunden Aufenthalt anfange, spricht mich ein französisch-arabischer Österreicher mit deutscher Staatsangehörigkeit an, der eben aus Shanghai gekommen war an, ob ich ihm Feuer geben könne. Um die 55 wird er wohl gewesen sein. Charmanter, französisch-österreichischer Akzent, ließ ihn gleich mir sympathisch werden. Von anfänglichen Smalltalks über Allah und die Welt, wurden wir langsam wärmer und sprachen über thailändische Transvestitprostituierte und brasilianische Cocktails. Auch über chinesische Gründlichkeit und mexikanische Bohneneintöpfe wurde gesprochen. Über 4 Stunden hatten wir uns so die Zeit vertrieben, zwischenzeitlich nur kurz gestört durch einen Telefonanruf seiner preussischen, blonden Ehefrau, mit der er zwei hübsche „schokofarbene“ Töchter hat. Doch dann reichte es mir wirklich. Ans Schlafen war diese Nacht zwar wohl eher nicht mehr zu denken, dennoch musste ich langsam los. Ich ließ den Mann bei den kalten Temperaturen im T-Shirt auf dem Bahnsteig zurück und fuhr selbst in Richtung München durch die regnerische Nacht.

Grosseinkauf & Bierchen mit Lars Wolf.

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Heute sehr tollen Tag in einer der schönsten Städte Deutschlands erleben dürfen: München. Aber nun erstmal von Anfang an, also nochmal zu gestern Abend.

Gestern Abend wollten Konstantin* und ich uns eigentlich einen gemütlichen Abend vorm Computer machen. Doch Lars Wolf, der Sänger und Maler von dem ich vor ein paar Tagen erzählte, lud mich auf ein Bier ein. Klar, dass ich das annahm. Wir setzten uns in sein Auto und er spielte mir seine Musik vor und gab mir sogar ein persönliches Ständchen. Er schenkte mir ein Exemplar seiner aktuellen CD. Super Typ, der auch philosphisch sehr viel drauf hat. Visitenkartentausch.

Später gings dann doch nicht mit Konstantin*  an den PC.

Heute war ich dann in München. Mein schon seit Tagen geplantes Shopping stand auf dem Programm. Ausserdem sollte es zum Friseur gehen. Bei meinem Stammfriseur war eine neue Frisörin am Werk. Eine sehr gut aussehende, nette Person. Beim Shoppen gabs dann

  • 1 Kapuzenjacke im Karo-Reiterstyle
  • 2 wunderschöne T-Shirts
  • 2 supertolle Pullover
  • 1 neue, dunkle Jeans
  • 4 Armbänder
  • 1 Paar neue Riesenblingblings
  • Deo, Shampoo, Haargel, Kontaktlinsen
  • Bruno Banani Parfum zum Reinlegen

Jetzt bin ich erstmal wieder ausgestattet. Heute Abend – nach dem Fussball – geht’s mit Siegfried* noch ein bisschen an den Steg. Da Konstantin* morgen schon um 07:30 Uhr Dienst hat kommt er nicht mit. Mal sehen, was da so los ist.

Es ist Sommer.!

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*Name geändert.

AVG: Update von 7.5 auf 8.5.

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avgIch habe heute Nachrichten vieler Kunden bekommen, die beim Starten des PCs die Nachricht erhielten, dass AVG 7.5 unaktuell sei, und daher die neue 8.5-Version installiert werden müsse. Das ist richtig und das muss auch so sein. Das ist keine unseriöse Warnung. AVG stellt im April alle Systeme auf die neue 8.5-Version um. Für alle, die Hilfe brauchen, hier die Anleitung:

Da es bisher öfter vorkam, dass durch Installation der neuen 8.5-Version ohne Deinstallation der vorherigen 7.5-Version, ein Fehler auftrat, empfehle ich eine vorherige Deinstallation der 7.5-Version. Da es hier ebenfalls vermehrt zu Fehlermeldungen kam, kann auf der AVG-Internetseite ein kostenloses Tool namens „AVG Remover“ heruntergeladen werden. Wie der Name schon verrät, lässt sich mit diesem Tool die vorherige AVG-Version restlos löschen.

Nach Deinstallation des AVG Programms, kann die neue Version aufgespielt werden. Da der Link zur kostenlosen Homeversion auf der AVG-Webseite sehr versteckt ist, habe ich ihn nochmals HIER.

Ich hoffe, dass der Vorgang ohne Fehler abgeschlossen wird. Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Webserie: Nachrichtendienst "Elch24".

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So für die Webserie ist nun mal wieder eine tolle neue Seite dran. Der Titel elchist etwas kurios. Mit „Elch24“ ist es möglich, sich seine eigene Tageszeitung zu generieren, die man an jedem PC der Welt abrufen kann und die sich ständig aktualisiert. Man wählt aus, welche News man haben möchte und die werden dann übersichtlich angezeigt. Es besteht auch die Möglichkeit mehrere Kategorien anzulegen, um z.B. nur „Computer-News“ auf einer Seite und auf der anderen „Wirtschafts-News“ anzeigen zu lassen. Das ganze basiert auf RSS-Feeds, die sich bei jedem Neuaufruf der Seite stets automatisch aktualisieren. Entweder man wählt seine Nachrichten aus einer Linkliste aus, oder man gibt den RSS-Feed manuell ein. Bilder werden meist auch angezeigt. Durch angelegen eines eigenen Benutzerprofils, merkt sich die Seite die Nachrichtenquelle.

Vorteile: Man muss nicht mehr ständig für viel Geld eine Tageszeitung kaufen. Man muss diese auch nicht durch die Gegend schleppen und mühsam halten. Im Zug muss man nicht dem Nebensitzer die Zeitung ins Gesicht hauen beim Lesen und man hat sie fast immer dabei (Handy, Laptop)

Fazit: Für sehr mobile, moderne Menschen auf jeden Fall eine Alternative zur „nostalgischen Version“.

Outlook Exchange.

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Einen tollen Internetdienst habe ich mir nun eingerichtet. War lange schon notwendig, da ich oft und gerne an fremden PCs sitze: Microsoft Outlook Exchange – ein Programm zur Verwaltung persönlicher Daten an jedem PC der Welt. So werden unter anderem Kalender, Kontakte, Aufgaben, Notizen und vieles mehr zwischen Internet und eigenen(/m) Computer(n) ausgetauscht. Man kann diese Daten dann auf dem Heim-PC, auf dem Laptop oder auf fremden Rechnern über den Internet Explorer ansehen, bearbeiten und weiterverbreiten (wenn man das will), ohne unbedingt eine Software installieren zu müssen. Das ganze gibt es momentan bei 1&1 für 10,– EUR monatlich – natürlich aber auch bei anderen Anbietern. Die Syncchronisation von E-Mails ist natürlich auch dabei. Ab sofort hat man seine wichtig(st)en Daten immer bei sich. Dank der eingebauten Mobiltelefon-Option, hat man diese Daten auch stets auf dem Handy mit dabei.

[Mehr bei 1und1]

Klingelterror.

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DSC08956Guten Morgen Welt!
Eben aufgewacht – aber alles andere als freiwillig. War richtig mies:

11:15 UhrAnruf eines Kunden; Absage
11:35 UhrDing, dong! Postboting der Deutschen Post bringt mir meine neuen Gürtel.
11:37 UhrDing, dong! Postbotin von Hermes Versand bringt ein Päckchen für meine Eltern.

Super, jetzt ist an schlafen natürlich nicht mehr zu denken, wollte ich mich doch noch seelisch und menthal darauf vorbereiten, ab heute nicht mehr sturmfrei zu haben. Naja, das muss ich jetzt wohl hier am PC machen.

Mein Tagesplan sieht wie folgt aus: Chillen bis 17:00 Uhr, dann zu einem anderen Kunden, um ihm seinen PC einzurichten… Und dann mal schauen…

10 fiese Computer-Streiche fürs Büro.

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1. Nützlicher Komplize: Die Autokorrektur

Eine eigentlich nützliche Funktion des Schreibprogramms Microsoft Word liefert genau den richtigen Ansatzpunkt für den ersten Streich: die Autokorrektur. Diese ist normalerweise dafür zuständig, automatisch häufige Rechtschreibfehler und Buchstabendreher auszumerzen.

In den Einstellungen lässt sich für ein beliebiges Wort die gewünschte Autokorrektur einstellen. Je nachdem, ob Sie es sich mit dem Kollegen verscherzen wollen oder nicht, versehen sie dadurch Wörter gezielt mit Rechtschreibfehlern oder ersetzen häufige Wörter wie „und“ oder auch seinen Namen mit mehr oder weniger ausdrucksstarken Begriffen.

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2. Fauler Zauber: Der verschwundene Desktop

Die schlechte Nachricht: Der folgende Streich hat in vielen Büros schon seine Runde gemacht. Die gute Nachricht: Sie finden mit Sicherheit trotzdem noch Menschen, die ihn noch nicht kennen – und seien es die eigenen Eltern. Die Belohnung: Völlige Verzweiflung beim Gegenüber.

Dazu müssen Sie zunächst einen Screenshot vom Desktop machen, wenn alle Fenster geschlossen sind. Nach dem Speichern des Fotos wählen Sie es als Hintergrundbild für den Computer aus und legen einen neuen Order an, in den sie alle Verknüpfungen verschieben. Das Ergebnis: Auf dem Monitor sind zwar die gewohnten Programme und Symbole zu sehen, aber das Draufklicken, egal wie oft und enthusiastisch, löst keinerlei Reaktion aus.

3. Verwirrspiel: Verknüpfungen vertauschen

Verknüpfungen auf dem Desktop sind eine prima Sache – häufig genutzte Programme sind nur einen Doppelklick entfernt. Es sei denn, jemand hat sich an Ihrem Computer ausgetobt und die Eigenschaften der Verknüpfungen manipuliert, die sich mit einem Rechtsklick auf das Symbol öffnen. Denn unter „Ziel“ lässt sich hier jede beliebige exe-Datei auswählen – bei der Verknüpfung mit dem Mozilla Firefox zum Beispiel Microsoft Word.

Für fiese Zeitgenossen gibt es eine weitere Möglichkeiten: Statt einer exe-Datei einfach den folgenden Text in das Ziel-Feld eingeben „shutdown /s“. Der Effekt: Möchte das ahnungslose Opfer per Doppelklick das gewünschte Programm starten, fährt sich der PC wie von Zauberhand herunter.

4. Absturz: Ungewolltes Herunterfahren

Auch bei diesem Streich spielt der Desktop und das „shutdown /s“ eine wichtige Rolle. Mit einem Rechtsklick auf den Desktop legen Sie zunächst ein neues Textdokument an. In dieses schreiben Sie den Shutdowm-Befehl und speichern das Textdokument. Nun benennen Sie es beliebig und möglichst verlockend, etwa mit „Nacktbilder“ oder anderen zum Klicken anregenden Begriffen, und ersetzen die txt-Endung durch „.bat“. Wer dieses Symbol anklickt, darf seinem Rechner ebenfalls beim Herunterfahren zusehen.

5. Seekrank: Betrunkene Mäuse

Wer auf fremden Rechnern Programme installieren darf oder will, findet eine Vielzahl von kleinen, kostenlosen Spaßprogrammen, die dem Opfer den letzten Nerv rauben. Dazu zählt unter anderem der Tequila Cursor, der dafür sorgt, dass die Maus nicht mehr gerade über den Monitor wandern kann. Ein anderes Programm ist Mouse Scherz: Dieses vertauscht alle paar Sekunden die Maustasten, verbirgt den Cursor oder sperrt die Maus in einem kleinen Rechteck ein. Nach etwa 30 Sekunden können die Opfer aufatmen: Es erscheint eine Meldung, die alles erklärt – und das Programm beendet sich von selbst.

6. Hand anlegen: Maus manipulieren

Die Maus lässt sich nicht nur durch Software unbrauchbar machen. Ebenso gut können Sie die Eingabegeräte mit ihren eigenen Händen manipulieren, etwa indem sie die Mauskugel entfernen. Etwas einfacher läuft der Streich bei optischen Mäusen ab – etwas Papier oder undurchsichtiges Klebeband vor die Lichtquelle kleben und auf die Reaktion des Kollegen warten.

7. Buchstabensalat: Tasten austauschen

Manchmal sind die naheliegendsten Streiche die effektivsten: Einfach ein paar Tasten von der Tastatur des Kollegen abnehmen und vertauschen. Damit derjenige so lange wie möglich seine fehlende Treffsicherheit für die Buchstabendreher verantwortlich macht, empfiehlt sich der Austausch von benachbarten Buchstaben, beispielsweise „N“ und „M“.

8. Aberglaube: Der Poltergeist schlägt zu

Mit einer kleinen Erweiterung für den Webbrowser Firefox machen Sie sich jeden beliebigen PC in Ihrem Büro zum Untertan. OfficePoltergeist infiltriert den Browser eines Kollegen, sodass Sie bestimmte Aktionen über das Internet ausführen können. So ist es möglich, im Firefox mit installiertem Poltergeist gruselige Geräusche abzuspielen, Fenster wackeln zu lassen und wie von Geisterhand neue Seiten zu öffnen.

9. Aberglaube: Bei dir piept es wohl

Wer den lieben Arbeitskollegen zur Weißglut treiben will, sollte sich einen Annoy-a-tron zulegen. Diese kleine Platine lässt sich per Magnet unbemerkt unter Tischen oder an Gegenständen befestigen und sendet alle paar Minuten ein kurzes, elektronisches Piepsen los. Das nervige Teil dürfte schwer auszuspüren sein, weil das Geräusch in unregelmäßigen Abständen ertönt. Spaßvögel können den Annoy-a-tron für knapp zehn Dollar bei ThinkGeek bestellen.

10. Aufgabe: Ein Phantom an den Tasten

Auf die Spitze können Sie es mit dem Phantom Keystroker treiben. Dieses fiese Gerät wird heimlich an einem freien USB-Anschluss am Rechner des Opfers angeschlossen, über einen Schalter wählen Sie zwischen Maus, Tastatur oder beidem. Der Phantom Keystroker gibt je nach Einstellung unkontrollierte Mausbewegungen und sinnbefreite Textausbrüche von sich und raubt so jedem die Geduld. ThinkGeek verkauft diese Trickserei für etwa 25 Dollar.

Quelle: Yasmin Kötter / netzwelt.de
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de