So…
Das mit dem Nach-Essen-Suchen war diesmal etwas harmloser. Meine Oma – ein Stockwerk höher wohnend – hatte mich bereits in ihre Kochplanung einberechnet und für uns beide Nürnberger Bratwürste mit Bohnen gekocht. Lecker. Meine Oma hätte statt Schneiderin Köchin werden sollen – aber sie kann beides gut.

Jetzt habe ich mich eben bei einem neuen Web 2.0-Portal angemeldet. Ich kann dort Texte schreiben (Textbroker) – sozusagen als „freier Autor“ – und bekomme eine Vergütung. Um zu testen, wie gut meine Fähigkeiten sind (ich bin ja noch jung und die befinden sich ja noch im Aufbau…), sollte ich einen 120 Wörter langen Text über meine Heimatstadt schreiben. Das ist daraus geworden:

DSCN9201

„Langeweile herrscht hier nie. In dieser kleinen Stadt am Rande des Schwarzwaldes, umgeben von großen Feldern und idyllischen Bauernhöfen, geht das Leben nachts weiter, wie es am Tage begonnen hat. Die Rede ist von der Kreisstadt Villingen-Schwenningen, die nicht nur im Bezug auf den Schwarzwald eine Grenzstadt zu sein scheint. Sie grenzt auch Baden von Württemberg ab und lässt zwei der wichtigsten Flüsse Deutschlands entspringen: Der Neckar in Schwenningen und die Brigach (aus der die Donau wird) in der Nähe Villingens. Aufgrund dessen, dass diese historische Stadt seit kurzem eine Stadt mit einer Fachhochschule ist, sieht man tagsüber immer mehr Studenten durch die Innenstadt pilgern, die auch nachts ihr junges Leben genießen wollen. Die berühmte Färberstraße – eine der längsten Kneipenmeilen Baden-Württembergs – ist das nächtliche Ziel der neuen, partybegeisterten Anwohner der Stadt. Die Polizei hat schon längst bemerkt, dass dieses Pflaster nachts gefährlich wird. Es werden Drogen verkauft, es gibt Schlägereien, selbst Schusswechsel hat es hier schon gegeben. Trotz der „nur“ 82.000 Einwohner kann Villingen-Schwenningen mittlerweile schon fast mit den Großstädten Deutschlands mithalten.“

Sicher noch kein literarisches Meisterwerk, aber was nicht ist, wird eines Tages sicher noch kommen. Und bis dahin heisst es: Üben, üben, üben – und dabei wird mir diese Plattform sicher helfen.

Jetzt mach ich erstmal ne Pause.
Bis später!


Bild: Zur Verfügung gestellt von Johannes Schätzler. Vielen Dank!

  1. hexle
    Aug 05, 2008

    Ok hier stoff zum übern…mach mal einen guten text aus dem hier…*grins*

    Meine Idee ist eine Kunstausstellung/ Verkauf aus gespendeten Kunst zu organisieren. Mit diesem Geld möchte ich hier in Weissach im Tal einige Aktionen durchführen. z, B, eine Anlaufstelle für Opfer und angehörige.
    Ein Notruftelefon, Mit einer Plakataktion um die Menschen sensibler zu machen und Ihnen begreiflich das der Missbrauch nicht im Fernsehen oder Radio stattfindet sonder Direkt vor oder hinter Ihrer Haustüre. Ich selber bin eine Überlebende und habe sehr viel negatives erlebt in der zeit als ich es Öffentlich machte. Durch lange Klinik Aufenthalte und viel Therapie kann ich nun gut damit leben, deshalb möchte ich an die Öffentlichkeit gehen um meine Erfahrungen zu nützen und den opfern auch Mut zu machen nicht mehr zu schweigen. Dann auch um Pr
    Präventionsarbeit zu machen, damit unsere Kinder ein wenig sicherer werden.
    Daher brauche ich Künstler die das eine oder andere Bild spenden. Dann Menschen die mithelfen so was zu Organisieren, und Opfer, Überlebende, und angehörige die durch diese Hölle gegangen sind oder vorhaben zu gehen.
    Um mit mir Kontakt aufzunehmen bekommt Ihr meine E – Mail addy : silberfeder@gmail.com Das ganz mit der Ausstellung ist geplant ab dem ersten Advent. so das man im neuen Jahr mit den anderen Aktionen anfangen kann.

    Reply
  2. Hellkitten
    Jan 12, 2009

    Und, was ist aus dem Autorendingens geworden? Klingt ja interessant. Schwimmst schon in den Milliönchen?

    Reply
  3. Ratzingeronline
    Jan 12, 2009

    Nee, Milliönchen ist übertrieben. Aber für ein bisschen Geld nebenher ganz gut…

    Reply