Ich bin mit dem Wahlergebnis von vorgestern sehr zufrieden. Die Piratenpartei hat 2,0% aller Stimmen erreicht, mehr als jede andere westerwelle„Sonstige“-Partei und die FDP wird maßgeblich im Bundestag zu Wort kommen. Auch wenn unser „neuer Aussenminister“ kein Englisch kann – ich persönlich kann ihn sehr gut leiden, auch wenn die TAZ in einem Bericht schreibt, wie unsympathisch und unfähig dieser Mann doch ist, #Fail.

Ich denke, ohne SPD wird sich einiges zum Positiven wenden. Hoffentlich wird sich die FPD auch weiterhin gegen eine Einrichtung von Internetsperren einsetzen und auch die Krise mit der Wirrtschaft bewältigen…

Negativ allerdings sind die Gerüchte, dass in einigen Wahllokalen Bleistifte als Schreibinstrumente ausgelegen haben sollen (via @haggybear). Hier konnte Wahlbetrug ja nur vorprogrammiert sein. So geschehen zum Beispiel in Kassel. Drei Mitglieder der Piratenpartei in Rhynern vermissen ihre Stimmen komplett. Wahlvorsteher und Beisitzer sogar könnten sich aber ebenfalls an die Abgabe erinnern. Die Stadt wolle den Vorfall nun prüfen, hieß es. Vermutlich wird es eine Nachzählung geben.

Alles in Allem, dennoch ein positves Ergebnis.
Ich kann all die Menschen nicht verstehen, die sich nun über die Schwarz-Gelbe-Tigerente ärgern.

Foto: Dirk Vorderstraße

  1. hexle
    Sep 29, 2009

    In einem Leben von einem menschen geht es nicht nur um Internetsperren, und als Arbeitnehmer wählt man nicht die CDU. Ich bin der Meinung das es wichtigeres Gibt als das Ausland. Ich persönlich bin enttäuscht von der Wahl.

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  2. Sonnenscheinguru
    Sep 29, 2009

    Du bist dir schon im klaren, dass der FDP Innenminister von NRW der Erste war, der vom Mittel der Vorratsdatenspeicherung Gebrauch gemacht hat?

    Und dass alle FDP regierten Länder den Internetsperren vorbehaltlos zugestimmt haben?

    Was soll sich also daraus im Bund ändern!?

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  3. Ratzingeronline
    Sep 29, 2009

    Doch, Grundrechte zu verteidigen ist wichtig. Dazu gehört nunmal die Internetsperre. Da darf man nicht einfach so die Augen vor verschließen. Morgen zensieren die unsere Meinung und was wir vom Staat halten. Warte nur ab!

    Das dürfen wir uns nicht gefallen lassen. Ich werde kämpfen.

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  4. Ratzingeronline
    Sep 29, 2009

    Die FDP kann auch nichts dafür, dass der Innenminister von NRW FÜR die Sperren war. Die FDP selbst ist jedenfalls dagegen. Wenn es in anderen Ländern anders war: Die deutsche FDP jedenfall möchte dagegen vorgehen und deshalb bin ich froh, über das Wahlergebnis.

    Zumal ich gar nicht weiß, was die alle gegen Westerwelle haben. Der sagt nunmal was er denkt.

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  5. faulit
    Sep 30, 2009

    Westerwelle ist bestimmt ein netter Kerl, aber ich traue der FDP nicht zu, nicht im Themenbereich Bürgerrechte durchzusetzen. Allein schon, weil das Thema einfach niemand interessiert, der nicht regelmäßig an den Versuch scheitert, Twitter zu erklären.

    Die FDP ist mit Sicherheit eine ganz nette Partei, aber aus unerfindlichen, unerklärlichen Gründen krieg ich einfach Ausschlag von dem Gedanken, dass Angela Merkel auch meine Bundeskanzlerin sein will und Wolfgang Schäuble, Ursula von der Layen und dieser Schleimbolzen von der CSU, dessen Namen mir gerade nicht einfällt, weiterregieren wollen… Aber das sind Gefühle und nichts… objektives.

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  6. hexle
    Sep 30, 2009

    Ja Du hast schon Recht, manch mal muss ich schon schmunzeln Du bist mehr mein Sohn als wir beide uns Vorstellen können, weiter so Sohneman. Stehe hinter Deiner Meinung…und ich sende Dir all die karft die ich entbehren kann…

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  7. nf-foto
    Sep 30, 2009

    Was jeder Einzelne von Westerwelle hält ist doch eigentlich egal, darum geht es doch hauptsächlich gar nicht. Fakt ist, dass die Steuersenkungen in der aktuellen Lage schlicht und einfach nicht finanzierbar sind. Die Hauptprofitanten von den angestrebten Steuersenkungen sind dann sowieso die, die mehr als genug Geld haben.
    Natürlich bin ich auch nicht dafür, dass willkürlich Internetseiten gesperrt, nur das mit Zensur der eigenen Meinung zu vergleichen halte ich doch für etwas übertrieben…
    In diesem Sinne

    Ein Erstwähler der zwar etwas anderes gewählt hat, aber auf die kommenden vier Jahre gespannt ist…

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  8. Sonnenscheinguru
    Sep 30, 2009

    Doch kann er. Er ist ja Parteimitglied der FDP und hat als solches die freie Auswahl, ob er dem von oben verordneten Mittel Einsatz gewährt oder nicht.

    Ich kann nicht als Partei offiziell gegen etwas sein, aber bei jeder Abstimmung und in der Praxis dafür. Das geht nicht. Das ist eine Lüge.

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